Sonntag, 13. Mai 2012

Weshalb bellende Hunde nicht beißen

Die Redensart "Hunde, die bellen, beißen nicht" haben viele von euch bestimmt schon mehrfach gehört. Und tatsächlich steckt viel Wahrheit dahinter, obwohl man natürlich immer vorsichtig sein sollte, wenn man auf bellende Hunde trifft. Grundlegend ist es so, dass Hunde nicht deshalb bellen, um zu warnen, dass gleich ein Angriff erfolgt. Denn hat ein Hund vor, anzugreifen, gibt er in der Regel keinen Laut von sich und beißt direkt zu.

Das Gebell der vom Wolf abstammenden Tiere ist in erster Linie ein Alarmsignal, um anderen Hunden oder auch Menschen mitzuteilen, dass etwas Außergewöhnliches geschieht. Das Hundegebell dient also dem Zweck, Hilfe herbeiholen zu wollen, damit das Revier gemeinschaftlich verteidigt werden kann.

Sobald sich aber das Bellen eines Hundes mit dem Knurren abwechselt, sollte man diesem Tier schleunigst aus dem Wege gehen und den Hund auch niemals in die Ecke treiben, denn das Wechselspiel dieser Laute ist eine Drohgebärde und ein Hinweis darauf, dass er jeden Moment auf Angriff übergehen und folglich zubeißen könnte.

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