Mittwoch, 2. Januar 2013

Weshalb Faultiere kopfüber hängen

Im Vergleich zu anderen Säugetieren ihrer Größe, haben Faultiere einen nur halb so schnellen Stoffwechsel - fast einen Monat lang braucht der Körper, um eine Mahlzeit, die aus Blättern mit geringem Nährwert besteht, zu verdauen. Der Grund, weshalb Faultiere kopfüber hängen ist, dass sie sich so besser vor ihren natürlichen Feinden verstecken können - am Ast hängend sind sie für Raubvögel weniger sichtbar. Fliehen können Faultiere nicht; sie sind mit so wenig Energie ausgestattet, dass sie sich wie in Zeitlupe bewegen. Übrigens verbraucht das Faultier, wenn es sich am Ast festkrallt, keine Energie. Das extrem langsame Tier würde nicht einmal dann vom Baum fallen, wenn man es erschießt.

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