Freitag, 15. Juni 2012

Was Gefrierbrand ist

Sobald die Kühlkette von Tiefkühlkost unterbrochen wird oder der Gefrierschrank oft geöffnet wird, kommt es in der Regel zum sogenannten Gefrierbrand. Bei Gefrierbrand handelt es sich um weißlich bis graubraun verfärbte Stellen an Lebensmitteln, die tiefgekühlt werden müssen. Finden also Temperaturschwankungen statt, entstehen beim anschließend erneuten Frosten minimale Verletzungen des Gewebes am entsprechenden Lebensmittel - die jeweils betroffenen Stellen trocknen aus und werden ledrig. Da sich beim Gefrierbrand außerdem die Struktur der Fett- und Eiweißmoleküle ändert, ist auch der Geschmack betroffen - er wird ranzig.

Wer Gefrierbrand vermeiden will, sollte folglich darauf achten, eingefrorene Lebensmittel zügig aus dem Gefrierschrank zu nehmen und die Tür schnellstmöglich wieder zu schließen. Im Übrigen kann aber auch falsche Lagerung für Gefrierbrand verantwortlich sein. Wenn Lebensmittel nämlich nicht luftdicht verpackt sind, oxidieren sie. Fleisch beispielsweise muss daher stets enganliegend verschlossen werden - am besten ist jedoch, es zu vakuumieren. Eine gesundheitliche Gefahr besteht bei Gefrierbrand generell aber nicht, wodurch es ausreichend ist, die betroffenen Stellen herauszuschneiden.

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