Freitag, 29. Juni 2012

Weshalb wir verschiedene Augenfarben haben

Fast alle neugeborenen Menschen erblicken das Licht der Welt mit blauen Augen. Weshalb wir verschiedene Augenfarben haben, richtet sich nach der körpereigenen Produktion des Farbstoffs Melanin. Innerhalb des ersten Lebensjahres lagert sich der braune Farbstoff Melanin in der Iris ab. Und je nachdem, wie viel von diesem Farbstoff nun im Körper produziert wird, kommen verschiedene Augenfarben zustande - nämlich grün, grau, braun und sogar gelblich und beinahe schwarz. Nur rund zehn Prozent der Menschen behalten die angeborenen blauen Augen.

Weshalb ein Gecko an der Decke laufen kann

Geckos, das sind Eidechsen, welche in warmen Ländern beheimatet sind, haben die Fähigkeit kopfüber an der Decke zu laufen. Wie sie das machen, ist ganz einfach: Millionen feinster Härchen - sie sind jeweils 1.000-mal dünner als ein menschliches Haar - fungieren als Haken, die sich in den kleinsten Unebenheiten verkanten können. Aus diesem Grunde ist es einem Gecko möglich, an der Decke zu laufen. Außerdem ist die Haftwirkung der feinen Härchen so gut, dass Geckos zusätzlich noch über 100 Kilogramm tragen könnten.

Weshalb Frösche Flugzeuge anquaken

Froschmännchen müssen sich mit dem Quaken gegen konkurrierende Artgenossen behaupten, denn nur die Frösche, die am lautesten quaken, bekommen die Froschdame, wodurch letztendlich die Fortpflanzung gesichert ist. Zusammen könnten sie 20.000 Nachkommen in der Saison zur Welt bringen, jedoch überleben meist nur zwei.

Weshalb Frösche nun Flugzeuge anquaken, liegt daran, dass die Amphibien schwerhörig sind - das Geräusch vorbeifliegender Flugzeuge wird von ihnen als Quaken von Artgenossen gehalten. So sind die Amphibien also bestrebt, lauter sein zu wollen als die anderen vermeintlichen Frösche. Übrigens kann das Gequake eines ausgewachsenen Froschmännchens 100 Dezibel erreichen - das ist fast so laut wie ein Presslufthammer.

Sonntag, 24. Juni 2012

Weshalb Vögel Eier legen

Wenn Menschen eine Körpertemperatur von 41 Grad Celsius haben, ist von hohem Fieber die Rede. Für Vögel allerdings ist diese Körpertemperatur normal, weil sie dadurch den hohen Energiebadarf beim Fliegen umsetzen können. Aber genau diese hohe Temperatur des Körpers ist der Grund, weshalb Vögel Eier legen - schließlich wären 41 Grad Celsius für die Entwicklung des Embryos viel zu hoch, um im Bauch heranzuwachsen.

Ein weiterer Grund, weshalb Vögel Eier legen ist, dass die Vogelweibchen viel zu schwer zum Fliegen wären, wenn sie ihre Jungen im Bauch austragen müssten. Um Vögel also vor dem Aussterben zu bewahren, hat die Evolution es so eingerichtet, dass die Embryos sich in einem Ei entwickeln. Das heranwachsende Küken bekommt im Eidotter alle wichtigen Nährstoffe wie beispielsweise Calcium, Vitamine, Lipide, Phosphor und Proteine.

Sonntag, 17. Juni 2012

Weshalb ein Mückenstich nicht weh tut

Wenn eine Mücke zusticht, bekommen wir es meistens gar nicht mit. Erst sobald es juckt, wissen wir, dass uns eine Mücke gestochen hat. Dass der direkte Stich einer Mücke nicht weh tut, liegt am mikroskopisch kleinen Injektionssystem des blutsaugenden Insekts. Denn der Rüssel der Mücke wird in Verbindung mit den Stechborsten leicht vibrierend in die Haut geschoben, wobei es zur Bildung von zwei Kanälen kommt, durch die dann jeweils Speichel injiziert und Blut abgesaugt werden.

Dieses Injektionssystem der Mücken fasziniert sogar Wissenschaftler - Forscher sind nämlich bestrebt, schmerzfreie Injektionsnadeln für den medizinischen Bereich zu entwickeln, die auf dem Prinzip des Stechrüssels von Mücken beruhen.

Übrigens bevölkern Mücken unseren blauen Planeten bereits 100 Millionen Jahre, und heute existieren auf der ganzen Welt über 2.500 verschiedene Mückenarten. Auch wenn sie imstande sind schmerzlos zuzustechen, können uns Mücken dennoch gefährlich werden, da sie potenzielle Überträger von Krankheiten wie beispielsweise Malaria und Denguefieber sind.   

Weshalb wir lächeln

Ursprünglich, so vermuten Forscher, stammt das sympathische Hochziehen der Mundwinkel aus der Tierwelt. Das Lächeln ist in jedem Falle angeboren, denn noch bevor Babys sprechen und krabbeln können, sind sie fähig, uns mit der entsprechenden Mimik Freude mitzuteilen.

Der Grund, weshalb Experten davon ausgehen, das Lächeln stamme aus dem Tierreich, wird damit erklärt, dass der Nachwuchs von Primaten mit dem freundlichen Gesichtsausdruck spielerisch kämpfen lernen sollen. Im Laufe der Evolution des Menschen hat sich diese Mimik dann weiterentwickelt und signalisiert noch viel mehr. Lächeln gilt nämlich als Zeichen des guten Willens und der Sympathie. Und wenn wir lächeln, sind wir zudem in der Lage, Konfliktsituationen zu entschärfen oder gar zu beseitigen. Außerdem wirken wir auf andere harmlos und friedlich gestimmt, sobald wir beispielsweise beim Begrüßen ein Lächeln zeigen.

Freitag, 15. Juni 2012

Was Gefrierbrand ist

Sobald die Kühlkette von Tiefkühlkost unterbrochen wird oder der Gefrierschrank oft geöffnet wird, kommt es in der Regel zum sogenannten Gefrierbrand. Bei Gefrierbrand handelt es sich um weißlich bis graubraun verfärbte Stellen an Lebensmitteln, die tiefgekühlt werden müssen. Finden also Temperaturschwankungen statt, entstehen beim anschließend erneuten Frosten minimale Verletzungen des Gewebes am entsprechenden Lebensmittel - die jeweils betroffenen Stellen trocknen aus und werden ledrig. Da sich beim Gefrierbrand außerdem die Struktur der Fett- und Eiweißmoleküle ändert, ist auch der Geschmack betroffen - er wird ranzig.

Wer Gefrierbrand vermeiden will, sollte folglich darauf achten, eingefrorene Lebensmittel zügig aus dem Gefrierschrank zu nehmen und die Tür schnellstmöglich wieder zu schließen. Im Übrigen kann aber auch falsche Lagerung für Gefrierbrand verantwortlich sein. Wenn Lebensmittel nämlich nicht luftdicht verpackt sind, oxidieren sie. Fleisch beispielsweise muss daher stets enganliegend verschlossen werden - am besten ist jedoch, es zu vakuumieren. Eine gesundheitliche Gefahr besteht bei Gefrierbrand generell aber nicht, wodurch es ausreichend ist, die betroffenen Stellen herauszuschneiden.

Donnerstag, 14. Juni 2012

Warum Pflanzen auf dem Dach wachsen

Kurios - manchmal kann es vorkommen, dass Pflanzen auf dem Dach wachsen. Sogar Bäume können auf Dächern von Häusern Wurzeln schlagen. Wie das angehen kann, ist ganz einfach: Wenn nämlich Luftströme bestimmte Pflanzensamen hochwirbeln, können diese Samen sich beispielsweise auf einem Hausdach niederlassen.

Auf Dächern bleiben sowieso häufig Blätter von Bäumen an den Ziegelsteinen hängen oder bleiben auf andere Weise haften. Sobald auf ihnen Moos wächst, ist eine optimale Grundlage dafür geschaffen, dass auf dem Dach Pflanzen wachsen. Denn Pflanzensamen, die vom Wind nun aufs Dach befördert werden, bleiben im feuchten Moss hängen und können bald keimen.

Sehr oft sieht man vor allem Löwenzahn in Dachrinnen stehen. Diese Pflanze ist sehr anspruchslos, und ihre gezackten Blätter, die kreisförmig angeordnet sind, sind in der Lage, das Regenwasser direkt zur Wurzel zu leiten. Wird Löwenzahn von der Dachrinne oder einem anderen Gemäuer nicht durch Menschenhand entfernt, verweilt sie hartnäckig an diesem Ort. Das liegt an der Wurzel dieser Pflanze - jene wird nämlich bis zu einem Meter lang und kann sogar Asphalt durchbrechen.

Mittwoch, 13. Juni 2012

Wie ein Schiff vom Boot unterschieden wird

Für das Unterscheiden eines Schiffes von einem Boot gibt es verschiedene Definitionen. Ein logisches Unterscheidungsmerkmal ist, dass ein Schiff ein Boot transportieren kann, doch ein Boot keinesfalls ein Schiff. Somit besteht der Unterschied zwischen beiden Fahrzeugen in der Größe - ein Boot ist in der Regel nicht länger als 50 Meter, und alles was darüber liegt, gilt als Schiff.

Ebenso ist es möglich, Boote und Schiffe nach ihrer Kommandostruktur an Bord zu definieren. So besitzen Schiffe zwei Disziplinarebenen - nämlich Erster Offizier und Kommandant. Und auf Booten dagegen gibt es nur einen Kommandanten.

Womit man Speisen am besten süßen kann

Zucker ist ein Klassiker, wenn es darum geht, Speisen zu süßen. Aber auch Honig wird gern verwendet. Der Honig wie auch der handelsübliche Raffinade-Zucker sind zwar in geringen Mengen gesund, da beides der Energiegewinnung dient, jedoch sind die Süßmacher sehr kalorienreich und auch für Karies verantwortlich. Da Zucker und Honig weiterhin den Blutzuckergehalt in die Höhe treiben, müssen Diabetiker sehr vorsichtig beim Süßen der Speisen sein.

Alternativen zu Zucker, Honig, Frucht- und Traubenzucker sind beispielsweise künstlich hergestellte Süßstoffe, welche dann auch für Diabetiker geeignet sind. Solche synthetischen Süßstoffe haben nämlich keine Auswirkungen auf den Blutzucker, obwohl sie eine stärkere Süßkraft haben als der handelsübliche Zucker. Ebenso kann man von den künstlichen Süßstoffen kein Karies bekommen, weil Bakterien die chemische Zusammensetzung nicht verarbeiten können. Das Gute ist außerdem, dass derart Süßstoffe kaum Kalorien haben.

Um Speisen ohne Zucker süßen zu können, kann auch Stevia in Frage kommen. Dieses Pflanzenextrakt aus Südamerika, welches auch Süßkraut genannt wird, wurde seit Ende des Jahres 2011 auch in Europa zugelassen, und Stevia ist bis zu 200 Mal süßer als unser bekannter Raffinade-Zucker. Zudem ist Stevia kalorienarm, greift die Zähne nicht an und ist auch für Diabetiker verträglich. In einigen anderen Ländern wird Stevia als Zuckerersatz übrigens schon mehrere Jahrhunderte verwendet.

Weitere Informationen:
Zucker und alternative Süßungsmittel

Dienstag, 12. Juni 2012

Was in ein Survival-Kit gehört

Wer viel in der freien Natur unterwegs ist und sich dazu noch fernab von der Zivilisation befindet, kann in Situationen geraten, die ein zügiges Heimkehren nicht ermöglichen. Hilfreich ist es dann, wenn man über ein Survival-Kit verfügt. Heutzutage werden Survival-Kits von verschiedenen Herstellern angeboten. Solche Überlebenskoffer sind jedoch unterschiedlich ausgestattet, wobei die grundlegenden Dinge in der Regel vorhanden sind. Wer sein eigenes Survival-Kit zusammenstellen möchte, sollte darauf achten, das Basis-Inventar unbedingt dabei zu haben.

Für den Ernstfall benötigt man auf jeden Fall einen Kompass, ein Multifunktionsmesser, wasserfeste Streichhölzer oder einen Feuerstein. Ebenso notwendig sind eine Schnur und ein Angelhaken sowie Pflaster, Binden, Desinfektionsmittel für Wunden und am besten auch noch Schmerztabletten. Nützlich ist außerdem eine Mehrzweckschnur, welche beispielsweise notwendig ist, um einen stabilen Unterstand bauen zu können.

Passender Artikel:


Mittwoch, 6. Juni 2012

Wann Wasser gefriert

Grundsätzlich ist es so, dass Wasser bei Null Grad Celsius gefriert und somit zu Eis wird. Trotzdem ist es möglich, dass Wasser auch noch bei minus 40 Grad Celsius flüssig ist - das kann beispielsweise in Wolken vorkommen. Weshalb das so ist, liegt an fehlenden Kristallisationskeimen.

Damit Wasser bei Null Grad Celsius gefriert, sind also Kristallisationskeime notwendig, und diese sind auf der Erde in der Regel immer vorhanden. Derartige Kristallisationskeime, um die herum sich Wassermoleküle anordnen, sind dafür verantwortlich, die Eisbildung zu beschleunigen. Schmutzpartikel, wie zum Beispiel Dreck, gehören zu solchen Kristallisationskeimen und sind folglich nötig, damit das Wasser in der Winterzeit bei Null Grad Celsius gefrieren kann.

Information:
Wasser - für das Alltagsleben unverzichtbar

Dienstag, 5. Juni 2012

Wieso Ameisen ihr Volk wiederfinden

Ein Ameisenvolk besteht aus bis zu zwei Millionen einzelner Ameisen, wobei jedes krabbelnde Insekt eine spezielle Aufgabe zu erfüllen hat. So sind manche Ameisen beispielsweise für den Nestbau verantwortlich und andere wiederum für die Aufzucht oder die Verteidigung. Ebenso gibt es noch Späherameisen - jene sind zuständig für das Aufsuchen neuer Nahrungsquellen und legen dabei kilometerweite Wege zurück. Trotzdem sind die Ameisen in der Lage, ihr Volk wiederfinden zu können.

Und Ameisen finden ihr Volk deshalb wieder, weil sie Duftstoffe aus Drüsen absondern, die sich am Kopf, der Brust und dem Hinterleib befinden. Immer dann, wenn Ameisen neue Futterquellen aufsuchen, markieren sie ihren zurückgelegten Weg mit diesen Duftstoffen, welche auch Pheromone genannt werden. So können die anderen Ameisen den Weg zur neuen Nahrungsquelle finden, oder die Späherameisen finden den Weg zurück zum Ameisenvolk.

Die bis zu 30 verschiedenen Duftstoffe, die die Ameisen absondern können, dienen jedoch nicht nur als Markierung, sondern sind auch dazu da, vor Gefahren und Angriffen zu warnen. Eindringlinge können nämlich schnell erkannt werden, weil jedes Ameisenvolk seinen ganz eigenen Nestduft besitzt.

Montag, 4. Juni 2012

Warum Pinguine nicht fliegen können

Da Pinguine am Südpol leben, wo es bitterkalt ist, brauchen sie ein sehr dickes Gefieder. Um sich also warm halten zu können, sind die Federn der Pinguine äußerst kurz, dick, elastisch und liegen so dicht beieinander, dass ihre Körperwärme nicht verloren geht.

Mit diesem Federkleid ist es für die Pinguine folglich unmöglich fliegen zu können, auch weil es viel zu schwer ist. Das Fliegen gelingt ihnen aber auch deshalb nicht, weil sie keine Flügel, sondern schmale Flossen haben. Mit diesen sind die Seevögel jedoch fähig, extrem schnell zu schwimmen und sind außerdem in der Lage, bis in die Tiefen von 500 Meter zu tauchen.

Warum es Bakterien gibt

Ob auf der Türklinke, auf der Haut oder im Körper - Bakterien sind überall vertreten. Viele Bakterien leben in unserem Darm, und bis zu 100 Billionen von ihnen unterstützen uns beim Verdauen der Nahrung. Somit steht fest, dass nicht alle Bakterien schädlich sind, auch wenn es natürlich welche gibt, die zu schwerwiegenden Krankheiten führen.

Der Grund, weshalb es sie gibt, ist ganz einfach zu erklären: Bakterien sind nämlich sehr robust, ganz simpel aufgebaut und können nahezu überall existieren - sie besitzen weder Gehirn noch Muskeln und haben auch keine Augen. Alles dies benötigen sie auch nicht, denn Aufgabe eines jeden Bakteriums ist die Vermehrung. Das geschieht, indem sich das Bakterium teilt, was sehr schnell funktioniert. Innerhalb einer halben Stunde werden aus einem einzigen Bakterium schon zwei Bakterien, nach einer Stunde schon vier, und nach 90 Minuten sind bereits acht Bakterien entstanden. Sind dann acht Stunden vergangen, haben sich schon unglaubliche 33.000 Bakterien gebildet.

Weshalb man kein Salzwasser trinken sollte

Salzwasser trocknet den Körper aus, was daran liegt, dass in jeder unserer Körperzellen von vornherein ein bestimmter Salzgehalt herrscht. Dieser Salzgehalt wird von den Zellwänden geregelt. Und jede Zellwand ist durchlässig und sorgt dafür, innen und außen den gleichen Salzgehalt herzustellen.

Sobald also Salzwasser getrunken wird, nimmt der Körper zu viel Salz auf, wodurch die Zellwände den hohen Salzgehalt verdünnen müssen. Dazu wird selbstverständlich Wasser benötigt, und dieses wird aus allen anderen Körperzellen abgezogen. Die Folge ist dann logischerweise eine Austrocknung des Körpers.