Mittwoch, 23. Januar 2013

Weshalb Perserkatzen flache Gesichter haben

Die meisten Perserkatzen haben deshalb flache Gesichter, weil sie seit dem Ende der 1950er Jahre von Katzenliebhabern dahingehend gezüchtet wurden. So kam es dann, dass Perserkatzen im Laufe der Zeit immer kürzere Schnauzen aufwiesen. Diese flachen Gesichter mit den hoch stehenden Nasen wurden dann auch zum Rassenstandard, welcher von der Katzenzüchter-Organisation Cat Fanciers´ Association festgelegt wurde.

Übrigens haben nicht alle Perserkatzen flache Gesichter, denn die ursprünglichen Arten hatten eine ausgeprägte Schnauze. Und da Überzüchtungen teilweise zu missgebildeten Tränenkanälen führen, was auch für stetig tränenden Augen sorgt, konzentrieren sich Züchter wieder vermehrt auf traditionelle Arten von Perserkatzen.

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Mittwoch, 16. Januar 2013

Weshalb sich Tiere tot stellen

Für manche Tiere ist es für ihr Überleben äußerst wichtig sich tot zu stellen. Bekannt ist diese Verhaltensweise im Tierreich auch als Schreckstarre oder Totstellreflex. Wenn sich Tiere tot stellen, kann es unwillentlich oder auch bewusst geschehen. Fällt ein Tier unwillentlich in die Schreckstarre, so vermutet die Wissenschaft, liegt eine Reizüberflutung vor. Da der Körper diese nicht bewältigen kann, fällt das jeweilige Tier in einen zirka 15 Minuten andauernden kataleptischen Zustand, welcher aber mit Hilfe körpereigener Substanzen wieder beendet wird.

Ebenso gibt es aber auch Tiere, die ihren Tod bewusst vortäuschen - entweder, um sich zu schützen oder aber, weil sie eine List vorhaben. Zum Beispiel gibt es Käfer, die sich nur deshalb tot stellen, um von Ameisen ins Nest geschleppt zu werden, wo sie dann eine Nahrungsquelle vorfinden.

Übrigens sind auch Menschen imstande, sich in einen kataleptischen Zustand zu versetzen, was bei enorm traumatischen Erlebnissen passieren kann. Auch dies ist dann eine Schutzfunktion, die dafür sorgen soll, sich aus lebensbedrohlich empfundenen Situationen zu retten oder eventuell auftretende Schäden zu reduzieren oder komplett zu vermeiden.

Samstag, 12. Januar 2013

Eisen - Wussten Sie schon?

... dass Eisen sehr selten ist? Zwar ist dieses Metall das vierthäufigst vorkommende Element auf der Welt und macht sogar 15 Prozent der gesamten Erde aus, jedoch ist das Eisen in unserem Sonnensystem eine Seltenheit. Im gesamten Sonnensystem hat dieses Element nämlich einen Anteil von nur 0,1 Prozent. 

Was die Robotergesetze sind

Roboter sind technische Konstrukte, die den Menschen dabei helfen, Arbeiten zu verrichten. In vielen industriellen Einrichtungen kommen sie seit Langem zum Einsatz. Möglichst möchte man einst aber Roboter erschaffen, die dem Menschen ähnlich sind und auch im Haushalt oder in der Pflegebetreuung Unterstützung leisten können. Visionäre träumen sogar davon, Roboter erschaffen zu können, welche ihre Intelligenz selbst erweitern können.

Gefährlich kann dies allerdings werden, wenn Maschinen ein eigenes Bewusstsein entwickeln - sofern dies überhaupt möglich ist. Aus diesem Grunde hat sich der russisch-amerikanische Biochemiker und Science-Fiction-Autor Isaac Asimov diesbezüglich Gedanken gemacht und im Jahre 1942 die Drei Gesetze der Robotik aufgestellt. Die entsprechenden Robotergesetze zeigen auf, wie sich Roboter zu verhalten haben.

Diese drei Robotergesetze von Isaac Asimov lauten:
  1. Kein Roboter darf einen Menschen verletzen oder zulassen, dass ein Mensch zu Schaden kommt.
  2. Ein Roboter muss den Befehlen gehorchen, die ihm Menschen geben - solange die nicht dem ersten Gesetz widersprechen.
  3. Ein Roboter muss seine eigene Existenz schützen - es sei denn, dies kollidiert mit den ersten beiden Gesetzen. 

Dienstag, 8. Januar 2013

Wie Perlen entstehen

Man findet sie beispielsweise in Miesmuscheln, Venusmuscheln oder Austern - Perlen. Somit entstehen die teilweise wertvollen und begehrten Perlen im Inneren der Weichtiere. Was viele jedoch nicht wissen ist, dass die Grundlage für die Bildung von Perlen simple Schmutzpartikel sind.

Sollte also ein Schmutzpartikel in die Schale der Muschel eindringen und kann vom Tier nicht wieder ausgestoßen werden, kommt es zu einem außergewöhnlichen Abwehrmechanismus - als Schutz vor dem Fremdkörper produziert die Muschel eine Substanz namens Perlmutt. Jene Substanz befindet sich übrigens von Natur aus auf der inneren Seite der Schale. Befindet sich der Fremdkörper nun im Weichtier, sorgt der Abwehrmechanismus dafür, dass Schicht für Schicht des Perlmutts auf den Eindringling aufgebracht wird und ihn letztendlich umschließt.

Übrigens sind Perlen deshalb wertvoll, weil sie eine kristalline Struktur aufweisen. Dringt Licht durch die oberste Schicht Perlmutt, wird dieses Licht durch die Schicht aus Calciumcarbonat reflektiert. Da sich nun mehrere Reflexionen überlagern und unterschiedliche Wellenlängen zustande kommen, werden Farben hervorgebracht, die in alle Richtungen ausstrahlen, was letzendlich auch einen irisierenden Effekt sichtbar macht. Bisher ist es der Wissenschaft noch nicht gelungen, dieses einzigartige Naturschauspiel im Labor zu reproduzieren.

Samstag, 5. Januar 2013

Wie Wind entsteht

Voraussetzung für das Entstehen von Wind ist die Bewegung von Luftmassen. Und Luft setzt sich aus Gasmolekülen zusammen, welche sich rapide bewegen. Die Bewegung dieser Moleküle verläuft jedoch nach einem chaotischen System, da jene Moleküle stetig aufeinanderstoßen und dadurch eine Richtungsänderung verursacht wird. Aufgrund dieser Tatsache erhöht sich folglich Temperatur und Druck. Und zu einer weiteren Druck- und Temperaturerhöhung kommt es auf der Erde in Äquatornähe, weil die Sonneneinstrahlung höher ist - kältere Luftmassen werden dabei verdrängt. Das bedeutet, dass die Luft dann stärker strömt; schließlich herrscht ein größerer Druckunterschied. Verstärkt wird dieser Effekt zusätzlich durch die Erddrehung. Wind ist letztendlich das Produkt der Bewegungen von Luftmassen.

Wie der Wind genau beschaffen ist, hängt aber auch davon ab, wie sich die Temperaturen zwischen Land und Meer unterscheiden, wie die Landschaften geformt und Gebäude angeordnet sind. Selbst die frei werdende Energie, sobald aus Wasserdampf Regen wird, beeinflusst die Beschaffenheit von Wind. Wie Wind entsteht, hängt also von vielen Faktoren ab, was es letztendlich auch so schwierig macht, das Wetter genau hervorsagen zu können.

Freitag, 4. Januar 2013

Warum Bonsai-Bäume so klein sind

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Bei einem Bonsai-Baum handelt es sich um die Miniatur eines ausgewachsenen Baumes. Um einen solchen Bonsai-Baum zu kultivieren, wird die Pflanze stetig manipuliert, beschnitten und gepflegt. Somit lässt sich die Entwicklung des Miniaturbaumes durch das Beschneiden des Stammes, der Äste und Triebe beeinflussen. Damit Bonsai-Bäume kleine Blätter hervorbringen, brauchen sie sehr viel Licht - ist es zu dunkel, würden sich größere Blätter entwickeln, da sie mit einer größeren Oberfläche mehr Sonnenlicht einfangen wollen. Üblich ist es auch, Blätter abzureißen, weil die nachfolgenden Triebe kleiner ausfallen.

Selbst das Wachsen in eine bestimmte Richtung kann realisiert werden. Bevor der Stamm oder ein jeweiliger Ast des Bonsai-Baumes hart wird, kann er mit Draht umwickelt werden, so dass letztendlich eine gezielte Richtung vorgegeben wird. Beachtet werden muss dabei, den Draht zu entfernen, bevor er ins Gehölz schneidet. Auch die Wurzeln des Bonsai-Baumes müssen gekürzt werden.

Zwar kommt der Bonsai-Baum mit wenig Erde aus, dennoch braucht er einen nährstoffreichen Boden. Somit sorgt ausreichend Stickstoff für das Wachstum des Stammes und der Blätter. Für die Wurzeln und Früchte wird Phosphor benötigt, und Kalium ist noch einmal für das Wachstum verantwortlich. Übrigens lässt sich beinahe jede Baumart in einen Bonsai-Baum wandeln.

Donnerstag, 3. Januar 2013

Was Pareidolie ist

Mit Sicherheit hat jeder schon einmal Wolken am Himmel beobachtet und dabei faszinierende Gebilde in Form von Gesichtern entdeckt. Dabei handelt es sich um die Tendenz des Gehirns, mit Hilfe der Sinne stetig nach Mustern und Bildern zu suchen und diese selbst in zufälligen Strukturen zu finden. Und genau dieses Phänomen wird als Pareidolie bezeichnet. Die Wissenschaft vermutet, dass die Evolution das Gehirn zu unserem Schutz so strukturiert hat, besonders leicht Gesichter zu erkennen.

Mittwoch, 2. Januar 2013

Weshalb Faultiere kopfüber hängen

Im Vergleich zu anderen Säugetieren ihrer Größe, haben Faultiere einen nur halb so schnellen Stoffwechsel - fast einen Monat lang braucht der Körper, um eine Mahlzeit, die aus Blättern mit geringem Nährwert besteht, zu verdauen. Der Grund, weshalb Faultiere kopfüber hängen ist, dass sie sich so besser vor ihren natürlichen Feinden verstecken können - am Ast hängend sind sie für Raubvögel weniger sichtbar. Fliehen können Faultiere nicht; sie sind mit so wenig Energie ausgestattet, dass sie sich wie in Zeitlupe bewegen. Übrigens verbraucht das Faultier, wenn es sich am Ast festkrallt, keine Energie. Das extrem langsame Tier würde nicht einmal dann vom Baum fallen, wenn man es erschießt.

Dienstag, 1. Januar 2013

Weshalb Schokolade für Tiere schädlich ist

Dass Schokolade für Tiere schädlich ist, liegt an den weniger wirksamen Enzymen, welche mit organischen chemischen Verbindungen umgehen. Bei Schokolade handelt es sich um eine solche organische chemische Verbindung, da sie Theobromin enthält. In höheren Dosen kann dieses Alkaloid zu Erbrechen und Durchfall führen, und bei ausreichend hoher Dosis kommt es in der Regel sogar zum Herzversagen.

Die Vergiftungssymptome sind beim Menschen die gleichen wie auch bei Tieren. Jedoch würde bei Tieren schon eine geringere Dosis zur Vergiftung führen - Hunde beispielsweise reagieren in Relation zum Körpergewicht dreimal so empfindlich auf Schokolade wie der Mensch. Somit würden 200 Gramm Zartbitterschokolade einen 20 Kilogramm schweren Hund krank machen, und nur ein halbes Kilogramm der Süßigkeit wirkt sich meistens tödlich aus.

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