Freitag, 4. Januar 2013

Warum Bonsai-Bäume so klein sind

Anzeige - Bonsai-Baum
Bei einem Bonsai-Baum handelt es sich um die Miniatur eines ausgewachsenen Baumes. Um einen solchen Bonsai-Baum zu kultivieren, wird die Pflanze stetig manipuliert, beschnitten und gepflegt. Somit lässt sich die Entwicklung des Miniaturbaumes durch das Beschneiden des Stammes, der Äste und Triebe beeinflussen. Damit Bonsai-Bäume kleine Blätter hervorbringen, brauchen sie sehr viel Licht - ist es zu dunkel, würden sich größere Blätter entwickeln, da sie mit einer größeren Oberfläche mehr Sonnenlicht einfangen wollen. Üblich ist es auch, Blätter abzureißen, weil die nachfolgenden Triebe kleiner ausfallen.

Selbst das Wachsen in eine bestimmte Richtung kann realisiert werden. Bevor der Stamm oder ein jeweiliger Ast des Bonsai-Baumes hart wird, kann er mit Draht umwickelt werden, so dass letztendlich eine gezielte Richtung vorgegeben wird. Beachtet werden muss dabei, den Draht zu entfernen, bevor er ins Gehölz schneidet. Auch die Wurzeln des Bonsai-Baumes müssen gekürzt werden.

Zwar kommt der Bonsai-Baum mit wenig Erde aus, dennoch braucht er einen nährstoffreichen Boden. Somit sorgt ausreichend Stickstoff für das Wachstum des Stammes und der Blätter. Für die Wurzeln und Früchte wird Phosphor benötigt, und Kalium ist noch einmal für das Wachstum verantwortlich. Übrigens lässt sich beinahe jede Baumart in einen Bonsai-Baum wandeln.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen