Sonntag, 13. Mai 2012

Mehr Mücken nach kaltem Winter

Viele Menschen vermuten, dass ein kalter Winter dafür sorgt, die hohe Anzahl sommerlicher Mückenschwärme zu verhindern. Doch genau das Gegenteil ist der Fall - Mücken sind sehr gut auf bitterkalte Temperaturen eingestellt; manche Arten verfallen in eine Winterstarre und erwachen im Frühjahr wieder. Und andere Mückenarten legen noch vor der Kälteperiode Eier - auch diese sowie die Larven der blutsaugenden Insekten sind den Temperaturen unter null Grad Celsius gewachsen.

Probleme haben Mücken eher dann, wenn der Winter milde Temperaturen mit sich bringt. Dann nämlich gedeihen Schimmelpilze, welche die Mücken und deren Eier befallen und dadurch vernichten. Doch selbst wenn ein milder Winter einherzieht und die Mücken aufgrund der Schimmelpilze verenden, heißt es noch lange nicht, dass eine Mückenplage im Sommer ausbleibt, denn auch ein warmer Frühling mit viel Regen begünstigt es, die Mückenpopulation innerhalb weniger Wochen rapide ansteigen zu lassen.   

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