Donnerstag, 3. Mai 2012

Warum der Anblick von Blut ohnmächtig macht

Es ist nicht bei jedem so, doch viele Menschen fallen in Ohnmacht, wenn sie Blut sehen. Der Grund dafür ist eine Urangst, die tief in uns verwurzelt ist. Da Blut wichtig für unseren Körper ist, um zu existieren, signalisiert fließendes Blut höchste Gefahr. Sehen Menschen also, wie jemand blutet, denken sie unbewusst, es sei eine Verletzung am eigenen Körper. Reflexartig startet der Körper ein Notprogramm, welches dafür sorgt, dass der Kreislauf sofort heruntergefahren wird - Herzschlag und Blutdruck sinken, wodurch das Verbluten verhindert werden soll. Und bei vielen Menschen versackt das Blut in den Beinen, woraufhin in der Regel die Ohnmacht folgt. Einige Menschen haben sogar eine Blutphobie - sie werden schon beim Anblick eines winzigen Bluttropfens ohnmächtig.

Zum Glück gibt es aber eine Technik, um die Blutphobie überwinden zu können. Experten raten, die drohende Bewusstlosigkeit dadurch zu verhindern, indem man mehrmals die Pobacken zusammenkneift und die Oberschenkel anspannt. Dabei werden nämlich die Venen zusammengedrückt, und das Absacken des Blutes wird verhindert.

Allerdings sollte diese Technik angewendet werden, sobald sich die ersten Anzeichen einer Ohnmacht zeigen - typisch ist das "schwarz vor Augen werden". Mit dieser Technik, die übrigens auch von Kampfpiloten bei drohender Bewusstlosigkeit angewendet wird, kann die Blutphobie sogar dauerhaft verbannt werden. Jedoch muss das trainiert werden, aber so kann man sich als Betroffener an den Anblick von Blut gewöhnen.

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