Donnerstag, 11. April 2013

Was Kinesio-Tapes sind

Vor bereits mehr als 30 Jahren erfand ein japanischer Chiropraktiker namens Kenzo Kase die sogenannten Kinesio-Tapes. Mit diesen Klebepflastern wollte er es ermöglichen, Schmerzen, die durch beispielsweise Sportverletzungen entstanden sind, zu lindern - und das ohne Medikamente. Genau gesagt, wollte er die Wirksamkeit dadurch erreichen, dass er mit Hilfe der Kinesio-Tapes die Durchblutung der Muskulatur fördert.

Sobald die atmungsaktiven Kinesio-Tapes auf die Haut geklebt werden, wird die Epidermis angehoben. Und da zwischen ihr und der darunter befindlichen Dermis die Schmerzsensoren liegen, kann durch das Anheben der oberen Hautschicht das Blut besser durch verletzte Regionen fließen, um letztendlich eine Linderung herbeizuführen.

Viele Sportler schwören auf die Wirksamkeit der Kinesio-Tapes, da sie vielen Verletzten helfen. Selbst in der Physiotherapie werden die Kinesio-Tapes vermehrt angewendet. Bisher liegen jedoch keine eindeutig wissenschaftlichen Studien darüber vor, welche die Wirksamkeit einer Behandlung mit den Kinesio-Tapes nachweisen. Es wird auch nicht ausgeschlossen, dass es sich beim Gebrauch von den entsprechenden Pflastern sowie der einhergehenden Heilwirkung um einen Placebo-Effekt handelt.