Donnerstag, 2. August 2012

In Städten ist es wärmer als auf dem Land

Bereits im 19. Jahrhundert stellte ein englischer Meteorologe fest, dass Städte wärmer sind als es auf dem Land der Fall ist. Es gibt mehrere Gründe für dieses Phänomen - Beton und Asphalt können mehr Hitze aufnehmen als Grünanlagen, Gärten und Äcker und geben diese gespeicherte Hitze auch viel langsamer ab. Somit sind auch die zu wenig vorhandenen Parks und Grünflächen ein Grund dafür, dass es in der Stadt viel wärmer ist. Das biologische Grün sorgt nämlich dafür, eine natürliche Kühlung durch die Verdunstung herbeizuführen.

Dass es in Städten wärmer ist als auf dem Land, liegt aber auch am sogenannten "Stadtschluchteffekt". Dies nennt man deshalb so, weil die hohen Gebäude viel mehr Sonnenlicht absorbieren und reflektieren. Zudem kann die aufgeheizte Luft auch kaum entweichen, denn Städte sind regelrecht zugebaut. 

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