Dienstag, 13. November 2012

Was Regionalwährung ist

Zahlreiche Regionen der Welt ermöglichen es, Einkäufe mit einer Regionalwährung zu tätigen. Anstatt mit der offiziellen Landeswährung, können Verbraucher also mit einer Währung bezahlen, die von einem bestimmten Träger an Privatpersonen herausgegeben wird. Entsprechend müssen sich dann selbstverständlich auch Unternehmen der Regionalwährung anschließen.

Vorteile ergeben sich sowohl für die Verbraucher als auch für die Unternehmen: Produkte und Dienstleistungen können vergünstigt von Anbietern der Region erworben beziehungsweise in Anspruch genommen werden, wodurch letztendlich die Wirtschaft der Region gestärkt wird. Mit Hilfe von Regionalwährung werden zudem Voraussetzungen geschaffen, um die undurchschaubaren Kreisläufe des Geldes wieder transparenter zu machen. Ein alternativer Begriff für Regionalwährung ist übrigens Regiogeld.

Kommentare:

  1. Es gibt Regionalgeld schon in so vielen Gegenden Deutschlands. Immer mehr Bürgern geht die schleichende Entwertung des Euros auf den Keks und sie wollen nicht Millionen und Milliarden in andere Länder überweisen, sondern lieber den Eimer Farbe für die eigene Schule bezahlt haben... Kein Wunder, daß immer mehr Deutsche in Regionalgeld oder Sachwerte wie Gold und Silber flüchten...

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    1. Nun gut, ob Gold und Silber oder auch anderer Wertgegenstände nun eine absolute finanzielle Absicherung darstellen, würde ich nun nicht zu 100 Prozent bejahen. Sicher aber ist das eine gute Anlage für eventuell schlechte Zeiten. In jedem Fall aber ist das Regiogeld beziehungsweise die Regionalwährung eine Möglichkeit, sich von der Globalisierung zu entfernen, die, so möchte ich vorsichtig ausdrücken, langfristig zur Inflation führen kann.

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