Mittwoch, 31. Oktober 2012

Weshalb der Morgenmuffel schlechte Laune hat

Wenn wir schlafen, durchlaufen wir einen bestimmten Schlafzyklus. Es findet in der Regel ein mehrfacher Wechsel zwischen Tiefschlafphasen und Traumphasen statt. Wird ein Mensch nun abrupt aus dem Tiefschlaf gerissen, ist er meist desorientiert, da das Bewusstsein durch das schnelle Wachwerden überfordert ist. Und oft reagieren Menschen dann mit schlecher Laune, weshalb sie folglich als Morgenmuffel bezeichnet werden. Optimal wäre es also, wenn man sanft aus der Traumphase, die übrigens auch REM-Schlaf-Phase genannt wird, heraus in den Wachzustand gelangt.

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Was Cholesterin ist

Häufig hört man, dass ein erhöhter Cholesterinspiegel ungesund sei. Das ist selbstverständlich auch so, denn ein zu hoher Anteil von Cholesterin kann dafür verantwortlich sein, dass Arterien nach und nach verstopfen, und das erhöht die Gefahr von Herzerkrankungen.

Cholesterin ist ein Fett, welches von Natur aus in unserem Blut enthalten ist. Jenes Fett ist grundlegend nicht ungesund, da der Körper es benötigt, um Zellmembranen aufzubauen und Reize in Nervenzellen weiterzuleiten - ohne Cholesterin könnten wir also gar nicht existieren. Selbst für den Hormonhaushalt ist das im Blut vorkommende Fett absolut notwendig.

Das Entstehen von erhöhten Cholesterinwerten hängt sehr häufig mit der falschen Ernährung zusammen. Zwar weisen viele Nahrungsmittel selbst gar kein Cholesterin auf, jedoch besitzen sie gesättigte Fettsäuren, die von der Leber in Cholesterin umgewandelt werden. Um einen erhöhten Cholesterinspiegel zu vermeiden, sollte regelmäßig Sport getrieben und auf eine ausgewogene Ernährung geachtet werden.

Dienstag, 30. Oktober 2012

Warum es beim Durchbrechen der Schallmauer knallt

Immer dann, wenn sich ein Gegenstand durch die Luft bewegt, erzeugt er Druckwellen, welche sich mit der Geschwindigkeit des Schalls ausbreiten. Nähert sich nun beispielsweise ein Flugzeug der Schallgeschwindigkeit, verdichten sich die Druckwellen vor dem Flugobjekt immer mehr. Und ist die Schallgeschwindigkeit - sie entspricht bei trockener Luft und einer Temperatur von 20 Grad Celsius etwa 1234,8 Kilometer pro Stunde - erreicht, entsteht eine Schockwelle, weil die Druckwellen nun zusammengestaucht sind. Unmittelbar vor dem Flugzeug wird beim Erreichen der Schallgeschwindigkeit ein sogenannter Mach´scher Kegel erzeugt, den das Flugobjekt als Schallschleppe hinter sich herzieht. Vom Ende des Flugzeugs geht aber noch eine zweite, negative Druckwelle aus.

Sobald die trichterförmige Schallwelle den Erdboden erreicht, äußert sich die vordere Druckwelle als Knall, und direkt danach folgt ein zweiter Knall, welcher von der hinteren Druckwelle verursacht wird. Das Durchbrechen der Schallmauer ist innerhalb des Flugzeugs jedoch nicht als Knall wahrzunehmen. 

Weshalb wir bei Kälte zittern

Sobald uns kalt ist, fangen wir an zu zittern. Dieses Zittern bei Kälte ist eine ganz natürliche Reaktion, wenn das Gehirn feststellt, dass wir frieren. Damit vorrangig unsere Organe funktionstüchtig bleiben und diese nicht deutlich auf unter 37 Grad Celcius abkühlen, befiehlt unser Gehirn folglich den Muskeln unseres Körpers zu zittern. Im Normalfall wird bei diesem Zittern so viel Wärmeenergie erzeugt, dass unsere Organe ganz normal weiterarbeiten können. Da das Zittern jedoch auch Energie verbraucht, darf es allerdings nicht zu kalt sein, denn dann schafft es der menschliche Körper nicht mehr, sich warm zu halten - man kann im Extremfall an Unterkühlung sterben.

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Warum manche Tiere Winterschlaf machen

In den meisten Fällen ist der Winterschlaf für manche Tiere deshalb wichtig, um Zeiten zu überbrücken, in denen die Nahrung knapp ist. Zuvor aber müssen die entsprechenden Tiere jedoch genügend Nahrung aufnehmen, damit das gespeicherte Fett zum Überleben ausreichen kann. Somit ist der Winterschlaf dazu da, Energie zu sparen.

Die betroffenen Tiere fahren während des Winterschlafes ihren Stoffwechsel sowie ihre Körpertemperatur herunter, was letztendlich eine schlafartige Inaktivität zur Folge hat. Übrigens kann es vorkommen, dass der Winterschlaf enorme physische Veränderungen verursacht - einige Kriechtiere beispielsweise wachen erschöpft aus ihrer wochen- oder monatelangen schlafartigen Inaktivität auf und benötigen im Anschluss paradoxerweise sehr viel Schlaf, um sich zu erholen.

Donnerstag, 25. Oktober 2012

Was Seltene Erden sind

"Seltene Erden" - dieser Begriff stammt aus der Zeit der industriellen Revolution, in welcher man ein unbekanntes schwarzes Mineral entdeckte. Nach der Untersuchung stellte man fest, dass eine ebenso unbekannte Substanz in diesem Mineral verborgen war. Erden nannte man einst alle Stoffe, welche in chemischer Hinsicht als Sauerstoff-Verbindungen auftreten; und als selten bezeichnete man die gefundenen Stoffe, weil lediglich die größeren Vorkommen der entsprechenden Mineralien rar waren und sind.

Im Klartext bedeutet das nun, dass es sich nicht um Erden handelt, sondern um Metalle in den Mineralien, welche in der Erdkruste auftauchen. Der Begriff Seltene Erden wird einfach nur weiterverwendet. Zwar gibt es tatsächlich einige Seltene Erden, also bestimmte Metalle, die sehr selten sind, jedoch gibt es welche, die sogar häufiger vorhanden sind als beispielsweise Gold und Platin.

Seltene Erden sind schon länger bekannt, aber erst heutzutage weiß man, dass die Seltenerd-Metalle kaum noch wegzudenken sind, da sie in vielen modernen Technologien eingesetzt werden. So stecken Seltene Erden beispielsweise in modernen Leuchtmitteln für beispielsweise LCD- und Plasmabildschirme, in der Touchscreen-Technik von Smartphones, in Katalysatoren von Fahrzeugen wie auch in Magneten für Festplatten und Lautsprecher. Folgende Seltene Erden sind bekannt: Cer, Dysprosium, Erbium, Europium, Gadolinium, Holmium, Lanthan, Lutetium, Neodym, Praseodym, Promethium, Samarium, Scandium, Terbium, Thulium, Ytterbium und Yttrium.

Mittwoch, 24. Oktober 2012

Weshalb Verliebte in Babysprache reden

Hin und wieder kann man es mitbekommen, wenn Verliebte miteinander reden. Und dabei reden sie nicht zu selten in Babysprache. Linguisten und Paartherapeuten sind sich weitgehend einig, dass das Anwenden der Babysprache die Vertrautheit eines Paares stärkt - somit wird durch die gemeinsame Sprache Nähe geschaffen. Zudem grenzen sich verliebte Paare auf diese Weise von der Umwelt ab und zeigen, dass sie füreinander etwas ganz Besonderes sind.

Vermutet wird aber auch, dass die Babysprache von Verliebten deshalb angewendet wird, weil eine Art Glückseligkeit beim Verliebtsein aufkommt. Babys geben nämlich deshalb murmelnde Laute von sich, weil sie in der Regel vollkommen zufrieden sind und den jeweiligen Moment absolut genießen. Und das ist somit auch auf Verliebte übertragbar - die gemeinsame Zeit miteinander wird genossen, wobei sich die Sprache vom Kommunikationsinstrument wegentwickelt, sich jedoch zur reinen Artikulation von Glückseligkeit formiert.

Montag, 22. Oktober 2012

Was ein Urheber ist

Vor allem in künstlerischen Gebieten wie beispielsweise in der Literatur, der Musik, der Bildkunst sowie im Film aber auch in der Wissenschaft gibt es Urheber. Ein Urheber ist also ein Schöpfer, der Werke aus seinem Gedankengut heraus erschafft. Aus diesem Grunde genießen Urheber einen sogenannten Urheberrechtsschutz. Jedes von einem Künstler, Autor, Songwriter oder Komponist erschaffene Werke gilt somit als geistiges Eigentum, wofür der entsprechende Urheber bei Verkäufen eine angemessene Vergütung erhält. Ohne Einverständnis des künstlerischen Schöpfers dürfen urheberrechtliche Werke also nicht verbreitet und kopiert werden. Übrigens entsteht das Urheberrecht stets mit der Werkserschaffung selbst und muss nicht extra geschützt werden.

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Freitag, 19. Oktober 2012

Was ein Tatortreiniger macht

Immer dann, wenn die Reinigung von Leichenfundstellen, Tatorten, Unfallorten oder auch Suizidfahrzeugen ansteht, kommt der Tatortreiniger zum Einsatz. Sobald eine jeweilige Fundstelle von der Polizei freigegeben wurde, folgt zunächst eine Tatortbegehung durch die Tatortreiniger, welche ihre Arbeit mit Vollkörperschutzbekleidung, Atemmaske und Schutzbrille durchführen. Dabei kommt es dann zur Vordesinfektion, damit es vermieden wird, dass sich gefährliche Bakterien und Viren bilden. Erst dann beginnt die eigentliche Reinigung.

Tatortreiniger säubern, indem sie schrubben, saugen und wischen. Und dabei kommen auch eiweißlösende Spezialreinigungsmittel zum Einsatz, um Leichenflecken zu entfernen und andere kontaminierte Bereiche zu reinigen. Mit speziellen und zum Teil langfristigen Verfahren werden auch Möbelstücke gereinigt, doch sind diese zu sehr durch Verwesungsrückstände und Körperflüssigkeiten beeinträchtigt, werden sie als Sondermüll entsorgt. Ist die Säuberung von den Tatortreinigern erfolgt, kommt es zur eigentlichen Desinfektion des jeweiligen Tatorts. Und ein zum Teil sehr starker Leichengeruch wird mit Hilfe eines zeitintensiven Ozonverfahrens neutralisiert.

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Mittwoch, 17. Oktober 2012

Was der Pinocchio-Effekt ist

Die Nase der Kinderbuchfigur Pinocchio wird bei jeder Lüge stets ein Stück länger. Einen ähnlichen Effekt haben zwei Psychiater von der Universität Illinois in Chicago festgestellt. Zwar wird die Nase beim Lügen nicht länger, aber breiter. Sobald jemand lügt, kommt es zur Freisetzung bestimmter Hormone, die dafür verantwortlich sind, dass der Blutfluss in der Nase verstärkt wird. Natürlich ist das geringe Anschwellen der Nase mit bloßem Auge nicht zu sehen, jedoch könnte ein Lügner deshalb identifiziert werden, weil er sich merkbar häufig an die Nase fasst - durch den erhöhten Blutfluss kribbelt und juckt das Riechorgan nämlich.

Übrigens wurde der Pinocchio-Effekt von US-Forschern entdeckt, als sie Bill Clintons Aussagen zur Lewinsky-Affäre analysierten. Der ehemalige US-Präsident fasste sich nämlich immer dann an die Nase, wenn er behauptete, keine Affäre mit Monica Lewinsky gehabt zu haben.

Dienstag, 16. Oktober 2012

Was ein Cash Mob ist

Kleine Einkaufsläden, die von Inhabern geführt werden, haben es häufig schwer, sich gegen große Kaufhausketten durchzusetzen. Eine sehr gute Möglichkeit, solche inhabergeführten Läden zu unterstützen ist, wenn ein sogenannter "Cash Mob" organisiert wird. Bei einem Cash Mob geht es darum, mehrere Personen zu einer festgelegten Uhrzeit zu einem bestimmten Einkaufsladen einzuladen, damit sie dort letztendlich die Regale leer kaufen.

Ideal ist ein Cash Mob auch, um neue Geschäfte bekannt zu machen. In den USA sowie in Kanada werden regelmäßig Cash Mobs durchgeführt, und es wird wohl auch nicht mehr lange dauern, bis sich derart Aktionen auch in Deutschland durchsetzen. Übrigens hat die Handelskammer in Huntington vermutlich sogar beschlossen, dass in jedem Monat ein Cash Mob in einem ausgewählten Geschäft stattfinden soll.

Donnerstag, 11. Oktober 2012

Was eine Lavendelehe ist

Häufig ist es noch so, dass viele homosexuelle Menschen ihre Neigung vor Angehörigen, Freunden und Kollegen verheimlichen - verschleiern tun sie es dann, wenn sie eine sogenannte Lavendelehe eingehen. Solch eine Scheinehe ist also optimal, um beispielsweise sexuelle Neigungen für Außenstehende unkenntlich zu machen.

Auch in der Öffentlichkeit gab es in Bezug auf zahlreiche US-Schauspieler viele Gerüchte um ihre sexuelle Orientierung, weshalb die Filmproduktionen den entsprechenden Stars vorschlugen, Lavendelehen einzugehen - dadurch gab man der entsprechenden Person ein Image, welches die breite Öffentlichkeit quasi verlangte. Übrigens wird diese Art von Scheinehe deshalb als Lavendelehe bezeichnet, weil ein Lavendelstrauß in den Anfängen des 20. Jahrhunderts als Erkennungszeichen unter Homosexuellen diente.

Mittwoch, 10. Oktober 2012

Weshalb man das Fahrradfahren nicht verlernt

Dass man das Fahrradfahren nicht verlernt, liegt am Langzeitgedächtnis - jede Information, die dort abgespeichert ist, bleibt lebenslang vorhanden. Gleiches gilt auch für einstudierte Bewegungsabläufe. Voraussetzung dafür, damit die entsprechenden Bewegungsabläufe im Langzeitgedächtnis gespeichert bleiben ist, dass einige Stunden Übungszeit eingeplant werden müssen. Ohne Training würden die Bewegungsabläufe fürs Fahrradfahren nur im Kurzzeitgedächtnis bleiben.

Letztendlich also berherrscht man dann lebenslang das Fahrradfahren, wenn man fähig ist, beim Fahrradfahren auch noch andere Aufgaben zu erfüllen - das Radfahren ansich muss also unbewusst ablaufen. In der Psychologie spricht man bei solch einer Fähigkeit von prozeduralem Wissen, welches übrigens auch bei einem eingetretenen Hirnschaden noch abrufbar sein kann.

Weshalb wir träumen

Wenn wir träumen, geschieht das nicht grundlos, denn der Traum während des Schlafens dient dazu, den Alltag zu verarbeiten. Folglich werden Ereignisse und auch Probleme aufgegriffen, die einem am Tage beschäftigen, um letztendlich eine Art Problemlösung herbeischaffen zu können. Auch ist das Träumen wichtig, um sich in der Realität zu verwirklichen - Träume helfen uns also dabei, Selbsterkenntnis zu erlangen und an uns zu arbeiten. Aus diesen Gründen ist abzusehen, dass das Träumen äußerst wichtig ist - träumen gilt als eine Voraussetzung dafür, um unsere physische wie auch psychische Gesundheit zu erhalten.

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Dienstag, 9. Oktober 2012

Weshalb Kuchengabeln eine breite Zinke haben

Vielfach kommen sie gar nicht mehr zur Anwendung - Kuchengabeln. Das liegt wohl daran, dass es handliche Kleinkuchen wie beispielsweise Muffins und Madeleins gibt, die kaum krümeln. Kuchengabeln werden also nicht mehr benötigt - es sei denn, man möchte ein Stück Torte essen. Dann isst man gewöhnlicherweise mit einem Löffel oder mit einer Kuchengabel.

Weshalb die Kuchengabeln nun eine breite Zinke haben, ist einfach erklärt: Die breitere Zinke dient der Unterstützung beim Zerteilen der entsprechenden Kuchenportion und aufgrund der Breite zugleich der Stabilität. Da Besteck heutzutage vorwiegend aus Edelstahl gefertigt ist, würde eine Kuchengabel mit breiter Zinke nicht mehr unbedingt notwendig sein, jedoch halten die Hersteller an der Tradition fest. So aber kann eine Kuchengabel wenigstens von einer Obstgabel unterschieden werden. Übrigens befindet sich die breite Zinke der Kuchengabel stets links - das hat damit zu tun, dass man Anfang des 20. Jahrhunderts als anständiger Bürger rechtshändig zu sein hatte.

Montag, 8. Oktober 2012

Was eine Geisha ist

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Ihre Blütezeit hatten sie erst im 18. und 19. Jahrhundert - die Geishas. Die Tradition der Geishas ist jedoch schon etwa 400 Jahre alt. Im Grunde genommen ist eine Geisha eine japanische Unterhaltungskünstlerin, die auch typisch japanische Künste ausübt, und das Gewerbe hat nichts mit Prostitution zu tun, wie häufig vermutet wird. In den Anfängen der Geisha-Kultur begann die harte Ausbildung im Alter von sechs Jahren, sechs Monaten und sechs Tagen. Heutzutage ist es etwas anders - die Ausbildung zur Geisha beginnt im Alter von 16 Jahren und dauert in der Regel fünf Jahre.

Das Spektrum des Könnens einer Geisha ist groß - die japanischen Künstlerinnen sind geübt im Spielen von traditionellen Musikinstrumenten, beherrschen die Kalligrafie, sind hervorragende Sängerinnen und Tänzerinnen und sind versiert darin, anspruchsvolle Unterhaltungen zu führen. Übrigens übten ursprünglich nur Männer den Beruf der Geishas aus. Und heute sind die teuer eingekleideten weiblichen Geishas eher selten - es gibt nur noch rund 2.000 von ihnen.

Donnerstag, 4. Oktober 2012

Was ein Trauma ist

Ob Terroranschläge, Naturkatastrophen, Kriege, eine plötzliche Krankheit, Geiselnahmen oder Unfälle mit drohenden ernsthaften Verletzungen - diese Erlebnisse und einschneidenden Veränderungen im Leben können bei manchen Menschen ein Trauma auslösen.

In der Regel ist der Mensch so ausgestattet, dass er solche Extremsituationen problemlos überwinden kann, indem die psychischen Belastungen ins Leben integriert werden, um die Krise letztendlich zu verarbeiten. Jedoch gelingt es nicht jedem, dann kann es nämlich zu einem Trauma kommen. Hauptauslöser, der zu einem Trauma führt, ist aber stets ein lebensbedrohliches Ereignis, welchem der jeweils Betroffene ohnmächtig ausgesetzt war. Übrigens werden schwerwiegende Folgen von Naturkatastrophen besser bewältigt als vom Menschen ausgeübte Gewalt.

Mittwoch, 3. Oktober 2012

Weshalb Tarnkappenflugzeuge unsichtbar sind

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Zwar sind sie nicht wirklich unsichtbar, jedoch sind Tarnkappenflugzeuge auf Radarschirmen fast gar nicht auszumachen. Selbst Infrarotdetektoren sind kaum in der Lage, die Tarnkappenflugzeuge zu entdecken. Um solch eine Unsichtbarkeit zu erreichen, wenden die Konstrukteure dieser speziellen Flugzeuge einige technische Tricks an.

Am Beispiel der F-117 Nighthawk wird der Effekt durch ihre ungewöhnlich kantige Gestalt hervorgerufen. Die auftreffenden Radarstrahlen werden vom Tarnkappenflugzeug so abgelenkt, dass die Signalquelle nicht mehr aufgefunden werden kann - es erfolgt also fast gar kein Radarecho. Noch ausgeklügelter ist die Tarnkappentechnik der B-2 Spirit, denn ihre äußerst flache Form ohne Seitenleitwerk sorgt dafür, dass noch weniger Auffangfläche für Radarstrahlen vorhanden ist. Ebenso kann dieses Tarnkappenflugzeug Radarstrahlen sogar ablenken, was vorrangig durch die Oberfläche aus kohlefaserverstärktem Epoxitharz ermöglicht wird. So können die Radarstrahlen quasi verwirbelt werden, wodurch sie sich gegenseitig schwächen oder sogar auslöschen.

Auch die Infrarotdetektoren, die auf heiße Abgase reagieren, lassen sich austricksen. Mit Hilfe der Zufuhr von Außenluft werden die entstehenden Abgase von Tarnkappenflugzeugen nämlich enorm abgekühlt.

Dienstag, 2. Oktober 2012

Was ein Schneckenkönig ist

Der Begriff Schneckenkönig wird schon mehrere Jahrhunderte verwendet, und es geht um Gehäuseschnecken, deren Haus in die entgegengesetzte Richtung gewunden ist. Für die in Mitteleuropa heimische Weinbergschnecke beispielsweise ist das Schneckenhaus rechtsgewunden. Doch hin und wieder kann es vorkommen, dass das Gehäuse aufgrund eines minimalen Gendefekts linksgewunden ist - das passiert sehr selten. Und Schnecken, die dieses Merkmal besitzen, werden dann Schneckenkönig genannt.

Montag, 1. Oktober 2012

Was der Blinde Fleck ist

Unsere Augen gelten als eines der komplexesten Gebilde unseres Körpers, und die Netzthaut spielt eine enorm wichtige Rolle. Auf der Netzhaut befindet sich jedoch auch der sogenannte Blinde Fleck - hier befinden sich nämlich keine Lichtrezeptoren. Der Grund dafür ist, dass sich an dieser Stelle der Bereich befindet, wo der Sehnerv durch die Netzhaut dringt, um das Gehirn zu erreichen.

Weshalb wir den Blinden Fleck nicht bemerken, obwohl er relativ groß ist, liegt daran, dass er sich in jedem unserer Augen an einer anderen Position befindet. Das eine Auge kann folglich das Defizit des anderen Auges ausgleichen, indem sie die jeweiligen Bilder einander ergänzen.

Was der Schwerpunkt ist

Je mehr Materie ein Gegenstand besitzt, desto größer fällt seine Masse aus - umgekehrt ist es genauso. Somit entspricht die Masse eines Objekts der Menge an Materie, welche das jeweilige Objekt bildet. Und die Masse eines jeden Objekts verteilt sich um den Schwerpunkt, der auch als Gravitationszentrum bezeichnet wird. Der Schwerpunkt ist eine Kraft, die einen Gegenstand im Gleichgewicht hält. Dadurch ist folglich erkennbar, dass die Lage des Schwerpunktes ausschlaggebend dafür ist, wie stabil das jeweilige Objekt ist.

Sofern der Schwerpunkt sehr weit von der Grundfläche entfernt ist, dann besitzt der Gegenstand keine sehr hohe Stabilität. Stabil wäre ein Objekt mit breiter Basis und geringer Höhe, da sich der Schwerpunkt hier sehr weit unten befindet - das entsprechende Konstrukt weist somit ein sehr gutes Gleichgewicht auf. Übrigens: In manchen Fällen befindet sich der Schwerpunkt auch außerhalb eines Objekts - beispielsweise bei einem Hufeisen.