Sonntag, 30. September 2012

Was Intelligenz ist

Grundlegend gibt es keine eindeutige Definition für den Begriff Intelligenz, dennoch ist in der Regel die kognitive Leistungsfähigkeit gemeint. Die kognitiven Fähigkeiten des Menschen sind beispielsweise das Lernen, die Kreativität, das Planen und Orientieren, die Vorstellungskraft, der Wille und das Glauben sowie die Erinnerung. Je mehr Fähigkeiten vorhanden sind und kombiniert werden können, desto mehr kann scheinbar von Intelligenz gesprochen werden.

Speziell die Kognitionen können als Prozesse der Informationsverarbeitung verstanden werden, welche nämlich Neues erlernbar machen und Wissen verarbeiten lassen, was letztendlich der Problemlösung dienlich ist. Allerdings können Kognitionen durch Gefühle beeinflusst werden, und umgekehrt genauso. Aus diesem Grunde kann beispielsweise ein sehr intelligenter Mensch auch mal einen ganz dummen Fehler in seinem Leben machen.

Übrigens: Mit einem Intelligenztest lassen sich die kognitiven Fähigkeiten eines Menschen feststellen. Und der Intelligenzquotient sagt aus, wie hoch die Intelligenz ist - als durchschnittlich intelligent gilt, wer einen IQ zwischen 90 und 110 hat.

Information:
Das Gehirn - ein perfekt funktionierendes Duo

Was ein CAPTCHA ist

CAPTCHA
Um zu verhindern, dass Internetformulare missbräuchlich genutzt werden, müssen Internet-User ihre Daten häufig zusätzlich mit einem CAPTCHA bestätigen - somit dient ein CAPTCHA der Sicherheit. Oft besteht ein solches CAPTCHA aus verzerrten Buchstaben und Zahlen, und der Grund dafür ist, dass diese Verzerrungen von Computern nicht eindeutig erkannt werden können. Somit kann es sich bei korrekter Eingabe nur um eine des Menschen handeln.

Rechen-CAPTCHA
Zwar sind auch Computer in der Lage CAPTCHAs zu erkennen, jedoch wäre für die spezielle Software zum Auslesen eine sehr hohe Rechenleistung erforderlich. Übrigens bedeutet CAPTCHA: Completely Automated Public Turing test to tell Computers an Humans Apart, was übersetzt Vollautomatischer öffentlicher Turing-Test zur Unterscheidung von Computern und Menschen heißt.

Freitag, 28. September 2012

Wie groß die Milchstraße ist

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Unsere Heimatgalaxie, die Milchstraße, hat einen Durchmesser von zirka 100.000 Lichtjahren - das ist gewaltig. Wenn man mit Lichtgeschwindigkeit, die knapp 300.000 Kilometer pro Sekunde beträgt, reisen könnte, würden wir folglich 100.000 Jahre unterwegs sein, um von dem einen Ende der Milchstraße zum anderen zu gelangen. Somit ist erkennbar, welche enormen Ausmaße unsere Heimatgalaxie besitzt.

Die Milchstraße beherbergt etwa 100 bis 300 Milliarden Sterne und entstand bereits vor 13,6 Milliarden Jahren - also in der Frühzeit des Universums. Da unsere Milchstraße eine sogenannte Balkenspiralgalaxie ist, können wir von der Erde aus sogar ein Stück eines Spiralarmes erkennen.

Donnerstag, 27. September 2012

Weshalb es bei Schnee so ruhig ist

Jeder wird es bestimmt schon bemerkt haben: Sobald es schneit und sich bereits eine Schneedecke von einigen Zentimetern auf dem Erdboden gebildet hat, ist es allmählich angenehm ruhig. Das liegt nicht etwa daran, weil plötzlich weniger Verkehr herrscht, sondern weil die Lufttaschen zwischen den Flocken den Schall dämpfen. Allerdings kann es aber auch vorkommen, dass der Schall weitergeleitet wird, sofern es sich um einen dichten Schneefall mit Wind handelt.

Übrigens: Bei Schneeflocken handelt es sich um Eiskristalle, die mit einander verkleben. Und da Schneeflocken eine große Oberfläche und folglich einen hohen Luftwiderstand aufweisen, fallen sie mit einer durchschnittlichen Geschwindigkeit von etwa vier Kilometern pro Stunde in Richtung Erdboden.

Mittwoch, 26. September 2012

Wie groß das Universum ist

Ganz genau kann die Wissenschaft nicht sagen, wie groß das Universum ist. Das liegt daran, weil das Universum sich nach dem Urknall vermutlich so schnell ausbreitete, dass nur ein Teil davon mit unseren bisher vorhandenen Methoden und Messungen nachgewiesen werden kann. Ansonsten schätzen Wissenschaftler, dass unser Universum einen Radius von zirka 13,75 Milliarden Lichtjahren hat. Berechnet wird das, indem das bisher errechnete Alter des Universums mit der Lichtgeschwindigkeit multipliziert wird. Und diese Gleichung wird zur Berechnung genutzt, weil wir nicht fähig sind, weiter zu sehen als die Entfernung, die das Licht seit dem Urknall zurückgelegt haben muss.

Übrigens: Wie das Universum tatsächlich entstand, ist immer noch nicht eindeutig geklärt. Derzeit gilt noch die Urknall-Theorie als Faktum, da sie sich mit unseren derzeit bekannten Naturgesetzen vereinbaren lässt.

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Sonntag, 23. September 2012

Wie viele Knochen der Mensch hat

Als neugeborenes Kind besitzt man zwischen 300 und 350 Knochen und Knorpel, die im Laufe des Lebens zum Teil zusammenwachsen. So haben Erwachsene nur noch 206 Knochen, welche das gesamte Skelett etwas stabiler und belastbarer machen - nur manche Erwachsene haben ein paar mehr Knochen, was daran liegt, dass einige dieser Knochen nicht zusammengewachsen sind. Im Gesamten macht das vollständige Skelett zwischen 12 und 16 Prozent des gesamten Körpergewichts aus.

Die meisten der 206 Knochen befinden sich in den Händen und Füßen, wodurch diese Körperteile äußerst gelenkig sind. Der größte Knochen des menschlichen Körpers ist übrigens der etwa 46 Zentimeter lange Oberschenkelknochen, dessen Ausmaß aber auch notwendig ist - schließlich muss er das Gewicht des Oberkörpers tragen können. Und der kleinste Knochen nennt sich Steigbügel, welcher sich im Mittelohr befindet und etwa 3 Millimeter misst.

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Wie viel Haut wir im Leben verlieren

Unsere Haut übernimmt zahlreiche Aufgaben und ist ebenso vielen Belastungen ausgesetzt, weshalb sie viel Pflege benötigt. Als größtes Organ unseres menschlichen Körpers übernimmt die Haut beispielsweise die Produktion von Vitaminen sowie Mineralien und minimiert den Wasserverlust durch Verdunstung. Außerdem schützt die Haut die inneren Organe, und die Haut ist zudem für unseren Tastsinn verantwortlich. Übrigens hat ein durchschnittlicher Erwachsener so viel Haut, um eine Fläche von zwei Quadratmetern auszumachen - das ergibt ein Gewicht von etwa 3,5 Kilogramm.

Da die Haut nun vielen Belastungen ausgesetzt ist, muss sie stetig erneuert werden. Zirka 40.000 Hautzellen verliert der Mensch pro Minute, und in dieser Zeit entstehen auch gleich wieder neue. Nach ungefähr einem Monat hat sich die gesamte Haut einmal komplett erneuert. Erreicht man das durchschnittliche Lebensalter von 80 Jahren, hat sich die Haut also etwa 800-mal vollständig reproduziert. Innerhalb dieser Zeit hat der Mensch dann fast drei Tonnen Haut verloren.

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Donnerstag, 20. September 2012

Woraus Atome bestehen

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Atome bilden die Grundbausteine der Materie und sind somit der ultimative Bausatz, mit welchem man nahezu alles erschaffen könnte - vorausgesetzt, es ist die entsprechende Ausstattung und ausreichend Energie vorhanden. Das Zentrum eines Atoms besteht aus einem Kern, auch Nukleus genannt, welcher sich aus positiv geladenen Protonen sowie den Neutronen, die keine elektrische Ladung aufweisen, zusammensetzt. Die etwas größeren Neutronen geben dem jeweiligen Atom übrigens seine Masse, und die Anzahl der Protonen bestimmt letzendlich, um welches Element es sich handelt - die chemische Eigenschaft wird mit ihnen also festgelegt. Die Schale eines Atoms fungiert als Energieebene, auf der zusätzlich noch die negativ geladenen Elektronen angeordnet sind. Diese Elektronen bewegen sich zügig um den Atomkern.

Mittwoch, 19. September 2012

Welcher der kleinste Staat der Welt ist

Seine Grenzen sind nur 3,2 Kilometer lang - nämlich die des Vatikanstaates. Mit einer Fläche von nicht ganz 45 Hektar gilt der Vatikan als der kleinste Staat der Welt und befindet sich als Enklave in Italien innerhalb des Stadtgebiets von Rom. Vatikanstadt, wie der Vatikan auch genannt wird, finanziert sich durch Sammelgelder sowie durch eine Steuer auf alle römisch-katholischen Diözesen. Doch auch der Verkauf von Briefmarken und der Tourismus sind für das Bestehen des Vatikanstaates verantwortlich. Für den Schutz der Vatikanstadt ist die italienische Armee verantwortlich, und die Leibwache des Papstes ist die Schweizergarde.

Montag, 17. September 2012

Was Edelgase sind

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Als Edelgase werden im Periodensystem Elemente zusammengefasst, welche keine oder nur kaum chemische Reaktionen und Verbindungen mit anderen Elementen eingehen. Den Grund dafür findet man in der Schale, die die jeweiligen Atome umgibt. Diese Schalen stellen nämlich Plätze für eine bestimmte Anzahl von Elektronen zur Verfügung, doch bei Edelgasen sind jene Plätze restlos voll. Somit sind Edelgase chemisch äußerst stabil - selbst unter extremen Laborbedingungen reagieren sie nur sehr schwer mit anderen Elementen. Die sieben Edelgase laut Periodensystem der Elemente sind Helium, Neon, Argon, Krypton, Xenon, Radon und Ununoctium.

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Sonntag, 16. September 2012

Was QR-Codes sind

wissenkompakt.blogspot.de
Sieht man irgendwo ein Quadrat mit wirren Mustern in schwarz-weiß, handelt es sich mit ziemlicher Sicherheit um einen QR-Code. Anfangs waren QR-Codes nur auf E-Tickets zu finden, doch seit der jüngsten Vergangenheit entdeckt man sie vermehrt auch auf Werbeplakaten, in Zeitschriften, auf Visitenkarten und auf Lebensmittelverpackungen.

Ein QR-Code beinhaltet verschlüsselte Informationen, die mit einer entsprechenden Lese-Software geöffnet werden können - dazu reicht ein Smartphone mit der geeigneten App vollkommen aus. Ein QR-Code ist in der Lage, 4.296 Zeichen zu speichern, was im Gegensatz zum klassischen Barcode enorm ist - der übliche Strichcode speichert nämlich nur 20 Zeichen. QR-Codes dienen letztendlich dazu, auf Websites hinzuweisen oder machen auf Produkte aufmerksam. Zukünftig soll es möglich sein, direkt Produkte einzukaufen, wenn ein entsprechender QR-Code eingescannt wird.

Wer Casanova war

Die meisten Menschen, die bereits von Casanova gehört haben, wissen in der Regel, dass der in Venedig geborene Mann ein charmanter, aber skrupelloser Liebhaber war. Giacomo Casanova, der von 1725 bis 1798 lebte, erwähnte in seinen Memoiren 116 Geliebte, die er namentlich aufführte - Historiker schätzen jedoch, dass er noch viele weitere Affären einging. Doch dass Casanova die zahlreichen Frauen in ganz Europa schwach werden ließ, brachte ihm eine schillernde Karriere ein.

Im Alter von 18 Jahren erwarb Casanova einen Doktortitel als Jurist. Nachdem er sich jedoch ironischerweise als Priester versuchte, zog es ihn nach Rom, wo er bald den Papst für sich gewinnen konnte. Dadurch hatte er die Möglichkeit, in die vatikanischen Bibliotheken ein und aus zu gehen. Und über mehrere Jahrzehnte hinweg arbeitete Casanova als Schriftsteller - er beschäftigte sich mit philosophischen Streitfragen, schrieb neben seiner Autobiografie sogar einen Science-Fiction-Roman und verfasste Bücher über die Geschichte Venedigs.

Seine Rastlosigkeit war ebenso dafür verantwortlich, dass er eine Zeitschrift herausgab und sich als Orchestergeiger betätigte. Außerdem arbeitete Casanova als Theaterdirektor wie auch als Leiter einer Manufaktur für Seidenstoffe. Hatte Casanova mal kein Geld, war er sich auch nicht zu fein, sich als Soldat durchzuschlagen.

Information:
Zitate von Giacomo Casanova

Freitag, 14. September 2012

Welches das lauteste Tier ist

Mit seiner Gesamtlänge von nur fünf Zentimetern wirkt er eher unscheinbar - der Pistolenkrebs. Doch beeindruckend ist, wie er seine Beute tötet - nämlich mit einem Knall, der so laut ist, dass sogar die Sonargeräte von Schiffen in die Irre geführt werden können. In jedem Falle aber wird die Lautstärke eines startenden Düsenjets übertroffen.

Der Pistolenkrebs besitzt nur eine der üblichen Scheren, auf der anderen Seite dafür aber noch die sogenannte Knallschere, deren eine Seite einen großen Zahn besitzt, und die andere Seite weist eine entsprechende Grube auf. Spezielle Muskelanordnungen sowie eine Art Spritzpistolenlauf erlauben es dem Pistolenkrebs einen Wasserstrahl enorm zu beschleunigen - auf einer kurzen Entfernung nämlich auf bis zu 90 Kilometer pro Stunde.

Sobald der Pistolenkrebs abfeuert, schnalzt der Hahn der Schere innerhalb eines Bruchteils einer Sekunde zusammen, wodurch die beschleunigten Wasserpartikel in der direkten Nähe knapp über 4.000 Grad Celsius heiß werden. Und diese enorme Temperatur verursacht eine sogenannte Kavitations-Wasserdampfblase, welche kurz darauf mit einem Lichtblitz implodiert, was schlussendlich für den lauten Knall verantwortlich ist. Somit gilt der Pistolenkrebs als das lauteste Tier.

Was eine Blackbox ist

Als Blackbox bezeichnet man einen Datenschreiber, der sich in der Regel im Heck eines Flugzeugs befindet. Diese Blackbox wird außerdem auch Flugschreiber oder Flugdatenschreiber genannt und dient der Unfallanalyse. Der Name "Blackbox" stammt aus der Fernmeldetechnik des Militärs, denn es handelt sich bei derartigen Datenschreibern um Geräte, die nicht geöffnet werden durfte - schließlich war nie klar, was sich darin verbarg.

Eine Blackbox ist aufgrund dieser Tatsache auch nicht schwarz, sondern meistens knallig orange, was im Falle eines Flugzeugabsturzes das Auffinden erleichtern soll. Moderne Blackboxen sind bis zu 6.000 Meter Tiefe wasserdicht und sind so konzipiert, dass sie die gespeicherten Daten für einen bestimmten Zeitraum bei Temperaturen von mehr als 1.000 Grad Celsius schützen können.

Mittwoch, 12. September 2012

Worin sich Websites von Webseiten unterscheiden

Oftmals werden die Begriffe Website und Webseite gleichgesetzt, doch beides unterscheidet sich von einander. Eine Website als virtueller Platz im World Wide Web umfasst nämlich die vollständige Webpräsenz, wobei eine Webseite nur ein Bestandteil ist. Folglich kann eine Website rein theoretisch unendlich viele Webseiten besitzen, die in der Regel über ein Navigationsmenü aufrufbar sind. Übrigens wird auch oft von Homepage gesprochen, wenn eine Website gemeint ist - auch das ist nicht ganz korrekt, denn eine Homepage bezeichnet lediglich die Startseite einer Website.

Weshalb wir Blasen bekommen

Häufig sind sie ganz schön nervig - Blasen. Die meisten Blasen hat man in der Regel an den Füßen, wobei die Ursache in der stetig wiederholten Reibung zwischen Material des Schuhs sowie der Haut zu finden ist. Prinzipiell handelt es sich bei einer Blase um eine Verletzung, da die Haut an der entsprechenden Stelle gereizt ist. Hauptsächlich bildet sich bei solch einer wiederholten Reibung eine mit Flüssigkeit gefüllte Wasserblase, und jenes Blutwasser als Bestandteil unseres Blutes wird von den jeweils beschädigten Gewebezellen produziert.

Blasen haben folglich die Funktion eines Schutzpolsters, wodurch die unteren Hautschichten vor weiteren Schäden bewahrt werden. Übrigens sollten Blasen nicht geöffnet werden, da der Schutz der unteren Hautschichten entfällt - auch ist das Risiko erhöht, sich eine Infektion zu holen.

Weshalb man ein heißes Bügeleisen nimmt

Die Stofffasern eines Bekleidungsstückes werden durch chemische Verbindungen zusammengehalten. Sobald die jeweilige Kleidung irgendwo geknickt wird, bleibt die Form aufgrund der Eigenschaft der Polymerfasern erhalten - eine Falte entsteht. Bei Wärme werden die chemischen Verbindungen allerdings schwächer, weshalb man ein heißes Bügeleisen nimmt, um die Falten zu beseitigen. Das heiße Bügeleisen lockert also die Vernetzung der Stofffasern, und das Gewicht des Gerätes sorgt für eine glättende Form. Doch erst der Abkühlungsprozess erlaubt es schlussendlich, dass sich die Polymerfasern in ihrer neuen Position verbinden.

Wofür ein Inkubator benötigt wird

Ein Inkubator wird benötigt, um das Leben von Frühgeburten aufrecht zu erhalten, da noch nicht alle Körperfunktionen ausgereift sind. Somit stellt der Inkubator einen Brutkasten dar. Da Menschen gleichwarme Wesen sind, können sie ihre Körperwärme selbst regulieren - auch Neugeborene sind dazu fähig, jedoch nur in einem geringeren Umfang. Und bei Frühgeburten ist es so, dass diese kaum imstande sind, ihre Körperwärme konstant aufrecht zu erhalten, weshalb sie in den Inkubator kommen.

In diesem geschlossenen Kasten wird hauptsächlich dafür gesorgt, dass eine gleichmäßige Temperatur herrscht, und ein Ventilator sowie ein Luftbefeuchter verhindern, dass die jeweils Neugeborenen dehydrieren. Moderne Inkubatoren regulieren die Lufttemperatur automatisch über einen Thermistor. Dafür ist eine Sonde notwendig, welche am Bauch des Neugeborenen befestigt wird - so kann die Körperwärme letztendlich genaustens überwacht werden. 

Dienstag, 11. September 2012

Was ein Vakuum ist

Allgemein spricht man von einem Vakuum, wenn es sich um einen luftleeren Raum handelt. Spezieller heißt es, dass es sich um ein Vakuum handelt, sobald der Gasdruck in einem begrenzten Raum geringer ist als der atmosphärische Druck in Höhe des Meeresspiegels. Grundlegend gilt: Je weniger Atome innerhalb eines begrenzten Raumes, desto reiner das Vakuum. Ein absolutes Vakuum kann auf der Erde jedoch nicht erzeugt werden. Selbst in den Weiten des Universums gibt es kein hundertprozentiges Vakuum - Physiker haben herausgefunden, dass in einem Vakuum trotzdem Quantenbewegungen stattfinden und eine bestimmte Vakuumenergie vorhanden ist.

In der Praxis und im Alltag kennt man ein Vakuum beispielsweise von Glühlampen, Bildröhren, Sprühdosen und von Vakuumverpackungen. Bei Vakuumverpackungen wird Luft abgesaugt, um Nahrungsmittel besser vor Bakterien zu schützen. Auch bei Thermoskannen macht man sich das Vakuum zunutze, denn ein Vakuum überträgt Wärme nicht - weder durch Konvektion, noch durch Wärmeleitung. Somit befindet sich das Vakuum zwischen der inneren und der äußeren Wand.

Montag, 10. September 2012

Wie Quarzuhren funktionieren

Quarzuhren gehen sehr genau, was an einem bestimmten Bauteil liegt - dem Quarzkristall. Die besondere Eigenschaft des Kristalls ist nämlich, dass er konstant mit einer Frequenz von 32.768 Schwingungen je Sekunde vibriert. Um den Quarzkristall zum Schwingen zu bringen, ist nur eine winzige Stromquelle notwendig. Und die Schwingungen des Quarzkristalls wiederum sind für das Betreiben des LC-Displays oder eben des Motors der Uhrzeiger verantwortlich.

Da der Quarz jedoch auf Veränderungen der Atmosphäre reagiert, kommt es immer wieder zu geringen Schwingungsabweichungen, was schließlich die korrekte Zeitangabe verfälscht - diese Abweichungen werden aber durch ein automatisches und regelmäßig durchgeführtes Synchronisieren ausgeglichen.

Was Plasma ist

In der Schule lernen wir, dass es nur drei Aggregatzustände gibt - nämlich fest, flüssig und gasförmig. Das ist grundlegend auch richtig, dennoch ist in der Physik noch ein weiterer Aggregatzustand bekannt - der Plasmazustand. Plasma entsteht, wenn ein Gas sehr stark erhitzt wird, wobei sich die Elektronen in den Atomen von den Atomkernen lösen. Übrig bleiben dann nur noch Protonen und Neutronen - beide werden als Ionen zusammengefasst. Da die negativ geladenen Elektronen nicht vorhanden sind, weisen die Protonen eine positive Ladung auf. Und Wolken aus Elektronen oder Ionen werden letztendlich als Plasma bezeichnet. Weil die meisten Sterne, wie auch unsere Sonne, beinahe komplett aus Plasma bestehen, ist Plasma der Aggregatzustand, der in unserem Universum am meisten vertreten ist.

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Freitag, 7. September 2012

Weshalb man bei Gewitter im Auto sicher ist

Oft hört man es: Wer bei Gewitter im Auto sitzt, ist vor Blitzeinschlägen sicher. Und das ist tatsächlich so. Der Grund dafür ist der Metallrahmen des Fahrzeugs, welcher als elektrischer Leiter fungiert - der Metallrahmen entspricht somit dem sogenannten Faradayschen Käfig, welcher den von ihm umschlossenen Raum abschirmt. Die Insassen, die also während eines Gewitters im Auto sitzen, sind vor Blitzeinschlägen sicher. Allerdings sollte vermieden werden, Elektrogeräte mit Kabelverbindungen zu benutzen - schließlich läuft ein eintreffender Blitz am Kabel entlang. Außerdem sollte man nicht mit Metallgegenständen im Allgemeinen in Berührung kommen - das kann lebensgefährlich sein. 

Wie ein Hurrikan entsteht

Ein Hurrikan bildet sich in Äquatornähe, wenn sich warme und feuchte Luft über dem Ozean befindet. Sobald diese feuchtwarme Luft aufsteigt und diese sich zu Wolken formiert, kommt es über dem Meereswasser zu einem Unterdruck, welcher dafür sorgt, dass weitere feuchte Luft angesaugt wird - gleichzeitig herrscht über den sich gebildeten Wolken Hochdruck. Aufgrund dieser Konstellation entwickeln sich stark rotierende Winde. Und wenn solch ein sich rotierender Sturm die Geschwindigkeit von 119 Kilometer je Stunde erreicht, nenn man das Hurrikan. Erreicht ein Hurrikan Land, richtet er meist heftige Schäden an. Übrigens wird der Hurrikan, je nach Enstehungsregion, auch Taifun oder tropischer Wirbelsturm genannt.

Donnerstag, 6. September 2012

Wie Hühner Eier legen

In der Regel legen Hühner mindestens ein Ei am Tag - meistens aber mehrere. Verantwortlich dafür ist das Tageslicht - entsprechend werden im Winter weniger Eier gelegt, denn in dieser Jahreszeit sind die Tage kürzer, und weniger Licht führt folglich zur geringeren Eiproduktion. Doch der Mensch weiß mit künstlichem Licht nachzuhelfen.

Sobald also Licht ins Auge einer Henne trift, wird die lichtempfindliche Zirbeldrüse stimuliert, welche den Prozess in Gang setzt, dass sich eine Eizelle löst und durch den Eileiter wandert. Dabei spielt es gar keine Rolle, ob das Ei von einem Hahn befruchtet wurde oder nicht, denn von Natur aus ist eine Henne immer imstande ein Ei zu legen - jedoch können nur aus befruchteten Eiern Küken schlüpfen.

Bedingt durch eine Folge von Muskelkontraktionen kommt schlussendlich aus der Kloake das Ei heraus. Und obwohl diese Körperöffnung gleichzeitig der Ausgang für Urin und Kot ist, gelangt das Ei trotzdem fast steril ins jeweilige Gelege. Das ist deshalb möglich, weil der sogenannte Legedarm sich überstülpt und somit das Gedärm abdeckt. 

Mittwoch, 5. September 2012

Weshalb einschlafende Körperteile kribbeln

Es ist ein ganz schön unangenehmes Gefühl, wenn einschlafende Körperteile kribbeln. Doch eigentlich kribbelt da gar nichts. Bei diesem Kribbelgefühl handelt es sich um ein Warnsignal, welches eine Leitungsblockade anzeigt. Konkret sind es Nervenbahnen, die die Körperteile mit dem Gehirn verbinden und stetig prüfen, ob noch alle Extremitäten funktionstüchtig sind. Sobald wir für eine bestimmte Zeit in einer unbequemen Position verharren, kann es sein, dass der entsprechende Nerv oder dessen Blutversorgung abgeklemmt wird - das führt dann dazu, dass keine Informationsübertragung stattfindet.

Meistens merkt man es, wenn ein Körperteil einschläft und es zu kribbeln beginnt - dann wechseln wir unsere Position. Und wenn es im Schlaf passiert, dass ein bestimmter Körperteil kurzzeitig gelähmt ist und dazu noch kribbelt, wachen wir in der Regel rechtzeitig auf, um unsere Position zu ändern.

Sonntag, 2. September 2012

Weshalb es das Rote Meer heißt

Ganz genau weiß man nicht, weshalb das Rote Meer so heißt wie es nun mal heißt. Wahrscheinlich kommt der Name daher, weil hier eine Alge heimisch ist, deren Chlorophyll in der Blütezeit durch rote Pigmente übersät ist. Allerdings schließt man aber nicht aus, dass auch damalige phönizische Seefahrer dem Roten Meer seinen Namen gaben, da sie von den roten Felsen an der Küste fasziniert waren. Und die Felsen weisen deshalb eine rötliche Färbung auf, weil das Gestein hier Eisenoxid enthält. Doch ebenso könnten persische Seefahrer für die Namensgebung des Roten Meeres verantwortlich sein - die Perser benannten Himmelsrichtungen nämlich nach Farben. Da das Rot für den Süden stand, und das Rote Meer aus Sicht Persiens im Süden lag, könnte also auch dies eine Erklärung dafür sein, wie das Rote Meer zu seinem Namen kam. 

Samstag, 1. September 2012

Was im Urin enthalten ist

Urin ist die flüssige Abfallsubstanz, die bei der Zersetzung der Proteine im Körper gebildet wird. Zuerst wird der Stoff von den Nieren gefiltert, wonach er zusammen mit Wasser zur Blase geleitet wird. Ist die Blase gefüllt - durchschnittlich etwa 350 Milliliter kann das Organ fassen -, entsteht der Drang zu müssen, woraufhin wir in der Regel auf der Toilette Urin ablassen. Urin besteht zu 95 Prozent aus Wasser, und zusätzliche Bestandteile des Urins sind Harnstoff, Chloride, Natrium, Kalium, Kreatinin, Bikarbonat und Harnsäure.

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Was Albinos sind

Albinos sind Tiere, bei denen eine angeborene Störung in der Biosynthese der Hautpigmente vorliegt. Diese bestimmten fehlenden Farbstoffe oder Melanine sorgen dafür, dass die Haut, das Fell oder auch das Gefieder sehr hell oder komplett weiß ist. Selbst die Augenfarbe ist bei Albinos verändert - meist ist sie rot, wobei ebenso eine erhöhte Lichtempfindlichkeit vorhanden ist.

Auch Menschen sind vom Albinismus betroffen - unter 20.000 Menschen befindet sich statistisch gesehen ein Albino. Zwar ist der genetische Defekt nicht behandelbar, jedoch können die vom Albinismus betroffenen Menschen dennoch ein normales Leben führen. Wichtig ist nur, dass sie öfters Hautschutz auftragen müssen und getönte Brillen tragen sollten.