Sonntag, 17. Juni 2012

Weshalb ein Mückenstich nicht weh tut

Wenn eine Mücke zusticht, bekommen wir es meistens gar nicht mit. Erst sobald es juckt, wissen wir, dass uns eine Mücke gestochen hat. Dass der direkte Stich einer Mücke nicht weh tut, liegt am mikroskopisch kleinen Injektionssystem des blutsaugenden Insekts. Denn der Rüssel der Mücke wird in Verbindung mit den Stechborsten leicht vibrierend in die Haut geschoben, wobei es zur Bildung von zwei Kanälen kommt, durch die dann jeweils Speichel injiziert und Blut abgesaugt werden.

Dieses Injektionssystem der Mücken fasziniert sogar Wissenschaftler - Forscher sind nämlich bestrebt, schmerzfreie Injektionsnadeln für den medizinischen Bereich zu entwickeln, die auf dem Prinzip des Stechrüssels von Mücken beruhen.

Übrigens bevölkern Mücken unseren blauen Planeten bereits 100 Millionen Jahre, und heute existieren auf der ganzen Welt über 2.500 verschiedene Mückenarten. Auch wenn sie imstande sind schmerzlos zuzustechen, können uns Mücken dennoch gefährlich werden, da sie potenzielle Überträger von Krankheiten wie beispielsweise Malaria und Denguefieber sind.   

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