Dienstag, 1. Mai 2012

Weshalb Frauen häufig kalte Hände und Füße haben

So mancher Mann kennt es, wenn die kalte Jahreszeit kommt und er seiner Frau im Bett die Füße oder draußen die Hände wärmen soll. Und tatsächlich ist es so, dass Frauen schneller kalte Hände und Füße bekommen als Männer, denn dieser Wärmeverlust hat mit der weiblichen Fruchtbarkeit zu tun.

Generell sind Frauen zwar gut gegen Kälte gewappnet, was dem weiblichen Geschlechtshormon Östradiol zu verdanken ist, da es die Blutgefäße weitet und somit für eine wärmende Durchblutung sorgt, doch hinsichtlich einer eventuellen Schwangerschaft ist eine gleichbleibende und nicht zu niedrige Innentemperatur viel wichtiger für die Mutter und das im Mutterleib wachsende Baby als eine warme Hand.

Damit die Körpermitte einer Frau also ausreichend gewärmt werden kann, hat die Natur es so eingerichtet, dass die Blutzufuhr in den Händen und Füßen, aber auch in der Nase und den Ohren gedrosselt wird. Die Muskeln der Körperextremitäten arbeiten sozusagen auf Sparflamme, weshalb Frauen letztendlich schnell kalte Hände und Füße bekommen.

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