Sonntag, 24. Februar 2013

Was Inkontinenz ist

Damit Abfallstoffe aus unserem Körper entfernt werden können, spielt die Blase eine enorm wichtige Rolle. Als zentrales Organ des Harnapparates ist es notwendig, dass alle ihre Teile ihre Aufgaben hundertprozentig erfüllen. Sollte es zu einer Funktionsstörung irgendwo in der Blase kommen, liegt eine Inkontinenz vor.

Die am häufigsten vorkommende Form ist die sogenannte Dranginkontinenz. Diese äußert sich in der Form, dass man ganz plötzlich und unkontrollierbar das Bedürfnis hat, Wasser lassen zu müssen. Verursacht wird die Dranginkontinenz meistens durch Krämpfe der Detrusormuskeln, welche wiederum vom Nervensystem oder von Infektionen ausgelöst werden.

Ebenso gibt es die Stressinkontinenz, welche auftritt, wenn der untere Blasensphinkter oder die Beckenbodenmuskulatur beeinträchtigt ist. Immer wenn gehustet, gelacht oder geniest wird, spannt sich die Beckenmuskulatur an, was dafür sorgt, Urin spontan abzugeben. Diese Form von Inkontinenz tritt sehr häufig bei älteren Menschen auf.

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Sonntag, 3. Februar 2013

Was kryogenes Härten ist

Schon der Schmied aus vergangenen Zeiten bearbeitete beispielsweise ein glühendes Stück Eisen und tauchte es anschließend in einen Eimer Wasser, um es bewusst abzuschrecken. Schon damals stellte man nämlich fest, dass ein plötzliches Abkühlen dafür sorgt, Metall noch härter werden zu lassen. Und später dann, in den 1960er Jahren, entdeckte die Wissenschaft: Bei einer Temperatur von minus 185 Grad Celsius verdichtete sich rostfreier Stahl so enorm, dass sich die Molekularstruktur dauerhaft veränderte.

Beim kryogenen Härten wird beispielsweise dieser Stahl für 24 Stunden einem "Kältebad" ausgesetzt und anschließend allmählich wieder auf 148 Grad Celcius erhitzt. Aufgrund des Erhitzens werden die Moleküle wieder aus ihrem festen Gitter gelöst, wobei es jedoch zur Bildung einer neuen und hochstabilen Kristallstruktur kommt. Stahl kann auf diese Weise 600-mal fester werden.

Kryogenes Härten ist somit ein Prozess, der es ermöglicht, die Stabilität und somit die Lebensdauer von stark beanspruchten Produkten, Werkzeugen und Maschinen zu erhöhen.