Sonntag, 15. Dezember 2013

Wo in Deutschlands Boden die meisten Weltkriegsbomben liegen

Mehrmals im Monat kann es zu einem Bombenalarm kommen. Und solch eine Fundsache aus dem Zweiten Weltkrieg entpuppt sich immer wieder als scharfe Munition, wodurch es stets zu Entschärfungen und kontrollierten Sprengungen kommt. Oranienburg heißt die nördlich von Berlin gelegene Stadt, in der die Bürger stets in Alarmbereitschaft sind.

Jeder Quadratmeter der Stadt wird systematisch nach Weltkriegsbomben abgesucht. Dies geschieht nicht nur mit Hilfe von Luftaufnahmen, sondern vor allem durch Eisendetektoren, welche zunächst in den Boden gebracht werden müssen. Dazu ist es aber notwendig, alle zwei Meter eine fünf Meter tiefe Bohrung vorzunehmen, um den Sensor einlassen zu können. Man rechnet damit, dass es mit dieser Methode mehrere Jahrzehnte dauern wird, bis Oranienburg von Weltkriegsbomben befreit ist.

Dass die Stadt Oranienburg im Zweiten Weltkrieg so massiv bombadiert wurde, liegt daran, weil das damals nationalsozialistische Deutschland hier Uran für den Bau von Atombomben anreicherte.

Montag, 2. Dezember 2013

Sonntag, 1. Dezember 2013

Welches die größte Lebensform der Welt ist

Sie ist momentan etwa 2.600 Kilometer lang und befindet sich vor der nordöstlichen Küste Australiens - die größte Lebensform der Welt. Die Rede ist vom Great Barrier Reef, dem größten Korallenriff der Erde.

Millionen von Korallenpolypen, das sind Kleinstlebewesen, sorgen mit dem Abscheiden von Kalk dafür, mit ihren Exoskeletten das Riff zu bauen und stetig zu erweitern. Aufgrund seines enormen Flächenausmaßes ist das Great Barrier Reef ideal geeignet, um einen Lebensraum für zahlreiche Tier- und Pflanzengattungen zu bieten. So existieren hier neben den 400 Spezies Korallen selbst auch noch 1.500 Fischarten und 5.000 Arten von Weichtieren.

Donnerstag, 28. November 2013

Wie schnell der Schall ist

Wie man vielleicht bereits vermuten kann, besteht der Schall aus Schwingungen, die sich zusammengefasst als Druckwelle fortpflanzen, sobald einzelne Moleküle aneinanderstoßen. Was allerdings wichtig ist, damit der Schall sich tatsächlich ausbreiten kann, ist ein Trägermedium. Und verschiedene Trägermedien haben unterschiedlich dicht angeordnete Molekülstrukturen, wodurch der Schall nie gleich schnell ist.

In der Luft, bei etwa 21 Grad Celsius, hat Schall eine Geschwindigkeit von etwa 344 Metern je Sekunde. Im Wasser, welches ein dichteres Trägermedium darstellt, beträgt die Schallgeschwindigkeit beachtliche 1.500 Meter in der Sekunde. 17-mal schneller als in der Luft ist die Ausbreitung des Schalls in der harten Struktur von Stahl - nämlich 6.000 Meter pro Sekunde.

Je nach Eigenschaft des Trägermediums bewegt sich Schall also unterschiedlich schnell. Und weil Schall stets ein solches Medium benötigt, ist es auch nicht möglich, dass er sich im Vakuum ausbreiten kann.

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Mittwoch, 27. November 2013

Weshalb Energie nicht erschaffen werden kann

Manchmal entsteht der Eindruck, Energie würde einfach so verschwinden. Doch das ist ein Irrtum, denn Energie ändert lediglich ihre Form. Anhand einer Autofahrt lässt sich das gut erklären: Fährt man also mit dem Fahrzeug, wandelt sich die chemische Energie des Treibstoffs in mechanische Energie. Aufgrund der Vorwärtsbewegung des Autos entsteht dann kinetische Energie. Tritt man nun jedoch die Bremse, löst sich die Energie nicht auf, sondern verändert sich in Wärme und Geräusche.

Dass Energie nicht verschwinden kann und folglich auch nicht erschaffen werden kann, liegt am Energieerhaltungsgesetz. Jenes ist ein Grundprinzip unseres Universums und besagt schlussendlich, dass ein Hervorbringen von Energie sowie deren Vernichtung absolut unmöglich ist.

Dienstag, 26. November 2013

Seit wann es Menschen gibt

So ganz genau ist nicht bestimmbar, wann wir "menschlich" wurden. Betrachtet man die Evolutionsgeschichte, so gelten jene als unsere Vorfahren, die sich in der Abstammungslinie von der der Schimpansen abzweigte. Forscher gehen davon aus, dass der letzte unserer gemeinsamen Vorfahren vor etwa sieben Millionen Jahren lebte.

Seit dieser Zeit entwickelten sich bis zu 20 Arten sogenannter Hominiden. Doch erst der aufrechte Gang war nötig, um den ersten Schritt zum heutigen Menschen möglich zu machen. Als erstes gelang es dem Australopithecus - das liegt bereits vier Millionen Jahre zurück. Vor rund 2,4 Millionen Jahren tauchte dann die Gattung Homo auf, welche ein größeres Gehirn besaß und sich erstmals Steinwerkzeuge zunutze machte. Doch noch immer dauerte die Entwicklung an, bis der Homo sapiens vor ungefähr 200.000 Jahren die Weltbühne betrat.

Donnerstag, 2. Mai 2013

Warum unser Blut rot ist

Wie alle Wirbeltiere, haben auch Menschen rotes Blut. Das liegt am Eisen, welches sich im Porphyrin - einer ringförmigen Struktur - innerhalb des Hämoglobins, welches für den Sauerstofftransport im Körper zuständig ist.

Als wichtigste Bestandteile des Blutes gelten neben den roten und weißen Blutkörperchen auch die Blutplättchen. Da hauptsächlich rote Blutkörperchen vorhanden sind, die mit den anderen Bestandteilen in einem durchsichtigen Plasma schwimmen, weist das Blut eine rote Farbe auf - strahlend rot, wenn das Blut sehr sauerstoffreich ist, und dunkel bis bräunlich, wenn das Blut sauerstoffarm ist.

Auch sind die Venen, beispielsweise am Handgelenk, rot. Dass sie blau wirken, liegt nur an der Lichtfilterung unserer Haut. Dennoch gibt es auch blaues Blut, was etwa beim Pfeilschwanzkrebs der Fall ist. Er besitzt anstatt dem Hämoglobin das Hämocyanin, welches ein Protein auf Kupferbasis darstellt.

Interessante Zusatzinformation:
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Donnerstag, 11. April 2013

Was Kinesio-Tapes sind

Vor bereits mehr als 30 Jahren erfand ein japanischer Chiropraktiker namens Kenzo Kase die sogenannten Kinesio-Tapes. Mit diesen Klebepflastern wollte er es ermöglichen, Schmerzen, die durch beispielsweise Sportverletzungen entstanden sind, zu lindern - und das ohne Medikamente. Genau gesagt, wollte er die Wirksamkeit dadurch erreichen, dass er mit Hilfe der Kinesio-Tapes die Durchblutung der Muskulatur fördert.

Sobald die atmungsaktiven Kinesio-Tapes auf die Haut geklebt werden, wird die Epidermis angehoben. Und da zwischen ihr und der darunter befindlichen Dermis die Schmerzsensoren liegen, kann durch das Anheben der oberen Hautschicht das Blut besser durch verletzte Regionen fließen, um letztendlich eine Linderung herbeizuführen.

Viele Sportler schwören auf die Wirksamkeit der Kinesio-Tapes, da sie vielen Verletzten helfen. Selbst in der Physiotherapie werden die Kinesio-Tapes vermehrt angewendet. Bisher liegen jedoch keine eindeutig wissenschaftlichen Studien darüber vor, welche die Wirksamkeit einer Behandlung mit den Kinesio-Tapes nachweisen. Es wird auch nicht ausgeschlossen, dass es sich beim Gebrauch von den entsprechenden Pflastern sowie der einhergehenden Heilwirkung um einen Placebo-Effekt handelt.

Dienstag, 26. März 2013

Was Sommersprossen sind

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Hauptsächlich ist das Auftreten von Sommersprossen genetisch bedingt - sie werden also vererbt. Allerdings ist das nicht immer so, denn sie können auch im Sommer entstehen, wenn die Haut dem Sonnenlicht ausgesetzt ist.

Bei den kleinen Flecken, die zumeist gehäuft auftreten, handelt es sich um Pigmentablagerungen. Verursacht werden diese durch die Pigmentzellen der Haut, den sogenannten Melanozyten, welche vermehrt Melanin produzieren. Und dieses dunkle Pigment ist dazu da, die Haut vor schädlicher UV-Strahlung zu schützen.

Da Menschen mit Sommersprossen eine sehr helle Hautfarbe haben und somit besonders anfällig für Schädigungen der Haut durch die UV-Strahlung sind, reagiert der Körper mit der Bildung vermehrt auftretender Pigmentablagerungen - nämlich den Sommersprossen. Dennoch sollten Menschen mit heller Haut, egal ob mit oder ohne Sommersprossen, darauf achten, sich nicht zu lange der Sonne auszusetzen, weil dies letztendlich zu Schädigungen der Haut führen kann.

Sonntag, 17. März 2013

Was Selfpublishing ist

Man sagt, dass durchschnittlich etwa jeder zweite Mensch eine geschriebene Geschichte in der Schublade aufbewahrt. Und so manch einer träumt sogar davon, seinen Roman zu veröffentlichen. Noch vor ein paar Jahren waren Autoren auf Verlage angewiesen, wenn es darum ging, seine Bücher einem großen Publikum darzubieten.

In jüngster Zeit haben Autoren und Schriftsteller jedoch die Möglichkeit, ihre Werke dank sogenannter Print-on-Demand Plattformen auch ohne Verlage kostengünstig oder gar kostenfrei zu veröffentlichen. Dabei wird das jeweilige Buch immer dann gedruckt, wenn ein interessierter Käufer es erwirbt - man spricht deshalb häufig auch von "Abrufbuch".

Sobald ein Autor sich also dafür entscheidet, seine Bücher selbst zu publizieren, wird von Selfpublishing gesprochen. Diese Möglichkeit ist vor allem für unbekannte Schreiberlinge interessant, um die Chance zu erhalten, dass auch ihre Werke gelesen werden. Selbst viele Verlagsautoren treten mittlerweile als Hybridautoren auf - sie veröffentlichen somit nicht nur über Verlage, sondern auch als Selfpublisher.

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Donnerstag, 14. März 2013

Wie man am besten eine Fremdsprache lernt

Da jeder Mensch einen ganz eigenen Lernstil hat, kann nicht eindeutig gesagt werden, welche Methode die beste ist, um eine Fremdsprache zu erlernen. Allerdings meinen Lernpsychologen, dass die sogenannte Immersion, also das Eintauchen, der erfolgreichste Weg ist, sich eine neue Sprache anzueignen.

Im Klartext bedeutet dies, dass der Lernende ins sprichwörtliche kalte Wasser geworfen wird. Jeder, der eine Fremdsprache erlernen will, sollte sich also für einen bestimmten Zeitraum im fremdsprachigen Umfeld aufhalten, um gezwungen zu sein, sich die entsprechende Sprache anzueignen.

Möglich ist es aber auch, Sprachkurse zu besuchen, in denen hauptsächlich die jeweilige Fremdsprache gesprochen wird. Ebenso lässt sich gut lernen, indem man fremdsprachige Bücher liest oder Lern-CDs nutzt.

Sonntag, 3. März 2013

Welches Ding keinen Schatten mehr wirft

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Es ist bekannt, dass das sichtbare Licht durch einen Gegenstand blockiert wird, da es sich geradlinig ausbreitet. Dadurch wird ein Schatten geworfen. Licht wird jedoch, da es sich in Wellenform fortbewegt, um das jeweilige Objekt minimal gebeugt. Diese Beugung ist zwar gering, aber jedes Ding, das kleiner als die Wellenlänge des Lichts ist, wirft dann folglich keinen Schatten mehr.

Das bedeutet beim sichtbaren Licht, welches eine Wellenlänge von 400 bis 900 Nanometern aufweist, dass ein Gegenstand dann auch wenigstens einen Durchmesser von 400 Nanometern haben muss, um noch einen Schatten werfen zu können. Solch ein Objekt wäre dann 200-mal kleiner als ein Haar dick ist.

Sonntag, 24. Februar 2013

Was Inkontinenz ist

Damit Abfallstoffe aus unserem Körper entfernt werden können, spielt die Blase eine enorm wichtige Rolle. Als zentrales Organ des Harnapparates ist es notwendig, dass alle ihre Teile ihre Aufgaben hundertprozentig erfüllen. Sollte es zu einer Funktionsstörung irgendwo in der Blase kommen, liegt eine Inkontinenz vor.

Die am häufigsten vorkommende Form ist die sogenannte Dranginkontinenz. Diese äußert sich in der Form, dass man ganz plötzlich und unkontrollierbar das Bedürfnis hat, Wasser lassen zu müssen. Verursacht wird die Dranginkontinenz meistens durch Krämpfe der Detrusormuskeln, welche wiederum vom Nervensystem oder von Infektionen ausgelöst werden.

Ebenso gibt es die Stressinkontinenz, welche auftritt, wenn der untere Blasensphinkter oder die Beckenbodenmuskulatur beeinträchtigt ist. Immer wenn gehustet, gelacht oder geniest wird, spannt sich die Beckenmuskulatur an, was dafür sorgt, Urin spontan abzugeben. Diese Form von Inkontinenz tritt sehr häufig bei älteren Menschen auf.

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Sonntag, 3. Februar 2013

Was kryogenes Härten ist

Schon der Schmied aus vergangenen Zeiten bearbeitete beispielsweise ein glühendes Stück Eisen und tauchte es anschließend in einen Eimer Wasser, um es bewusst abzuschrecken. Schon damals stellte man nämlich fest, dass ein plötzliches Abkühlen dafür sorgt, Metall noch härter werden zu lassen. Und später dann, in den 1960er Jahren, entdeckte die Wissenschaft: Bei einer Temperatur von minus 185 Grad Celsius verdichtete sich rostfreier Stahl so enorm, dass sich die Molekularstruktur dauerhaft veränderte.

Beim kryogenen Härten wird beispielsweise dieser Stahl für 24 Stunden einem "Kältebad" ausgesetzt und anschließend allmählich wieder auf 148 Grad Celcius erhitzt. Aufgrund des Erhitzens werden die Moleküle wieder aus ihrem festen Gitter gelöst, wobei es jedoch zur Bildung einer neuen und hochstabilen Kristallstruktur kommt. Stahl kann auf diese Weise 600-mal fester werden.

Kryogenes Härten ist somit ein Prozess, der es ermöglicht, die Stabilität und somit die Lebensdauer von stark beanspruchten Produkten, Werkzeugen und Maschinen zu erhöhen.  

Mittwoch, 23. Januar 2013

Weshalb Perserkatzen flache Gesichter haben

Die meisten Perserkatzen haben deshalb flache Gesichter, weil sie seit dem Ende der 1950er Jahre von Katzenliebhabern dahingehend gezüchtet wurden. So kam es dann, dass Perserkatzen im Laufe der Zeit immer kürzere Schnauzen aufwiesen. Diese flachen Gesichter mit den hoch stehenden Nasen wurden dann auch zum Rassenstandard, welcher von der Katzenzüchter-Organisation Cat Fanciers´ Association festgelegt wurde.

Übrigens haben nicht alle Perserkatzen flache Gesichter, denn die ursprünglichen Arten hatten eine ausgeprägte Schnauze. Und da Überzüchtungen teilweise zu missgebildeten Tränenkanälen führen, was auch für stetig tränenden Augen sorgt, konzentrieren sich Züchter wieder vermehrt auf traditionelle Arten von Perserkatzen.

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Mittwoch, 16. Januar 2013

Weshalb sich Tiere tot stellen

Für manche Tiere ist es für ihr Überleben äußerst wichtig sich tot zu stellen. Bekannt ist diese Verhaltensweise im Tierreich auch als Schreckstarre oder Totstellreflex. Wenn sich Tiere tot stellen, kann es unwillentlich oder auch bewusst geschehen. Fällt ein Tier unwillentlich in die Schreckstarre, so vermutet die Wissenschaft, liegt eine Reizüberflutung vor. Da der Körper diese nicht bewältigen kann, fällt das jeweilige Tier in einen zirka 15 Minuten andauernden kataleptischen Zustand, welcher aber mit Hilfe körpereigener Substanzen wieder beendet wird.

Ebenso gibt es aber auch Tiere, die ihren Tod bewusst vortäuschen - entweder, um sich zu schützen oder aber, weil sie eine List vorhaben. Zum Beispiel gibt es Käfer, die sich nur deshalb tot stellen, um von Ameisen ins Nest geschleppt zu werden, wo sie dann eine Nahrungsquelle vorfinden.

Übrigens sind auch Menschen imstande, sich in einen kataleptischen Zustand zu versetzen, was bei enorm traumatischen Erlebnissen passieren kann. Auch dies ist dann eine Schutzfunktion, die dafür sorgen soll, sich aus lebensbedrohlich empfundenen Situationen zu retten oder eventuell auftretende Schäden zu reduzieren oder komplett zu vermeiden.

Samstag, 12. Januar 2013

Eisen - Wussten Sie schon?

... dass Eisen sehr selten ist? Zwar ist dieses Metall das vierthäufigst vorkommende Element auf der Welt und macht sogar 15 Prozent der gesamten Erde aus, jedoch ist das Eisen in unserem Sonnensystem eine Seltenheit. Im gesamten Sonnensystem hat dieses Element nämlich einen Anteil von nur 0,1 Prozent. 

Was die Robotergesetze sind

Roboter sind technische Konstrukte, die den Menschen dabei helfen, Arbeiten zu verrichten. In vielen industriellen Einrichtungen kommen sie seit Langem zum Einsatz. Möglichst möchte man einst aber Roboter erschaffen, die dem Menschen ähnlich sind und auch im Haushalt oder in der Pflegebetreuung Unterstützung leisten können. Visionäre träumen sogar davon, Roboter erschaffen zu können, welche ihre Intelligenz selbst erweitern können.

Gefährlich kann dies allerdings werden, wenn Maschinen ein eigenes Bewusstsein entwickeln - sofern dies überhaupt möglich ist. Aus diesem Grunde hat sich der russisch-amerikanische Biochemiker und Science-Fiction-Autor Isaac Asimov diesbezüglich Gedanken gemacht und im Jahre 1942 die Drei Gesetze der Robotik aufgestellt. Die entsprechenden Robotergesetze zeigen auf, wie sich Roboter zu verhalten haben.

Diese drei Robotergesetze von Isaac Asimov lauten:
  1. Kein Roboter darf einen Menschen verletzen oder zulassen, dass ein Mensch zu Schaden kommt.
  2. Ein Roboter muss den Befehlen gehorchen, die ihm Menschen geben - solange die nicht dem ersten Gesetz widersprechen.
  3. Ein Roboter muss seine eigene Existenz schützen - es sei denn, dies kollidiert mit den ersten beiden Gesetzen. 

Dienstag, 8. Januar 2013

Wie Perlen entstehen

Man findet sie beispielsweise in Miesmuscheln, Venusmuscheln oder Austern - Perlen. Somit entstehen die teilweise wertvollen und begehrten Perlen im Inneren der Weichtiere. Was viele jedoch nicht wissen ist, dass die Grundlage für die Bildung von Perlen simple Schmutzpartikel sind.

Sollte also ein Schmutzpartikel in die Schale der Muschel eindringen und kann vom Tier nicht wieder ausgestoßen werden, kommt es zu einem außergewöhnlichen Abwehrmechanismus - als Schutz vor dem Fremdkörper produziert die Muschel eine Substanz namens Perlmutt. Jene Substanz befindet sich übrigens von Natur aus auf der inneren Seite der Schale. Befindet sich der Fremdkörper nun im Weichtier, sorgt der Abwehrmechanismus dafür, dass Schicht für Schicht des Perlmutts auf den Eindringling aufgebracht wird und ihn letztendlich umschließt.

Übrigens sind Perlen deshalb wertvoll, weil sie eine kristalline Struktur aufweisen. Dringt Licht durch die oberste Schicht Perlmutt, wird dieses Licht durch die Schicht aus Calciumcarbonat reflektiert. Da sich nun mehrere Reflexionen überlagern und unterschiedliche Wellenlängen zustande kommen, werden Farben hervorgebracht, die in alle Richtungen ausstrahlen, was letzendlich auch einen irisierenden Effekt sichtbar macht. Bisher ist es der Wissenschaft noch nicht gelungen, dieses einzigartige Naturschauspiel im Labor zu reproduzieren.

Samstag, 5. Januar 2013

Wie Wind entsteht

Voraussetzung für das Entstehen von Wind ist die Bewegung von Luftmassen. Und Luft setzt sich aus Gasmolekülen zusammen, welche sich rapide bewegen. Die Bewegung dieser Moleküle verläuft jedoch nach einem chaotischen System, da jene Moleküle stetig aufeinanderstoßen und dadurch eine Richtungsänderung verursacht wird. Aufgrund dieser Tatsache erhöht sich folglich Temperatur und Druck. Und zu einer weiteren Druck- und Temperaturerhöhung kommt es auf der Erde in Äquatornähe, weil die Sonneneinstrahlung höher ist - kältere Luftmassen werden dabei verdrängt. Das bedeutet, dass die Luft dann stärker strömt; schließlich herrscht ein größerer Druckunterschied. Verstärkt wird dieser Effekt zusätzlich durch die Erddrehung. Wind ist letztendlich das Produkt der Bewegungen von Luftmassen.

Wie der Wind genau beschaffen ist, hängt aber auch davon ab, wie sich die Temperaturen zwischen Land und Meer unterscheiden, wie die Landschaften geformt und Gebäude angeordnet sind. Selbst die frei werdende Energie, sobald aus Wasserdampf Regen wird, beeinflusst die Beschaffenheit von Wind. Wie Wind entsteht, hängt also von vielen Faktoren ab, was es letztendlich auch so schwierig macht, das Wetter genau hervorsagen zu können.

Freitag, 4. Januar 2013

Warum Bonsai-Bäume so klein sind

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Bei einem Bonsai-Baum handelt es sich um die Miniatur eines ausgewachsenen Baumes. Um einen solchen Bonsai-Baum zu kultivieren, wird die Pflanze stetig manipuliert, beschnitten und gepflegt. Somit lässt sich die Entwicklung des Miniaturbaumes durch das Beschneiden des Stammes, der Äste und Triebe beeinflussen. Damit Bonsai-Bäume kleine Blätter hervorbringen, brauchen sie sehr viel Licht - ist es zu dunkel, würden sich größere Blätter entwickeln, da sie mit einer größeren Oberfläche mehr Sonnenlicht einfangen wollen. Üblich ist es auch, Blätter abzureißen, weil die nachfolgenden Triebe kleiner ausfallen.

Selbst das Wachsen in eine bestimmte Richtung kann realisiert werden. Bevor der Stamm oder ein jeweiliger Ast des Bonsai-Baumes hart wird, kann er mit Draht umwickelt werden, so dass letztendlich eine gezielte Richtung vorgegeben wird. Beachtet werden muss dabei, den Draht zu entfernen, bevor er ins Gehölz schneidet. Auch die Wurzeln des Bonsai-Baumes müssen gekürzt werden.

Zwar kommt der Bonsai-Baum mit wenig Erde aus, dennoch braucht er einen nährstoffreichen Boden. Somit sorgt ausreichend Stickstoff für das Wachstum des Stammes und der Blätter. Für die Wurzeln und Früchte wird Phosphor benötigt, und Kalium ist noch einmal für das Wachstum verantwortlich. Übrigens lässt sich beinahe jede Baumart in einen Bonsai-Baum wandeln.

Donnerstag, 3. Januar 2013

Was Pareidolie ist

Mit Sicherheit hat jeder schon einmal Wolken am Himmel beobachtet und dabei faszinierende Gebilde in Form von Gesichtern entdeckt. Dabei handelt es sich um die Tendenz des Gehirns, mit Hilfe der Sinne stetig nach Mustern und Bildern zu suchen und diese selbst in zufälligen Strukturen zu finden. Und genau dieses Phänomen wird als Pareidolie bezeichnet. Die Wissenschaft vermutet, dass die Evolution das Gehirn zu unserem Schutz so strukturiert hat, besonders leicht Gesichter zu erkennen.

Mittwoch, 2. Januar 2013

Weshalb Faultiere kopfüber hängen

Im Vergleich zu anderen Säugetieren ihrer Größe, haben Faultiere einen nur halb so schnellen Stoffwechsel - fast einen Monat lang braucht der Körper, um eine Mahlzeit, die aus Blättern mit geringem Nährwert besteht, zu verdauen. Der Grund, weshalb Faultiere kopfüber hängen ist, dass sie sich so besser vor ihren natürlichen Feinden verstecken können - am Ast hängend sind sie für Raubvögel weniger sichtbar. Fliehen können Faultiere nicht; sie sind mit so wenig Energie ausgestattet, dass sie sich wie in Zeitlupe bewegen. Übrigens verbraucht das Faultier, wenn es sich am Ast festkrallt, keine Energie. Das extrem langsame Tier würde nicht einmal dann vom Baum fallen, wenn man es erschießt.

Dienstag, 1. Januar 2013

Weshalb Schokolade für Tiere schädlich ist

Dass Schokolade für Tiere schädlich ist, liegt an den weniger wirksamen Enzymen, welche mit organischen chemischen Verbindungen umgehen. Bei Schokolade handelt es sich um eine solche organische chemische Verbindung, da sie Theobromin enthält. In höheren Dosen kann dieses Alkaloid zu Erbrechen und Durchfall führen, und bei ausreichend hoher Dosis kommt es in der Regel sogar zum Herzversagen.

Die Vergiftungssymptome sind beim Menschen die gleichen wie auch bei Tieren. Jedoch würde bei Tieren schon eine geringere Dosis zur Vergiftung führen - Hunde beispielsweise reagieren in Relation zum Körpergewicht dreimal so empfindlich auf Schokolade wie der Mensch. Somit würden 200 Gramm Zartbitterschokolade einen 20 Kilogramm schweren Hund krank machen, und nur ein halbes Kilogramm der Süßigkeit wirkt sich meistens tödlich aus.

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