Donnerstag, 30. August 2012

Weshalb Hunde Dingen hinterherlaufen

Ob im Park, auf einer speziellen Hundewiese oder im Garten - immer wieder ist zu beobachten, wie Hunde einem Ball oder Stock hinterherlaufen, sobald das Herrchen oder Frauchen den jeweiligen Gegenstand geworfen hat. Dieses Verhalten ist für Hunde normal, denn sie stammen vom Wolf ab. Wölfe sind Jagdtiere und rennen von Natur aus ihrer Beute nach.

Der Jagdtrieb ist dem Hund erhalten geblieben, weshalb Hunde Dingen hinterherlaufen. Und seit dem Domestizieren entstand eine Verbindung zwischen Hund und Mensch, wodurch sich das Ballwerfen wiederum zu einem Spiel zwischen Hund und Mensch entwickelt hat.

Wie sich Tiere küssen

Wenn Menschen sich küssen, passiert das, indem sie ihre Lippen aneinanderpressen, und beim intensiveren Liebesspiel kommt es zusätzlich zum Zungenkuss. Man schätzt, dass jeder Mensch im Laufe seines Lebens wenigstens 100.000 Küsse verteilt. Doch auch Tiere sind imstande zu küssen, jedoch machen sie es auf ihre Art und Weise - beispielsweise, indem sie sich beknabbern, beschnüffeln oder sich einander die Schnauze ablecken.

Krähen, so fanden Forscher heraus, suchen durch das Schnabelreiben Trost bei ihrem jeweiligen Lebenspartner. Gleichzeitig wird durch das Schnäbeln der Stress minimiert, und die Partnerschaft wird gestärkt. Selbst Affen küssen und umarmen sich oder reiben ihre Nasen aneinander. Pferde küssen, indem sie sich am Hals oder der Schulter beknabbern, und Katzen begrüßen ihre Artgenossen wie auch ihr Herrchen oder Frauchen mit Nasenküssen.

Mehr Informationen zum Thema "küssen": 
Der Kuss - platonische Küsse und Küssen als sexuelles Vorspiel

Wo man im Internet Geld verdienen kann

Im Internet hat man zahlreiche Möglichkeiten Geld zu verdienen. Beispielsweise kann man sich einen Onlineshop einrichten, mit welchem diverse oder auch spezielle Produkte angeboten werden. Außerdem ist ein Onlineshop auch ideal, um eigene Bastelarbeiten zu verkaufen. Wer jedoch nicht über die technische Kenntnis verfügt, sich einen Onlineshop einzurichten, hat aber auch die Chance, über ein geeignetes Portal, Produkte zu verkaufen - Künstler können nämlich ihre Kunstwerke auf Provisionsbasis veräußern; bei mygall ist das beispielsweise realisierbar.

Im Internet Geld verdienen kann man außerdem als Autor, wenn man fähig ist, interessante Sachtexte zu schreiben. Hier wird man dann an den Werbeeinnahmen beteiligt. Je mehr Texte man schreibt, desto mehr Einnahmen können erzielt werden - Fleiß wird also belohnt. Mit dem Schreiben im Internet Geld verdienen kann man zum Beispiel bei pagewizz

Mehr Informationen zum Thema:

Mittwoch, 29. August 2012

Weshalb Altägypten keine Seemacht war

Das Alte Ägypten hatte einst viel Einfluss und war eine regelrechte Supermacht, jedoch war Altägypten nie eine Seemacht. Da Ägypten fast ausschließlich eine Wüstengegend ist, ließen sich die damaligen Menschen an den Ufern des Nils nieder, da nur hier Ackerbau betrieben werden konnte. Und somit war der Nil Hauptverkehrsweg im ganzen Land - Waffen, Lebensmittel und andere Güter wurden folglich mit einfachen Booten und kleineren Schiffen transportiert.

Auch gab es Schiffe, die auf Hoher See unterwegs waren, jedoch nur, um Handelskontakte zu Nachbarländern zu pflegen. Für große Weltreisen waren die Schiffe des Alten Ägyptens jedoch nicht geschaffen - sie waren nicht robust genug und hätten auch nicht korrekt navigieren können. Aus diesem Grunde war Altägypten nie eine Seemacht.

Weiterführende Informationen:

Warum Mumien braun sind

Bisher wurden in zahlreichen Teilen der Welt eine ganze Menge Mumien gefunden, die relativ gut erhalten waren. Das kommt daher, weil natürliche Bedingungen dafür verantwortlich sind, den Zerfall zu verhindern. Doch ebenso wurden bestimmte Konservierungstechniken angewendet, die den Körper so gut erhalten können. Das Wort Mumie stammt eher aus dem Alten Ägypten, wo man einst die Toten einbalsamierte.

Viele der entdeckten Mumien weisen eine braune Färbung auf, und man nahm bis vor Kurzem an, dass dieses Braun durch die für die Einbalsamierung verwendeten Harze entsteht. Jedoch kommt die braune Färbung durch den Eisengehalt im Körper zustande. Wie nun bekannt ist, trocknet der Körper des Toten bei der Mumifizierung aus und verliert dabei 70 Prozent seines Gewichts. Und das hat einen Anstieg der Eisenkonzentration zur Folge, was letztendlich eine sichtbar braune Färbung verursacht. 

Dienstag, 28. August 2012

Worin sich Takt und Rhythmus unterscheiden

Ein harmonisches Musikstück braucht Takt und Rhythmus - und zwar deshalb, weil der Takt die Zeit einteilt und der Rhythmus der Musik den nötigen Ausdruck verleiht.

Takt: So wie auch Zeit in gleichmäßige Abschnitte eingeteilt wird; in Jahre, Monate, Tage, Stunden, Minuten, Sekunden; gliedert man auch Musik in regelmäßige Abfolgen. Wird nach vier Schlägen nun eine Trennlinie gezogen, hat man einen 4/4-Takt geschaffen. Dieser setzt sich aus zwei Zweiertakten zusammen, und die erste Einheit wird in der Regel stärker betont. Unterteilt man einen Takt in nur drei Schläge, spricht man von einem 3/4-Takt - dieser Dreiertakt ist bei einem Walzer üblich, und hier wird jeweils der erste Schlag besonders betont.

Rhythmus: Der Takt gibt folglich einen leeren Zeitrahmen vor, und die Länge der einzelnen Töne und die Akzentuierung sowie der Abstand zwischen ihnen sorgt für den Rhythmus, wobei auch die Tonhöhe und die Klangfarbe eine wichtige Rolle spielt. Wechseln sich folglich schnelle und langsame Töne innerhalb eines Taktes ab, ist ein Rhythmus hörbar. Jede Melodie hat somit einen Rhythmus, doch ein Rhythmus kommt auch ohne eine direkte Melodie aus - nämlich beim Spielen eines Schlagzeugs.

Ausführliche Informationen:
Das Schlagzeug

Sonntag, 26. August 2012

Weshalb wir kitzelig sind

Die meisten Menschen sind besonders kitzelig, doch in der Regel kommt das Kitzelgefühl dann nicht mehr auf, sobald man sich selbst kitzelt. Das passiert deshalb, weil sich das Kleinhirn darauf einstellt und Entwarnung gibt. Von Natur aus ist das Kitzelgefühl nämlich ein Alarmsignal - bei unerwarteten Berührungen übermitteln Sensoren auf der Haut dem Gehirn eine entsprechende Botschaft; schließlich könnte es ein Angriff von außen sein. Besonders empfindlich reagieren wir folglich an den Stellen, welche nicht so gut geschützt sind.

Freitag, 24. August 2012

Weshalb die Sauna gut tut

Das Entspannen in der Sauna tut deshalb gut, weil es gesund ist. Beim Gang in die Sauna wird nämlich der Körper leicht erhitzt, was einem kleinen Fieber gleichkommt, und dadurch befinden sich im Blut mehr Killerzellen und Abwehrstoffe. Weiterhin ist die Sauna ideal bei Asthma- und Bronchitis-Erkrankungen, weil die Atemwegsschleimhäute besser durchblutet werden. Das Gute ist weiterhin, dass die Haut intensiv gereinigt und sogar der Blutdruck reguliert wird.

Beachten sollte man aber, dass kalte Aufgüsse und kaltes Tauchbaden zu vermeiden sind, sofern man Asthmatiker ist oder eine Verengung der Herzkranzgefäße vorliegt. In jedem Falle aber sollte vor jedem Saunagang ein Arzt konsultiert und um Rat gefragt werden, wenn Erkrankungen bekannt sind. Grundlegend aber tut es gut, in die Sauna zu gehen - schließlich kann man entspannen und unternimmt etwas für die Immunabwehr.

Donnerstag, 23. August 2012

Was Spione machen

Spione oder auch Agenten sind nahezu überall, aber in der Regel erkennt man sie nicht, weil sie sich gut tarnen und somit unauffällig agieren. Ein Spion ist für Staaten deshalb wichtig, weil sie Informationen beschaffen können, die vor eventuellen Angriffen schützen. Informationen, die Spione erhalten, sind meistens streng geheim (top secret). Aus diesem Grunde werden Spione unter anderem dafür ausgebildet, Informationen zu verschlüsseln und getarnte Waffen zu verwenden. Außerdem nutzen Agenten getarnte Mikrofone und Kameras, damit  unauffällig beobachtet und belauscht werden kann. Jeder Staat besitzt einen Geheimdienst mit zahlreichen Spionen, von denen einige im Ausland tätig sind, um an geheime Informationen zu gelangen.

Spione müssen geschickt vorgehen, wenn sie an Informationen kommen wollen - damit die Agenten in einem fremden Staat nicht auffallen, tarnen sie sich als ganz normale Bürger. Dazu gehört es dann auch, die jeweilige Landessprache zu lernen. Häufig vergehen Jahre, bis Spione aktiv werden, um an die gewünschten geheimen Informationen zu gelangen. Es ist nicht selten, dass Spione sich mit Personen anfreunden müssen, die von geheimen Informationen wissen. Und auch das Abhören von Telefonen und anderen Kommunikationsmitteln gehört zur Aufgabe der Agenten.

Weitere Informationen:
Deutsche Geheimdienste

Dienstag, 21. August 2012

Wie Bienen aus Nektar Honig machen

Jede Arbeitsbiene ist dafür zuständig, das gesamte Bienenvolk sowie die Königin zu ernähren, wozu auch das Anlegen der Vorräte für den Winter gehört. Es gilt folglich, möglichst viel Blütennektar zu sammeln, um daraus Honig zu produzieren. Zunächst saugen die Bienen Nektar von den Blüten, um es in ihrer Honigblase aufzubewahren. Dort wird das Zuckerspektrum des Nektars durch die körpereigenen Enzyme der Biene verändert. Zwar kann die Biene den Nektar auch selbst verbrauchen, jedoch breitet sie den noch unfertigen Honig in den leeren Waben aus, damit die Wintervorräte gesichert sind.

In den Wabenzellen kann dem veränderten Nektar genügend Wasser entzogen werden, wodurch letztendlich der typische Honig entstehen kann. Sobald der Wassergehalt auf rund 18 Prozent gesunken ist, transportieren die Bienen den Honig in die Lagerzellen der Waben, wobei zum Verschluss eine dünne Wachsschicht aufgetragen wird. Wenn der Imker nun den gelagerten Honig entnimmt, entzieht er den Bienen logischerweise die Wintervorräte, weshalb er dem Bienenvolk für den Winter eine Zuckerlösung zur Verfügung stellen muss.

Wann Kinder aufgeklärt werden sollten

Kinder stellen viele Fragen, und jede Frage hat auch eine Antwort verdient - das gilt auch, wenn es um die sexuelle Aufklärung geht. Sobald Kinder also konkrete Fragen zum Thema Sex oder Fortpflanzung im Allgemeinen haben, sollten diese auch offen und ehrlich beantwortet werden - selbst dann, wenn die Fragen von Fünfjährigen gestellt werden.

Zwar haben einige Kinder erst im Alter zwischen zehn und zwölf Jahren eine realistische Vorstellung von menschlicher Fortpflanzung, dennoch wird empfohlen, Kinder noch vor Schuleintritt aufzuklären. Grund dafür ist nicht nur, dass Unwissende ansonsten gehänselt werden könnten, sondern eine Aufklärung macht Kinder auch gegen sexuelle Übergriffe stark. Generell sollten Kinder also frühzeitig aufgeklärt werden, da diese Maßnahme einen langjährigen Prozess darstellt - neue Fragen gibt es schließlich immer.

Sonntag, 19. August 2012

Was Pasteurisierung ist

Lebensmittel länger haltbar machen - das erreicht man mit der Pasteurisierung. Bei dieser Art des Konservierens werden Lebensmittel auf eine bestimmte Temperatur (zwischen 60 und 90 Grad Celsius) erhitzt, damit das Wachstum von Mikroorganismen verringert wird und die entsprechenden Produkte länger lagerfähig sind. Hauptsächlich kennt man pasteurisierte Milch - hier wurde nämlich die Anzahl der E. Coli Bakterien sowie Salmonellen reduziert, welche nun mal in roher Milch auftreten.

Wenn Milch also pasteurisiert wird, handelt es sich um ein 15 Sekunden andauerndes Erwärmen bei einer Temperatur von 71 Grad Celsius. Dadurch wird die Form der Enzyme in den gesundheitsschädlichen Bakterien verändert, und das Wachstum wie auch das Vermehren entsprechender Bakterien wird verhindert. Zwar werden nicht alle Bakterien während der Pasteurisierung zunichte gemacht, jedoch wird die Konzentration reduziert. Da aber nicht alle Bakterien zerstört werden können, muss Milch kühl gehalten werden.

Wozu die Nabelschnur da ist

Zwischen Mutter und dem Fötus stellt die Nabelschnur die wichtigste Verbindung dar, da diese das ungeborene Kind mit Nährstoffen versorgt. Die Nabelschnur ist etwa 50 Zentimeter lang und führt vom Zentrum der Plazenta der Mutter zu einer Öffnung im Magen (der spätere Bauchnabel) des baldigen Säuglings. Grundlegend besteht die Nabelschnur aus einer Nabelvene, um die sich zwei Arterien winden. Für die Versorgung des Fötus´ mit Nährstoffen sowie sauerstoffreichem Blut ist die Nabelvene zuständig, und die beiden Arterien sorgen dafür, dass das kohlendioxidreiche und nährstoffarme Blut zurück in die Plazenta der Mutter zurückgeführt wird.

Umgeben sind die Blutgefäße der Nabelschnur von der sogenannten Wharton-Sulze, wobei die Nabelschnur auch noch durch eine weiche transparente Eihaut abgeschirmt ist. Die Nährstoffe und das sauerstoffhaltige Blut müssen sich im Körper des ungeborenen Kindes zügig verteilen können, damit ausreichend Sauerstoff vorhanden ist. Erst mit der Geburt kann der Säugling auf die Nabelschnur verzichten und mit Hilfe der Lungen selbständig atmen.

Freitag, 17. August 2012

Was Rohöl ist

Rohöl bezeichnet unbehandeltes Erdöl, welches im natürlichen Zustand bei der Förderung aus der Erde gepumpt wird. Je nachdem, wo das Rohöl gefördert wird, kann dessen Zusammensetzung variieren. Kohlenstoff ist der hauptsächliche Anteil, den Rohöl aufweist - das sind rund 83 bis 87 Prozent. In ebenso unterschiedlichen Anteilen besteht Rohöl zudem aus Wasserstoff, Stickstoff und Schwefel sowie Erdgasen; nämlich Methan, Ethan, Butan und Propan. Entweder sieht Rohöl eher braun oder eher schwarz aus - das richtet sich jeweils danach, wie die Zusammensetzung des natürlichen Erdöls ist.

In Raffinerien wird Rohöl gereinigt, um im Folgenden verschiedene Erzeugnisse herzustellen - etwa Kraftstoff wie Benzin, Diesel oder Kerosin. Weiterhin kann Rohöl auch in leichtes und schweres Heizöl sowie in flüssiges Erdgas aufgespalten werden. Ein geringer Anteil von natürlichem Rohöl wird aber auch als Ausgangsprodukt in der chemischen Industrie verwendet.

Donnerstag, 16. August 2012

Warum Schildkröten so alt werden

Schildkröten scheinen sich zu weigern, alt zu werden - die gepanzerten Reptilien können weit über 100 Jahre alt werden; beinahe sogar 200 Jahre und mehr. Die Wissenschaft hat festgestellt, dass sich die Organe der älteren Schildkröten kaum von denen der jüngeren unterscheiden. Nicht nur die Gene lassen die Schildkröte so alt werden, sondern auch der langsame Stoffwechsel ist dafür verantwortlich, dass die gepanzerten Reptilien so lange leben. Die Schildkröten sind außerdem fähig, monatelang auf Nahrung zu verzichten und können zudem ihren Herzschlag zeitweise aussetzen lassen. Nur die als Haustiere gehaltenen Schmuckschildkröten werden durchschnittlich zirka 40 Jahre alt.

Mittwoch, 15. August 2012

Weshalb wir vor Schreck die Hand vor den Mund halten

Normalerweise ist der natürlichste Reflex, wenn wir erschrecken, ein lautstarker Schrei. Doch eine solche Reaktion stammt noch aus Zeiten unserer Vorfahren, denn durch das Schreien wurde auf Gefahrensituationen hingewiesen. Und manchmal ertappen sich einige Menschen heute sogar noch, dass sie kurz aufschreien, wenn sie sich erschrecken.

Doch größtenteils halten wir heutzutage vor Schreck die Hand vor den Mund. Weshalb das so ist, erklären die Wissenschaftler damit, dass es etwas mit Selbstkontrolle zu tun haben könnte. Die Reaktion ist also scheinbar dann entstanden, als der Mensch erkannte, dass er zwar erschrocken ist, aber keine tatsächliche Gefahr besteht. Vielleicht ist aber auch Vorsicht der Grund für den Reflex, denn die Hand vor den Mund zu halten, bevor ein Laut heraustritt, verhindert nämlich, dass man gegenüber Feinden Aufmerksamkeit erregt.

Wie Teflon funktioniert

Teflon - das ist eine weitverbreitete Bezeichnung für das teilkristalline Polymer aus Fluor und Kohlenstoff. Der chemische Name von Teflon lautet Polytetrafluorethylen, was mit PTFE abgekürzt wird. Hauptsächlich ist dieser Kunststoff als Antihaftbeschichtung für Pfannen bekannt, jedoch wird Teflon auch als Beschichtung für Container verwendet, die besonders reaktive chemische Stoffe beinhalten. Im Übrigen wurde Teflon schon im Jahre 1938 entdeckt und ist somit kein Nebenprodukt der Raumfahrt, wie oft behauptet wird.

Zunächst muss man wissen, dass bei Teflon die Elemente Fluor und Kohlenstoff eine enorm starke Verbindung miteinander eingehen, wobei das Fluor im molekularen Aufbau den Kohlenstoff umgibt. Da Fluor die höchste Elektronegativität von allen Elementen besitzt, können alle anderen Atome ferngehalten werden, und folglich kommt auch kein Atom an das umschlossene Kohlenstoffatom heran. Das heißt im Klartext: Teflon reagiert nicht mit anderen Materialien - auch der Reibungkoeffizient ist äußerst gering, wodurch andere Stoffe leicht über Teflonbeschichtungen gleiten.

Übrigens: Teflon gilt derzeit als einziger Stoff, an welchem sich ein Gecko nicht festhalten kann.

Dienstag, 14. August 2012

Wie ein Klettverschluss haftet

Sie haften fest und lassen sich dennoch wieder leicht lösen - die Rede ist von Klettverschlüssen. Ein Klettverschluss ist aus zwei Streifen zusammengesetzt, welche jeweils aus unterschiedlichen Materialien bestehen. Wo der eine Streifen diverse kleine Haken hat, besitzt der andere Streifen viele dünne Schlingen. Und sobald nun beide Streifen aneinander gepresst werden, verbinden sich folglich die Haken und die Schlingen.

Der Erfinder, ein Schweizer Ingenieur, kam auf die Idee des Klettverschlusses, als er beobachtete, dass Kletten am Fell seines Hundes haften blieben - dieses Prinzip machte er sich zunutze. Hergestellt werden die Haken und Schlingen von Klettverschlüssen aus Nylon und Polyester. Je mehr Haken und Schlingen sich auf einer Fläche befinden, desto stärker ist die Haftwirkung von Klettverschlüssen - im Prinzip kann ein fünf Quadratzentimeter messender Streifen einen Menschen mit durchschnittlichem Gewicht halten.

Montag, 13. August 2012

Wie Regenwürmer wühlen

Auch wenn er noch so schmächtig aussieht, doch der Regenwurm ist schon recht robust - schließlich muss er sich durch die Erde wühlen können. Wenn man sich einen Regenwurm genauer ansieht, erkennt man, dass der Körper des Tieres aus vielen ringartigen Gliedern besteht. Diese muskulären Glieder, die als Annuli bezeichnet werden, dehnen sich und ziehen sich wellenartig zusammen, wodurch es dem Regenwurm gestattet ist, sich fortzubewegen.

Damit der Regenwurm sich in der Erde fortbewegen kann, muss er verschiedene dieser Glieder zu unterschiedlichen Zeiten zusammenziehen. Und kleinste dornartige Borsten an jedem Glied sorgen dafür, dass Regenwürmer die Erde greifen können. Immer dann, wenn sich eines der Glieder zusammenzieht, schwillt es auf, woraufhin sich die Borsten an den Erdpartikeln einhaken können. Im Anschluss dehnt der Regenwurm die jeweils anderen Glieder aus und zieht sich auf diese Weise selbst weiter.

Was Seepferdchen so besonders macht

Das Besondere am Seepferdchen ist selbstverständlich sein Aussehen - das verrät schon sein Name. Der Fisch mit dem pferdeähnlichen Kopf gehört zur Familie der Seenadeln und ist in seichten, warmen und geschützten Küstengegenden beheimatet. Seinen Greifschwanz benötigt das Seepferdchen, um sich an Korallen festzuhalten - auf diese Weise ist es dem aufrechtschwimmenden Fisch möglich, kleine vorbeiziehende Tiere als Nahrung zu fangen.

Seepferdchen gehen eine lebenslange Partnerschaft ein, jedoch trägt bei diesen Tieren das Männchen die Jungen aus. Die Eier legt das Weibchen nämlich in den Brustbeutel des Männchens, welches diese Eier befruchtet. Gut geschützt schlüpfen dann bald die winzigen Seepferdchen.

Samstag, 11. August 2012

Heiße Getränke abkühlen durch Umrühren

Häufig machen wir es ganz automatisch - nämlich heiße Getränke umrühren, damit sie schneller abkühlen. Und das Abkühlen heißer Getränke durch Umrühren funktioniert tatsächlich, denn in der Mitte einer heißen Flüssigkeit - sofern sie sich in einer Tasse oder einem Glas befindet - ist die Temperatur höher als darüber oder darunter. Der Grund: An der Oberfläche des Getränks wird Wärme an die Luft abgegeben und unten wird die Wärme an das jeweilige Trinkgefäß abgegeben. Somit bleibt die Flüssigkeit im mittleren Bereich länger heiß, da die oberen und unteren Schicht folglich eine isolierende Wirkung haben.

Wird nun ein heißes Getränk umgerührt, findet ein Wärmeaustausch statt - die unterschiedlich warmen Schichten vermischen sich nämlich. Dadurch kühlt ein heißes Getränk schneller ab. Wer es noch schneller abkühlen lassen möchte, muss zusätzlich pusten, denn dann wird der heiße Dampf beseitigt, wodurch wiederum kühlere Luft neue Wärme aufnehmen kann. 

Wie tief die Tiefsee ist

Über 70 Prozent des weltweiten Meeres wird als Tiefsee bezeichnet. Grundlegend fällt alles unter den Begriff "Tiefsee", wenn die Wassertiefen unterhalb von 800 Metern liegen, und in der Regel gelangt in diese Bereiche kaum noch Licht. Im Pazifik, genauer im sogenannten Marianengraben, befindet sich die tiefste Stelle der Erde - das Meer ist hier zirka 11.000 Meter tief. Kalt und dunkel wird es schon ab 200 Meter, weshalb es in der Tiefsee kaum noch Pflanzen gibt. Selbst einige wenige Tiere leben hier unter extremen Bedingungen.

Freitag, 10. August 2012

Optisch schlanker durch schwarze Kleidung

Oft gehört, und tatsächlich ist es so: In schwarzer Kleidung wirkt man schlanker - eine optische Täuschung ist dafür verantwortlich. Schließlich ist es so, dass die Farbe Schwarz kein Licht reflektiert, wodurch letztendlich kaum Konturen auf schwarzen Kleidungsstücken zu sehen sind. Wer in Bezug auf die Figur also etwas üppiger gebaut ist oder einfach nur einige Fettpölsterchen kaschieren will, ist gut damit beraten, schwarze Kleidung zu tragen - sie wirkt optisch definitiv schlanker.

Welches das radioaktivste Element ist

Jedes radioaktive Element besteht aus Atomen, welche einen instabilen Atomkern besitzen. Und diese instabilen Atomkerne geben eine ionisierende Strahlung ab - es werden dabei Alphapartikel, Betapartikel sowie Gammastrahlen freigesetzt. Solch eine ionisierende Strahlung nennt man dann radioaktiver Zerfall.

Es gibt zahlreiche radioaktive Elemente - und das in der Natur vorkommende Polonium ist das radioaktivste Element, da es enorm viele Alphapartikel während des radioaktiven Zerfalls abgibt. Eine noch höhere Radioaktivität hat beispielsweise das künstlich im Labor hergestellte Ununpentium - jenes Element ist so instabil, dass es nur wenige Sekundenbruchteile existiert, bevor es zerfällt.

Donnerstag, 9. August 2012

Was der Wurm in der Kirsche macht

Häufig erlebt man es, dass man eine leckere Kirsche essen möchte, dann aber plötzlich ein Wurm aus der Frucht heraustritt. Wie dieser Wurm dort hineingelangt, ist ganz einfach erklärt: Im Monat Mai will die Kirschfruchtfliege ihre rund 200 Eier loswerden, was sie mit ihrem Legebohrer realisiert. Dieser Legebohrer befindet sich am Hinterteil der Kirschfruchtfliege, und sie setzt mit diesem je ein Ei pro Frucht ab. Ein Duftstoff, der gleichzeitig mitabgesondert wird, zeigt den Artgenossen, dass die jeweilige Kirsche bereits besetzt ist.

Sind etwa acht bis zehn Tage vorüber, schlüpft der Nachwuchs und ernährt sich als Wurm direkt von der Kirsche. Erst wenn diese Made ausgewachsen ist, lässt sie sich fallen und überwintert auf dem Boden. Erst ab dem Frühling lebt sie als Fliege weiter.

Warum Fische mit offenen Augen schlafen

Fische haben ständig offene Augen, und das auch beim Schlafen - wer ein Aquarium besitzt, kann das sehr gut beobachten. Der Grund, weshalb Fische mit offenen Augen schlafen ist, dass sie keine Augenlider besitzen. Jene sind bei Fischen auch nicht notwendig, da die Wassertiere stets wachsam sein müssen - schließlich birgt die Unterwasserwelt zahlreiche Gefahren.

Ein Fisch benötigt den Schlaf genauso als Regenerationsphase wie auch der Mensch, dennoch ist es bei den im Wasser lebenden Wirbeltieren eher ein Ruhen - Tiefschlafphasen kennen sie nicht. Hauptsächlich besteht das Schlafen der Fische darin, ihren Stoffwechsel herunterzufahren, wodurch sich die Atmung sowie der Herzschlag verlangsamen.

Mittwoch, 8. August 2012

Wie weit wir sehen können

Sofern nichts im Wege steht und eine klare Sicht herrscht, können wir auf der Erde kaum weiter als 20 Kilometer weit sehen. Allerdings ist die Erdkrümmung dafür verantwortlich, dass es immer unterschiedlich ist, wie weit wir sehen können - es kommt jeweils darauf an, wo wir uns gerade befinden. Auf Meereshöhe sehen wir nur knapp fünf Kilometer weit, weil der Blick dann den Horizont erreicht. Und würde man sich an der höchsten Stelle des Mount Everest befinden, wäre es rein theoretisch möglich, 340 Kilometer weit zu sehen. Jedoch ist die Sicht in der Regel durch Wolken beeinträchtigt.

Trotzdem ist es realisierbar, noch weiter zu sehen - nämlich dann, wenn man in der Nacht in den Himmel schaut. Mit bloßem Auge ist beispielsweise der Andromedanebel zu betrachten, und diese Galaxie ist 2,25 Millionen Lichtjahre entfernt. Somit können wir unvorstellbar weit sehen.

Dienstag, 7. August 2012

Weshalb wir beim Pinkeln die Luft anhalten

Wenn wir pinkeln müssen, gehen wir gewöhnlich auf die Toilette und lassen es einfach laufen. Aber so einfach ist es dann doch nicht - das Pinkeln ist nämlich ein Wechselspiel zwischen Entspannung und Spannung, welches unbewusst abläuft.

Anfänglich löst sich eine Grundspannung, die dafür verantwortlich ist, die Blase dicht zu halten. Wenn man also urinieren will, muss man zunächst locker lassen. Im Anschluss wird der Druck auf die Blase jedoch wieder erhöht, damit der Schließmuskel sich öffnen kann. Dieses geschieht mit Hilfe des Zwerchfells, welches unser wichtigster Atemmuskel ist. Wir müssen also für kurze Zeit die Luft anhalten, damit die Spannung auf Bauch, Becken und somit auf die Harnblase ausgeübt wird - und dann können wir pinkeln.

Übrigens: Bei vielen Menschen funktioniert dieses Überwinden des Widerstandes des Schließmuskels nicht in öffentlichen Toiletten - dies wird dann "Syndrom der schüchternen Blase" genannt. Betroffen sind etwa 30 Prozent der Männer in Deutschland. Helfen kann eventuell ein einminütiges Luftanhalten mit anschließendem Loslassen.

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Was im Urin enthalten ist

Montag, 6. August 2012

Welche Vögel am höchsten fliegen

Hauptsächlich fliegen die meisten Vögel in Höhen von 50 bis 1.300 Metern. Dennoch gibt es Vögel, die noch viel höher fliegen - es wurden nämlich schon Enten gesichtet, welche es auf Flughöhen von etwa 6.000 Metern brachten. Außerdem beobachtete man Schwäne, die ihre Flugroute von Island zum europäischen Festland in zirka 8.000 Metern Höhe überwanden.

Zwar sind sich Experten noch nicht ganz sicher, welcher Vogel nun am höchsten fliegt, dennoch ist es wahrscheinlich die Streifengans. Dieses Tier überfliegt jedes Jahr den Himalaja und erreicht dabei Höhen von bis zu 10.000 Metern.

Samstag, 4. August 2012

Weshalb Katzen wasserscheu sind

Für kleine Wasserspielereien geben sich manche Hauskatzen gerne her, doch grundlegend sind die fleischfressenden Säugetiere wasserscheu. Das sieht man auch daran, dass Katzen - außer Raubkatzen - auch nicht den Drang verspüren, in Seen oder Teichen zu springen. Zwar sind Katzen, auch Hauskatzen, fähig zu schwimmen, jedoch meiden sie Wasser, weil sich ihr Fell zügig vollsaugt. Die Folge ist dann natürlich, dass die Katze schwer und unbeweglich wird, und außerdem sinkt ihre Körpertemperatur. Dazu kommt auch noch, dass der typische Körpergeruch verloren geht, sobald Katzen ein Vollbad nehmen - solch ein spezifischer Körpergeruch muss sich nämlich erst wieder erneuern.

Freitag, 3. August 2012

Weshalb Milch für Katzen ungesund ist

Katzen trinken zwar liebend gern Milch, doch gesund ist sie für Katzen nicht. Nachdem ein Kätzchen keine Muttermilch mehr bekommt, trinken Katzen von Natur aus auch keine Milch mehr. Laktase, das ist ein Enzym, wird nämlich nicht mehr benötigt und wird vom Organismus nach und nach auch nicht mehr gebildet. Einer ausgewachsenen Katze fehlt schlussendlich das Enzym Laktose, welches für das Spalten des Milchzuckers verantwortlich ist.

Trinkt eine Katze dennoch weiterhin Milch, bekommt das Tier unter anderem Probleme mit der Verdauung, und Durchfall ist vorprogrammiert. Besser ist es also, den Katzen nur Wasser zum Trinken zu geben - Milch nur in Ausnahmefällen oder von vornherein erst gar nicht.

Donnerstag, 2. August 2012

In Städten ist es wärmer als auf dem Land

Bereits im 19. Jahrhundert stellte ein englischer Meteorologe fest, dass Städte wärmer sind als es auf dem Land der Fall ist. Es gibt mehrere Gründe für dieses Phänomen - Beton und Asphalt können mehr Hitze aufnehmen als Grünanlagen, Gärten und Äcker und geben diese gespeicherte Hitze auch viel langsamer ab. Somit sind auch die zu wenig vorhandenen Parks und Grünflächen ein Grund dafür, dass es in der Stadt viel wärmer ist. Das biologische Grün sorgt nämlich dafür, eine natürliche Kühlung durch die Verdunstung herbeizuführen.

Dass es in Städten wärmer ist als auf dem Land, liegt aber auch am sogenannten "Stadtschluchteffekt". Dies nennt man deshalb so, weil die hohen Gebäude viel mehr Sonnenlicht absorbieren und reflektieren. Zudem kann die aufgeheizte Luft auch kaum entweichen, denn Städte sind regelrecht zugebaut.