Donnerstag, 29. November 2012

Weshalb der Pferdemagen so empfindlich ist

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Oftmals hört man den Spruch, dass jemand einen Pferdemagen hat, wenn jedes Essen in großen Mengen gut vertragen wird. Jedoch ist das eine unsinnige Aussage, da Pferde einen sehr sensiblen Magen haben. Ein Pferdemagen ist relativ klein und kann etwa 15 bis 20 Liter fassen, dennoch müssen Pferde ständig fressen, weil ihr Futter äußerst nährstoffarm ist. Allerdings müssen sich die Pferde ihre Nahrungsaufnahme einteilen - sie dürfen immer nur kleine Portionen zu sich nehmen. Würden diese Tiere nährstoffhaltige Nahrung oder zu große Stücken aufnehmen, bekommen sie sehr schnell Koliken. Und diese schmerzhaften Krämpfe können sogar zum Tode führen. Aus diesem Grunde ist der Pferdemagen so empfindlich - also ganz im Gegensatz zur landläufigen Meinung.

Dienstag, 27. November 2012

Wer das Eis am Stiel erfand

Es war Winter im Jahr 1905, als er das mit Brausepulver versetzte Wasser im Glas über Nacht draußen stehen ließ - die Rede ist von Frank Epperson. Am nächsten Morgen wollte der damals Elfjährige den Löffel aus dem Getränk nehmen, zog aber folglich einen kleinen Eisblock heraus. Seitdem machte er kleine Geschäfte und verkaufte gefrorenes Wassereis an andere Kinder in der Umgebung.

Zwar verfolgte Frank Epperson das Geschäft mit dem Eis bald nicht mehr und erlernte den Beruf des Immobilienmaklers. Nachdem er in diesem Job jedoch bald keinen ertragreichen Erfolg mehr hatte, kam ihm wieder das Wassereis in den Sinn. Im Jahre 1923 machte sich Frank Epperson nun dran, Eis am Stiel zu entwickeln. Es gab sieben Geschmacksrichtungen, welche er in einem kalifornischen Freizeitpark verkaufte - angeboten hatte er sein Wassereis unter dem Namen Popsicle. Nur ein Jahr später ließ Frank Epperson sein Eis am Stiel patentieren, allerdings verkaufte er das Patent aufgrund von Geldnot später an einen großen Hersteller. Innerhalb der ersten drei Jahre soll der Erfinder des Wassereis´ 60 Millionen Stück seiner Erfindung abgesetzt haben.

Mittlerweile sind zahlreiche Farben und Geschmacksrichtungen des Wassereis´ erhältlich, aber der Verkaufsschlager ist seit jeher die Geschmacksrichtung Orange.

Sonntag, 25. November 2012

Wie hoch Luftballons fliegen können

Mit bloßer Atemluft gefüllte Ballons schaffen kaum eine enorme Höhe. Anders ist es jedoch, wenn Luftballons mit Helium gefüllt sind. Denn ein mit diesem Gas gefüllter Ballon ist leichter als die ihn umgebene Luft. Umso mehr Helium sich im Luftballon befindet, desto zügiger kann er eine Höhe von bis zu 6.000 Metern erreichen. Weshalb er aber nicht noch höher steigen kann, liegt an dem immer weniger werdenden Luftdruck in der Höhe - der Ballon dehnt sich aus und platzt schließlich. Noch höher kann ein Luftballon fliegen, wenn er folglich weniger Helium beinhaltet. Allerdings ist bei etwa 10.000 Kilometern Höhe Schluss, denn hier oben ist es so kalt, dass das Material des Luftballons spröde wird und anschließend ermüdet.

Samstag, 24. November 2012

Wer Benjamin Franklin war

Die meisten kennen Benjamin Franklin als Politiker und als einen der Gründerväter der USA, doch ebenso war er Schriftsteller und Verleger. Aber auch das ist längst nicht alles, denn der von 1706 bis 1790 lebende Benjamin Franklin war auch Erfinder - er fand nämlich heraus, dass Blitze elektrische Entladungen sind. Zuvor glaubten die Menschen nämlich noch, Blitze seien eine Strafe des Himmels.

Der Legende nach soll er mit seinem Sohn bei Gewitter auf dem freien Feld ein Experiment gemacht haben, wo beide einen Drachen steigen ließen, an dessen Schnurende ein Schlüssel hing. Benjamin Franklin soll diesen Drachen erst losgelassen haben, kurz bevor der Blitz ihn erfasste. Und als der Blitz nun den Schlüssel erreichte und es Funken sprühte, hatte der Erfinder die Bestätigung für seine Theorie. Im Folgenden ließ er an Gebäuden Metallstangen aufstellen - der Blitzableiter war erfunden. Übrigens ist das Gesicht von Benjamin Franklin auf heutigen 100-Dollar-Scheinen abgebildet.

Mehr Informationen:
Zitate von Benjamin Franklin

Donnerstag, 22. November 2012

Was die Verbotene Stadt ist

Sie ist 73 Hektar groß und wurde ab dem Jahre 1406 erbaut und wohl 1420 fertiggestellt - die Verbotene Stadt. Sie befindet sich im Zentrum von Peking, wo einst die chinesischen Kaiser der Ming- als auch der Quing-Dynastie lebten. Platz war nicht nur für die Kaiserfamilie vorhanden, sondern auch 9.000 Beamte und Bedienstete waren hier anwesend. Bis zur Revolution im Jahre 1911 nutzte man die Verbotene Stadt als Palast.

Dem einfachen Volk war der Zugang zur Verbotenen Stadt strengstens untersagt, und kein einziges Gebäude in Peking durfte den Palast sowie das Anwesen im Gesamten überragen. Umgeben war das Gebiet von einer Mauer sowie einem Graben, um sich vom Rest der Stadt abzugrenzen. Seit 1987 gehört die Verbotene Stadt übrigens zum Weltkulturerbe.

Mittwoch, 21. November 2012

Weshalb Piraten eine Augenklappe trugen

Augenklappen dienen generell dazu, das Auge zu schützen. Und zu Zeiten der Piraten nutzte man eine Augenklappe mit Sicherheit auch, um ein verletztes oder funktionsuntüchtiges Auge zu verdecken. Jedoch war der Grund, weshalb Piraten eine Augenklappe trugen, mit hoher Wahrscheinlichkeit ein ganz anderer: Unter Deck war es zum Großteil dunkel, und um sich in dieser Dunkelheit schneller zurecht zu finden, brauchten die Piraten ihre verwendeten Augenklappen einfach nur abnehmen, denn das entsprechende Auge kam oben an Deck nicht mit Licht in Berührung und war dann sofort an die Dunkelheit angepasst. 

Wissenswerte Informationen:
Piraten - Freibeuter in der Karibik

Dienstag, 20. November 2012

Was radioaktiver Zerfall ist

Zwar sind Atome in der Regel äußerst stabil, jedoch gibt es auch einige Atome, deren Kerne unter extremen Umständen instabil werden. Von radioaktivem Zerfall spricht man folglich, wenn sich die Energie von Atomen, welche den Kern zusammenhält, auflöst und es dadurch zur spontanen Auflösung des Atomkerns kommt.

Sobald ein radioaktiver Zerfall eintritt, werden subatomare Partikel aus dem Kern freigesetzt - bei Alpha-Strahlung zwei Protonen und zwei Neutronen, bei Beta-Strahlung entsteht aus einem Neutron ein Proton, wodurch letztendlich eine Beta-Welle ausgelöst wird, und bei einer Gamma-Strahlung setzt der Kern Energie in Form eines Photons frei. Alles was vom ursprünglichen Atomkern übrig bleibt, wird dann Tochter-Atom genannt und ist vollkommen anders als das Ausgangsatom.

Mehr Wissenswertes:
Woraus Atome bestehen
Was Edelgase sind
Welches das radioaktivste Element ist

Montag, 19. November 2012

Wie man besser einschlafen kann

Viele Menschen schlafen schlecht ein, und um Einschlafprobleme zu vermeiden, hilft es zunächst, sich an geregelte Wach- und Schlafzeiten zu gewöhnen. Auf diese Weise wird nämlich der biologische Rhythmus der inneren Uhr gefestigt.

Besonders beachtet werden sollte aber auch, um besser einschlafen zu können, dass dem Körper mindestens drei Stunden vor dem Schlafengehen keine Anstrengungen mehr zugemutet werden - das betrifft beispielsweise sportliche Aktivität sowie die Verdauung. Auch sollten keine Stimulanzien, wie etwa Kaffee, zu sich genommen werden.

Man spricht außerdem davon, dass man aus seinem Schlafzimmer einen Palast machen soll - es gilt folglich, es sich bequem zu machen und sich eine gemütliche Atmosphäre zu schaffen. Zum Schlafengehen wird das Licht gedämpft oder natürlich ausgestellt, und störende Geräusche sollten vermieden werden. Besser einschlafen kann man vor allem auch, wenn die Zimmertemperatur eher kühl ist - die Heizung am besten gar nicht einschalten und vorher selbstverständlich gut lüften.

Mehr Wissenswertes:
Weshalb wir träumen
Was Schlafapnoe ist
Weshalb der Morgenmuffel schlechte Laune hat
Weshalb wir beim Einschlafen erschrecken

Samstag, 17. November 2012

Wie der Mond entstand

Laut der heute akzeptierten Theorie zur Entstehung des Erdtrabanten, kollidierte vor rund 4,5 Milliarden Jahren ein Planet namens Theia mit der Erde. Zwar wurde Theia bei diesem Impakt vollständig vernichtet, jedoch gelangte sein Eisen ins Erdinnere, und Trillionen Tonnen weiteres Material wurde in die Umlaufbahn der Erde geschleudert. Im Laufe der Zeit verband und verdichtete sich dieses Material, wodurch sich letztendlich der Mond bildete. Zwar gibt es momentan auch noch Zweifel an dieser Theorie, jedoch gilt sie als plausibelste, weil die Oberfläche des Mondes quasi identisch mit der der Erde ist. Zudem unterscheidet sich auch die mineralische Zusammensetzung zwischen Planet und Trabant kaum voneinander.

Die anderen drei Theorien zur Frage wie der Mond entstanden sein könnte, gelten mittlerweile als widerlegt. Einst nahm man an, dass der Mond die Folge von Staubzusammenballungen während der Entstehung des Sonnensystems war. Eine andere Theorie besagt, der Mond wäre ein Asteroid gewesen, der durch die Gravitation in die Erdumlaufbahn geriet. Und eine weitere Vermutung lautet, dass sich die Erde zu Beginn Ihrer Entstehung so schnell drehte, dass ein Teil ihrer geschmolzenen Masse abdriftete und sich dann zum Mond formte.

Freitag, 16. November 2012

Wie dick das Eis der Antarktis ist

Derzeit kann man nicht genau sagen, wie dick das Eis der Antarktis ist, da man kilometertiefe Bohrungen anstellen müsste - das scheint wohl zu aufwändig zu sein. Jedoch gibt es Schätzungen, die besagen, dass das Eis an der dünnsten Stelle etwa 200 Meter dick ist. Und die Dicke der stärksten Stelle kann bis zu 4.000 Meter betragen - das ist gewaltig.

Wie diese dicken Eisschichten entstehen, ist noch nicht genau geklärt. Entweder sind verschiedene Schneeschichten dafür verantwortlich, welche die darunterliegenden zusammenpressen oder der jeweilige Schnee schmilzt, wodurch das so entstandene Wasser nach unten sickert und am Boden wieder gefriert. Vielleicht ist es auch eine Kombination aus beiden Möglichkeiten.

Donnerstag, 15. November 2012

Was Schlafapnoe ist

Während wir schlafen, erschlafft die Atemwegsmuskulatur, was dazu führen kann, dass man schnarcht. Dies ist dann eine Folge der Beeinträchtigung der Luftpassage. Jedoch kann es auch sein, dass jene Luftpassage komplett verschlossen wird - dann ist von der Schlafapnoe die Rede.

Da die Atemwege bei einer Schlafapnoe blockiert sind, sinkt folglich der Sauerstoffspiegel im Blut, woraufhin das Gehirn befiehlt, den Schlaf zu unterbrechen. Dadurch holt der Betroffene Luft, so dass die Atemwege wieder frei werden, und das kann sich je Stunde bis zu 100 Mal wiederholen. In der Regel merken die unter Schlafapnoe Leidenden nichts von ihren nächtlichen Beschwerden, sondern erst dann, wenn ihre Partner am nächsten Tag davon berichten. 

Mittwoch, 14. November 2012

Weshalb Schwangere schneller seekrank werden

Generell ist bekannt, dass man seekrank wird, wenn der Gleichgewichtssinn und die optische Wahrnehmung nicht übereinstimmen. Das passiert fast immer bei ungewohnten Bewegungen: Unterschiedliche Reize erreichen zwar das Gleichgewichtssystem unseres Innenohrs, jedoch kann das Gehirn jene Reize nicht zuordnen, wenn die Ursache der ungewohnten Bewegung nicht dauerhaft mit den Augen verfolgt werden kann. So kommt es dann zu einer Fehlermeldung, die sich als Seekrankheit mit Brechreiz äußert.

Und Schwangere werden deshalb schneller seekrank, weil sie anfälliger auf die hormonelle Umstellung reagieren. Der vor allem morgendliche Brechreiz gehört grundlegend zur Schwangerschaft dazu - das vom Mutterkuchen erzeugte Hormon Beta-HCG scheint der Auslöser dafür zu sein. Und nach der Befruchtung erhöht sich der Spiegel dieses Hormons im Blut, was letztendlich zum Brechreiz führt. Somit ist dann folglich auch erkennbar, dass Schwangere viel schneller seekrank werden - sie sind nämlich vorbelastet.

Auch ist anhand der Erklärung erkennbar, dass Frauen von Natur aus schneller seekrank werden als Männer. Und Asiaten gehören mit zu denen, die am meisten an der Seekrankheit zu leiden haben. Aber: Laut einer Studie werden Chinesen übrigens nie seekrank. Allerdings weiß man noch nicht, weshalb das so ist.

Dienstag, 13. November 2012

Was Regionalwährung ist

Zahlreiche Regionen der Welt ermöglichen es, Einkäufe mit einer Regionalwährung zu tätigen. Anstatt mit der offiziellen Landeswährung, können Verbraucher also mit einer Währung bezahlen, die von einem bestimmten Träger an Privatpersonen herausgegeben wird. Entsprechend müssen sich dann selbstverständlich auch Unternehmen der Regionalwährung anschließen.

Vorteile ergeben sich sowohl für die Verbraucher als auch für die Unternehmen: Produkte und Dienstleistungen können vergünstigt von Anbietern der Region erworben beziehungsweise in Anspruch genommen werden, wodurch letztendlich die Wirtschaft der Region gestärkt wird. Mit Hilfe von Regionalwährung werden zudem Voraussetzungen geschaffen, um die undurchschaubaren Kreisläufe des Geldes wieder transparenter zu machen. Ein alternativer Begriff für Regionalwährung ist übrigens Regiogeld.

Montag, 12. November 2012

Was FE-Schrift ist

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Die Schrift, um die es in diesem Beitrag geht, besteht aus Buchstaben mit unförmig erscheinenden Proportionen und wird für Nummernschilder verwendet. FE-Schrift ist die Kurzform für "fälschungserschwerende Schrift", und wie der vollständige Name verrät, handelt es sich hierbei um eine Schrift, die es vor allem Kriminellen schwer machen soll, Kfz-Kennzeichen zu fälschen. Mit Hilfe der FE-Schrift ist es somit auch nicht möglich, aus beispielsweise einem F ein E oder aus einem P ein R zu machen, da jeder Buchstabe seine eigene Proportionen aufweist.

Dass es überhaupt dazu kam, eine FE-Schrift zu entwickeln, hat mit zahlreichen Banküberfällen und Anschlägen der damaligen RAF zu tun. Die Bundesanstalt für Straßenwesen beauftragte damals den Typografen Hansgeorg Hoefler, die heute verwendete FE-Schrift zu designen. Und wenn man es ganz genau nimmt, ist die korrekte Bezeichnung folglich auch Hoeflersche FE-Schrift. Übrigens verwendet nicht nur Deutschland diese fälschungserschwerende Schrift, sondern ebenso die Staaten Bosnien und Herzegowina, Südafrika, Kamerun, Malta, Sri Lanka, Uruguay sowie Sierra Leone.

Sonntag, 11. November 2012

Was katabatische Winde sind

Wenn von katabatischen Winden gesprochen wird, meint man Fallwinde. Katabatische Winde sind kalte Luftmassen aus höher gelegenen Regionen wie beispielsweise Berggipfel, die dann nach unten sinken, weil sie schwerer sind als warme Luftmassen. Und sobald diese katabatischen Winde abgesunken sind, nehmen sie an Geschwindigkeit zu und fegen über den Erdboden hinweg. Vor allem Gebiete in der Antarktis sind bekannt für die Fallwinde. Übrigens gibt es auch anabatische Winde - diese steigen dann an steilen Hängen nach oben.

Donnerstag, 8. November 2012

Weshalb wir im Winter unseren Atem sehen

Im Winter kann man ihn sehr gut beobachten - unseren ausgestoßenen Atem. Warum das so ist, lässt sich ganz einfach erklären: Die Lunge ist von Natur aus feucht, wodurch logischerweise auch unser Atem einen Feuchtigkeitsgehalt aufweist. Sobald die Umgebung um uns herum kalt ist und unser feuchter und warmer Atem ausgestoßen wird, kommt es zu einer sofortigen Abkühlung des Atems. Kommt der Atem also mit der kalten Luft in Kontakt, verändern die Wassermoleküle im Atem den Aggregatzustand, woraufhin sie kondensieren und sichtbar werden.

Mittwoch, 7. November 2012

Was saurer Regen ist

Saurer Regen - das ist Niederschlag, welcher chemisch verunreinigt ist. Immer dann, wenn Stickstoffoxid, Kohlendioxid und Schwefeldioxid mit dem Wasser des Regens reagieren und dadurch ein saurer pH-Wert zustande kommt, dann wird vom sauren Regen gesprochen. Dass eine solche Verunreinigung des Niederschlags entsteht, liegt an der Umweltverschmutzung. Vor allem Kohlekraftwerke, Fabriken und motorisierte Fahrzeuge sind dafür verantwortlich, dass es sauer herabregnet. Saurer Regen verursacht Schäden im Ökosystem wie auch an Gebäuden.

Wie Tiere schlafen

Fast alle Tiere haben einen ähnlichen Tagesrhythmus - bestehend aus Aktivität und Ruhephase - wie wir Menschen. Zwar besteht der Schlafzyklus bei Säugetieren und Vögeln auch aus Traum- und Nicht-Traum-Phasen, aber von Tier zu Tier sind Unterschiede vorhanden. Beim Delfin ist beispielsweise stets eine Gehirnhälfte wach, da der Unterwassersäuger zum Atmen regelmäßig auftauchen muss, um nicht zu ertrinken. Giraffen dagegen schlafen in der Regel am Stück nur fünf Minuten und im Gesamten nicht länger als fünf Stunden pro Tag. Diese langhalsigen Tiere haben einen leicht störbaren Schlaf. Und 19 Stunden des Tages verbringen Koalas im Schlafzustand. Das liegt daran, weil sie einen äußerst langsamen Stoffwechsel haben, der durch die energiearme Nahrung zustande kommt.

Dienstag, 6. November 2012

Weshalb Babys einen anderen Schlafrhythmus haben

Schlaf ist notwendig, damit sich Körper und Geist erholen können. Und die meisten Menschen schlafen an einem Stück, wobei eine Schlafenszeit von sechs bis acht Stunden bei Erwachsenen vollkommen ausreichend. Anders ist es bei Babys - sie haben einen ganz anderen Schlafrhythmus und zudem eine viel längere Schlafenszeit. Neugeborene schlafen bis zu 20 Stunden, und selbst einjährige Kinder verbringen noch 12 Stunden ihrer Zeit mit dem Schlafen. Das ist aber auch notwendig, denn in diesem Alter wächst das Gehirn ziemlich schnell, und Schlaf ist nun einmal wichtig für das Lernen. Außerdem werden während des Träumens Wachstumshormone gebildet, die letztendlich bei der körperlichen Entwicklung eine wichtige Rolle spielen.

Mehr Wissenswertes:
Weshalb wir träumen

Welcher der längste Fluss der Welt ist

Immer noch herrscht unter Wissenschaftlern Uneinigkeit darüber, welcher der längste Fluss der Welt ist. Das hat mit der Art und Weise der Längenermittlung zu tun, jedoch auch damit, ab welcher Stelle ein Srom als eigenständiger Fluss gilt. Somit ist fraglich, ob nun der Nil oder der Amazonas als längster Fluss bezeichnet werden soll.

In der Regel betitelt man den Nil mit einer Länge von 6.695 Kilometern als längsten Fluss der Erde, wobei er sich aus dem Weißen sowie dem Blauen Nil zusammensetzt. Seinen Weg bahnt sich der in Afrika befindliche Nil von Süd nach Nord und mündet ins Mittelmeer. Der nächstgrößere Strom ist der Amazonas - er hat eine Länge von 6.448 Kilometern und fließt von West nach Ost durch Südamerika, um zuletzt in den Atlantik zu münden. Immerhin ist der Amazonas der wasserreichste Fluss auf unserem Planeten, denn er führt 20 Prozent des weltweiten Süßwasseraufkommens mit sich.

Weitere Informationen:
Der Amazonas und das Amazonasbecken
Ägypten Reise - an einer Nilkreuzfahrt teilnehmen

Montag, 5. November 2012

Wofür das Fruchtwasser benötigt wird

Bereits einige Tage nach der Befruchtung füllt sich die Fruchtblase mit dem für den Embryo lebensnotwendigen Fruchtwasser. Das Fruchtwasser ist eine farblose Flüssigkeit, die hauptsächlich aus Wasser besteht und dafür sorgt, die Temperatur konstant zu halten und den Fötus vor Stößen zu bewahren. Außerdem versorgt das Fruchtwasser den Fötus mit wichtigen Stoffen, welche für das Atmen und Schlucken notwendig sind. Doch ebenso ist die lebensnotwendige Flüssigkeit dafür verantwortlich, dass sich weder das ungeborene Kind, noch die Gebärmutter selbst mit gefährlichen Erregern infiziert. Und sogar an der Entwicklung von Organen ist das Fruchtwasser beteiligt.

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Wozu die Nabelschnur da ist

Sonntag, 4. November 2012

Wie wir die Lautstärke unserer Stimme regeln

Dass wir fähig sind zu sprechen, liegt an den Stimmbändern in unserem Kehlkopf. Und immer dann, wenn die Luft aus unseren Lungen über die Stimmbänder gleitet, entsteht unsere Stimme. Da die Stimmbänder aus Muskeln und Knorpelgewebe zusammengesetzt sind, können sie sich zusammenziehen und entspannen, wodurch der Raum zwischen ihnen größer oder eben kleiner wird. Durch dieses variierende Wechselspiel erfolgt letztendlich eine Veränderung des Klangs sowie der Tonhöhe der Stimme. Und die Lautstärke der Stimme wird mit der Geschwindigkeit und Kraft geregelt, mit der die Luft über die Stimmbänder streicht. Wer laut sprechen möchte, sollte vorher folglich tief einatmen.

Samstag, 3. November 2012

Wie Hirsche die Brunftzeit erkennen

Die Paarungszeit der Hirsche findet immer dann statt, wenn eine bestimmte Dauer des Tageslichts erreicht wird, und das ist im Herbst. Somit werden junge Hirsche im Frühjahr geboren, was von Natur aus so eingerichtet ist, da die stillenden Hirschkühe nun ausreichend frisches Gras vorfinden.

Hirsche erkennen die Brunftzeit mit Hilfe spezieller Zellen im Auge. Diese sogenannten Ganglienzellen in der Retina, welche lichtempfindlich sind, messen die Tageslichtstunden und übermitteln die entsprechende Information an das Gehirn. Sind nun die Tage kurz genug, werden aufgrund der Informationen die Hormone freigesetzt, welche die Hirsche letztendlich veranlassen, sich zu paaren.  

Freitag, 2. November 2012

Weshalb manche Songs im Kopf bleiben

ECKSPRUNG "Happy Go Lucky"
Wenn sich in unserem Kopf immer wieder ein bestimmtes Lied abspielt, sprechen wir von einem "Ohrwurm". An manche Songs kann sich der Mensch sogar Wort für Wort erinnern - das sind meistens Lieder, welche wir in der Kindheit häufig gehört haben. Dass ein Song zum Ohrwurm wird, hat mehrere Gründe - die Kombination aus verschiedenen Faktoren spielt dabei eine enorme Rolle. Das jeweilige Lied muss eine einfache und somit einprägsame Melodie aufweisen, und auch der Text sowie das Arrangement ist in der Regel so gestaltet, um den Song nicht vergessen zu können. Selbstverständlich spielt auch der Rhythmus eine wichtige Rolle. Komponisten und Musikproduzenten verraten allerdings in den seltensten Fällen, wie ein Song gestaltet sein muss, damit er zu einem Ohrwurm wird.

Doch auch ganz persönliche emotionale Faktoren sind dafür verantwortlich, dass manche Songs im Kopf bleiben. So kommt es beispielsweise darauf an, in welcher Situation wir ein bestimmtes Lied zum ersten Mal hören, mit wem und wie es gehört wird und welche Stimmung im Augenblick des Hörens herrscht.

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Besser denken mit Musik

Wissen zum Thema Musikproduktion:
Homerecording - zuhause Musik produzieren

https://itunes.apple.com/de/artist/ecksprung/id665341335

Donnerstag, 1. November 2012

Weshalb Vollkornbrot gesund ist

So manch einer meint, braunes Brot wäre gesünder als weißes Brot, doch das ist grundlegend eine falsche Annahme. Denn braunes Brot ist letztendlich nichts anderes als Weißbrot - schließlich werden einfach nur Zucker- und Farbzusätze beigemischt.

Gesund ist aber Vollkornbrot, da das Vollkornmehl den Keim und die Kleie enthält. Somit beinhaltet Vollkornbrot die für die Gesundheit notwendigen Ballaststoffe, Öle, Vitamine und Mineralstoffe. Jene Bestandteile aus dem Getreide sorgen für eine ordentliche Verdauung und senken zudem den Cholesterinspiegel. Weiterhin wird mit dem Verzehr des Vollkornbrotes der Blutzuckerspiegel konstant gehalten, was ausschlaggebend dafür ist, sich länger satt zu fühlen - schließlich verdaut man Vollkorn länger.

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