Mittwoch, 23. Mai 2012

Was der Placebo-Effekt ist

Eigentlich ist der Placebo-Effekt für Ärzte und Wissenschaftler noch immer ein Rätsel, dennoch zeigt er sich erwiesenermaßen. Wenn ein kranker Mensch nämlich anstatt eines Medikaments ein Präparat bekommt, das keinen Wirkstoff enthält, findet meistens trotzdem eine Heilung beziehungsweise eine Verbesserung seines Krankheitszustandes statt. Voraussetzung für einen Heilungsprozess ist jedoch, dass der Patient denkt, ein Medikament mit Wirkstoff zu bekommen.

Eine Placebo-Behandlung funktioniert in der Regel aber nur, sofern der Patient davon ausgeht, dass ihm mit einem Scheinmedikament geholfen wird - folglich ist eine positive Erwartungshaltung eine wichtige Voraussetzung. Der Placebo-Effekt, so vermutet die Wissenschaft, muss auf biochemischen Wege ablaufen, und klar ist somit auch, dass unser Verstand einen enormen Einfluss auf unseren Körper hat. Übrigens kann der Placebo-Effekt auch bei Scheinoperationen auftreten.

Besser denken mit Musik

Wer Musik hört und dabei Aufgaben löst, kann sich besser konzentrieren - das haben Forscher bei Tests mit Versuchspersonen herausgefunden. Dabei spielt es auch gar keine Rolle, um welche Musikrichtung es sich handelt, denn wichtig ist nur, dass man diese gern hört. Letztendlich wird die Denkleistung ein bisschen verbessert - zumindest für kurze Zeit.

Langfristig klüger wird man allerdings erst, wenn man selbst ein Musikinstrument spielt, weil dann Regionen im Gehirn angeregt werden, welche auch für die Sprache verantwortlich sind. Aus diesem Grund haben Musiker weniger Probleme Vokabeln zu lernen. Sollten Eltern die Intelligenz ihrer Kinder fördern wollen, lohnt es sich also vielmehr, ihren Kleinen eine Trommel oder ein anderes Musikinstrument zu schenken, anstatt ihnen nur Musik vorzuspielen.

Durch regelmäßiges Musizieren kann die Merkfähigkeit um bis zu 25 Prozent gesteigert werden - das ist beachtlich. Zwar wird man durch Musik nicht spürbar intelligenter, sie verbessert aber in jedem Falle die Denkleistung, was vor allem wichtig für die Kinder ist.

Sonntag, 20. Mai 2012

Wieso Dinosaurier Steine gefressen haben

Ganz genau sind sich die Forscher nicht sicher, weshalb Dinosaurier Steine gefressen haben. Vor allem geht es um den Seismosaurus sowie den Cedarosaurus, welche etwa 30 Tonnen wogen und vor 200 Millionen Jahren auf der Erde lebten. Diese Dinosaurier waren langhalsige Pflanzenfresser und mussten enorme Mengen Nahrung aufnehmen, um ihren Körper mit ausreichend Energie zu versorgen. Da dieses Grünzeug schließlich auch verdaut werden musste, nimmt man zum Teil an, dass der Seismosaurus wie auch der Cedarosaurus Steine fraßen, damit der Verdauungsprozess unterstützt wird, indem jene Steine als Mühle dienten und so das Blattwerk zerkleinerten.

Zwar helfen Steine bei der Verdauung, wie anhand von Vögeln zu beobachten ist, jedoch nutzen diese Steine im Muskelmagen dabei so ab, dass sie eine rauhe Oberfläche bekommen. Und die Steine, die man in der Magengegend der Dinosaurierskelette fand, waren jedoch glatt poliert. Aus diesem Grunde gehen Forscher eher davon aus, dass die Steine von den Dinosauriern mitgefressen wurden, um den Mineralhaushalt zu verbessern - oder die Steine wurden rein zufällig aufgenommen.

Donnerstag, 17. Mai 2012

Weshalb wir weiße Augäpfel haben

Dass die Augäpfel des Menschen weiß sind, wodurch sich natürlich die Regenbogenhaut farblich abhebt, hat evolutionäre Gründe - davon gehen Entwicklungspsychologen aus. Durch das Weiße im Auge können andere nämlich besser erkennen, wo jemand hinschaut und kann unter anderem feststellen, was jemand vorhat aber auch, dass jemand nachdenkt.

Dem Menschen ist somit ein evolutionärer Vorteil gegeben worden, denn durch die weißen Augäpfel wird die Fähigkeit in Bezug auf die Kommunikation sowie Kooperation enorm unterstützt. Das heißt im Klartext, dass erst mit dem Weiß im Auge ein gemeinschaftliches Denken und Handeln möglich ist, welches letztendlich die Grundlage für einen technischen wie auch kulturellen Fortschritt ausmacht.   

Dienstag, 15. Mai 2012

Delfine sind gar nicht so klug

Einst nahm man noch an, Delfine seien besonders kluge Tiere, doch heute weiß man, dass ihre Intelligenz gar nicht so hoch ist. Bis vor Kurzem nahm man an, Delfine seien deshalb so überaus intelligent, weil sie ein großes Gehirn aufweisen. Jedoch zeigen aktuellere Untersuchungen, dass die Großhirnrinde, welche in Bezug auf die Intelligenz eine tragende Rolle spielt, sehr zellarm ist.

Die Größe des Delfingehirns ist durch drei Hirnareale bestimmt - besonders ausgeprägt ist das auditorische Zentrum im Mittelhirn, weil die Meeressäuger mit dem Gehör jagen; das Kleinhirn ist für die sensomotorischen Prozesse zuständig, und das Vorderhirn ist dür die Bewegungssteuerung verantwortlich.

Im Klartext bedeutet dies, dass das Gehirn der Delfine eher für athletische Leistungen ausgelegt ist und nicht für intellektuelle. Aus diesem Grund ist es den Tümmlern möglich, innerhalb kürzester Zeit komplizierte Kunststücke in Form von Bewegungsabläufen zu beherrschen. Doch für das Unterscheiden eines Vierecks von einem Dreieck benötigen Delfine mehrere Monate - Tauben und Ratten dagegen, lernen dies eindeutig schneller. Delfine sind also gar nicht so klug wie ihr Ruf.

Dunkle Schokolade ist gesünder als helle

Schokolade ist lecker, doch ebenso ist sie eine Kalorienbombe. Kinder mögen in der Regel viel lieber die helle Schokolade, doch viel gesünder ist die dunkle Variante - nämlich Zartbitterschokolade. Pharmakologen haben im Rahmen einer Studie über 60 verschiedene herz- und kreislaufschützende Stoffe im Kakaopulver, aus dem die dunkle Schokolade hergestellt wird, gefunden. Hauptsächlich die Polyphenole aus der Kakaopflanze sind für das Sinken des Blutdrucks sowie des Cholesterinspiegels verantwortlich und schützen sogar die Zellen vor freien Radikalen.

Außerdem enthält die Kakaobohne sehr viel Magnesium und Kalium wie auch wichtige Mineralstoffe, die für den Knochenaufbau dienlich sind. Und dadurch, dass in dunkler Schokolade nur wenig Zucker enthalten ist, ist beim Verzehr gewährleistet, den Blutzuckerspiegel konstant halten zu können. Jedoch sollte man Zartbitterschokolade auch nur in Maßen genießen, da sie in Mengen ebenso eine Kalorienbombe darstellt, was zu einer Gewichtszunahme führen kann - und die positive Wirkung auf den Blutdruck wird wieder zunichte gemacht.

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Sonntag, 13. Mai 2012

Mehr Mücken nach kaltem Winter

Viele Menschen vermuten, dass ein kalter Winter dafür sorgt, die hohe Anzahl sommerlicher Mückenschwärme zu verhindern. Doch genau das Gegenteil ist der Fall - Mücken sind sehr gut auf bitterkalte Temperaturen eingestellt; manche Arten verfallen in eine Winterstarre und erwachen im Frühjahr wieder. Und andere Mückenarten legen noch vor der Kälteperiode Eier - auch diese sowie die Larven der blutsaugenden Insekten sind den Temperaturen unter null Grad Celsius gewachsen.

Probleme haben Mücken eher dann, wenn der Winter milde Temperaturen mit sich bringt. Dann nämlich gedeihen Schimmelpilze, welche die Mücken und deren Eier befallen und dadurch vernichten. Doch selbst wenn ein milder Winter einherzieht und die Mücken aufgrund der Schimmelpilze verenden, heißt es noch lange nicht, dass eine Mückenplage im Sommer ausbleibt, denn auch ein warmer Frühling mit viel Regen begünstigt es, die Mückenpopulation innerhalb weniger Wochen rapide ansteigen zu lassen.   

Zu viel sitzen macht einen dicken Po

Der Po des Menschen ist ein hervorragendes Sitzpolster. Doch wer viel sitzt, bekommt auf langfristige Sicht schnell einen dicken Po, denn Fettzellen reagieren auch auf ihre mechanische Umgebung - das haben Biomediziner herausgefunden. Tests mit Versuchspersonen haben nämlich ergeben, dass der Fettgehalt der Zellen, die einem langen Druck ausgesetzt waren, um 50 Prozent höher liegt als bei den Zellen, auf die kein Druck ausgeübt wird. Somit steht fest, dass der Po dicker wird, je öfter man sitzt. Wer also beruflich eine dauerhaft sitzende Tätigkeit ausübt, sollte regelmäßig einen Sport mit Fett verbrennender Bewegung betreiben.   

Wo unser Sandmann herkommt

Fast jedes Kind kennt ihn - unser Sandmännchen. Vor allem die kleinen Kinder in Deutschland werden von ihm in Form einer Gute-Nacht-Geschichte ins Bett begleitet, indem das drollige Wesen den kleinen Zuschauern und Zuhörern zum Schluss Sand ins Auge streut, was symbolisch für die werdende Müdigkeit steht.

Vorbild für unser Sandmännchen als gutmütigen Kinderfreund war ein kleiner Kobold namens "Ole Lukoje". Diese Figur, die man in Deutschland auch unter "Ole Augenschließer" kennt, sprüht den Kindern süße Milch in die Augen und ist Bestandteil eines Märchens des Schriftstellers Hans Christian Andersen. Dass unser Sandmann den Kindern Sand in die Augen streut, ist nur eine andere Variante und kam aufgrund der Übersetzung ins Deutsche zustande. Erstmals ausgestrahlt wurde "Unser Sandmännchen" übrigens am 22. November 1959 im Staatsfernsehen der ehemaligen DDR.

Weshalb bellende Hunde nicht beißen

Die Redensart "Hunde, die bellen, beißen nicht" haben viele von euch bestimmt schon mehrfach gehört. Und tatsächlich steckt viel Wahrheit dahinter, obwohl man natürlich immer vorsichtig sein sollte, wenn man auf bellende Hunde trifft. Grundlegend ist es so, dass Hunde nicht deshalb bellen, um zu warnen, dass gleich ein Angriff erfolgt. Denn hat ein Hund vor, anzugreifen, gibt er in der Regel keinen Laut von sich und beißt direkt zu.

Das Gebell der vom Wolf abstammenden Tiere ist in erster Linie ein Alarmsignal, um anderen Hunden oder auch Menschen mitzuteilen, dass etwas Außergewöhnliches geschieht. Das Hundegebell dient also dem Zweck, Hilfe herbeiholen zu wollen, damit das Revier gemeinschaftlich verteidigt werden kann.

Sobald sich aber das Bellen eines Hundes mit dem Knurren abwechselt, sollte man diesem Tier schleunigst aus dem Wege gehen und den Hund auch niemals in die Ecke treiben, denn das Wechselspiel dieser Laute ist eine Drohgebärde und ein Hinweis darauf, dass er jeden Moment auf Angriff übergehen und folglich zubeißen könnte.

Donnerstag, 10. Mai 2012

Wie hoch Helikopter fliegen können

Ein Helikopter oder auch Hubschrauber kann deshalb nach oben steigen, weil er durch die Kreisbewegung der Rotorblätter die ihm umgebende Luft wegdrückt - es wird also Auftrieb erzeugt. Da die Luft in der Atmosphäre, je höher man steigt, immer dünner wird, kann der Helikopter bei einer bestimmten Höhe nicht mehr so viel Auftrieb erzeugen. Dadurch ist die Flughöhe begrenzt - standardmäßige Hubschrauber können deshalb nur rund 5.000 Meter hoch fliegen. Nur mit einem speziell konzipierten Helikopter ist es im Jahre 2005 gelungen, eine Höhe von knapp 14.000 Metern zu erreichen.

Wieso Wellen frontal zum Strand laufen

Vollkommen gleichgültig an welchem Strand auf der Welt man sich befindet - immer wieder wird beobachtet, dass Wellen stets frontal auf das Ufer zulaufen. Dabei spielt es gar keine Rolle, aus welcher Richtung der Wind kommt, denn der Grund für dieses Phänomen ist die Brechung; ein physikalisches Prinzip, welches auch als Refraktion bezeichnet wird.

Die Ausbreitungsgeschwindigkeit der Wellen in der Nähe des Strandes wird nämlich von der Wassertiefe vorgegeben - je flacher das Wasser, desto langsamer rollen Wellen auf die Küste zu. Immer dann, sobald eine Welle schräg auf einen ansteigenden Strand zukommt, reduziert sich folglich ihre Geschwindigkeit, und die Welle richtet sich als Folge frontal zum Ufer aus.

Allerdings geschieht das nur, wenn ein allmählich ansteigender Meeresgrund gegeben ist. Anders ist es nämlich an einer steilen Felsenküste - da das Wasser hier noch tief ist und somit kein langsam ansteigender Meeresboden dafür sorgt, dass die Wellen sich frontal ausrichten können, klatschen sie so an die Steilküste wie es der Wind vorgibt.

Mittwoch, 9. Mai 2012

Weshalb wir manche Tiere niedlich finden

Der Grund, weshalb wir manche Tiere niedlich finden, ist evolutionär bedingt. Genau genommen ist es der Mutterinstinkt, der uns veranlasst, einige Tiere niedlich zu finden. Der Mutterinstinkt sorgt eigentlich dafür, die eigene Brut zu pflegen und nicht zu vernachlässigen, doch oft ist dieser Urinstinkt so groß, dass wir Menschen ihn auch auf andere Spezies übertragen. So finden wir es folglich niedlich, wenn beispielsweise ein Pandabär tapsig daherläuft oder ein Pinguin drollig umherwatschelt. Auch haben wir eine Vorliebe für weiche und runde Körper sowie Knopfaugen und überproportional große Köpfe. Alles das macht es aus, weshalb wir manche Tiere niedlich finden.  

Übrigens haben nicht nur Frauen einen Mutterinstinkt, auch wenn er beim weiblichen Geschlecht ausgeprägter ist - bei Männern spricht man eher vom Beschützerinstinkt.

Weshalb Brot hart und ein Keks weich wird

Beim Brot ist es so, dass es rund 50 Prozent Wasser enthält. Wenn es nun längere Zeit lagert, beginnt die Feuchtigkeit, von innen nach außen zu gelangen. Dabei sammelt sie sich in der Kruste, die dann natürlich weich wird. Und der Rest des Brotes ist dann folglich hart und trocken. Brot versucht nämlich, sich dem Feuchtigkeitsgehalt der Umgebungsluft anzupassen, die bei zirka 30 Prozent liegt, und gibt dabei Feuchtigkeit ab.

Kekse dagegen werden weich, was daran liegt, dass ihr Feuchtigkeitsgehalt bei nur zwei bis fünf Prozent liegt. Da Hartgebackenes als Folge Luftfeuchtigkeit aufnimmt, werden Kekse weich. Aus diesem Grunde ist es besser, Kekse immer in einem luftdichten Behälter aufzubewahren. Kekse nehmen also Feuchtigkeit auf.

Dienstag, 8. Mai 2012

Wie Energiesparlampen funktionieren

Bei einer Energiesparlampe wird im Gas - häufig ein Gemisch aus Quecksilberdampf und Argon -, welches sich innerhalb der Glasröhre befindet, durch eine elektrische Entladung eine unsichtbare UV-Strahlung erzeugt. Verantwortlich für die Umwandlung der UV-Strahlung in sichtbares Licht ist letztendlich ein Leuchtstoff, der auf der Innenseite der Glasröhre aufgetragen ist.

Da der Strom auf diese Weise effektiver genutzt wird, spricht man von Energiesparlampen. Die herkömmliche Glühlampe, die fälschlicherweise auch Glühbirne genannt wird, wandelt nämlich 90 Prozent der Energie in Wärme um und nur einen geringen Teil in Licht. Energiesparlampen benötigen dagegen fünfmal weniger Strom, erzeugen aber dieselbe Menge an Licht. Im Prinzip handelt es sich bei Energiesparlampen um eine Weiterentwicklung der klassischen Leuchtstoffröhren.

Weshalb Kakao gesund ist

Dass Kakao so gesund ist, liegt am Flavanol; einem Wirkstoff, der vor Gefäßverkalkungen schützt. Bei den Flavanoiden handelt es sich um Pflanzenfarbstoffe, die nicht nur im Kakao enthalten sind, sondern ebenso in Obst und Gemüse wie auch in Tee und sogar Rotwein vorkommen. Aufgabe der Flavanoide ist es, freie Radikale - das sind äußerst reaktive, zellschädigende Stoffe - zu binden und Blutgefäße zu reparieren.

In Experimenten wurde die gesunde Wirkung von Kakao sogar nachgewiesen - Diabetes-Patienten, die aufgrund ihrer Erkrankung an Gefäßschäden leiden, tranken 30 Tage lang Kakao mit hohem Flavanol-Anteil, und man stellte fest, dass sich die Blutgefäße um 30 Prozent geweitet hatten. Das ist enorm, denn dadurch konnte wieder mehr Blut durch die Adern fließen.

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Weitere Informationen:
Nahrungsmittel Milch - gesundes Kalziumgetränk

Wie viele Muskeln der Mensch hat

Sie machen je nach Geschlecht zwischen 30 und 40 Prozent der Körpermasse aus - die Muskeln des Menschen. Insgesamt besitzt ein gesunder Mensch 656 Muskeln, wobei der flächenmäßig größte der Rückenmuskel ist. Doch Größe hat nicht zwingend etwas mit dem Kräftigsein zu tun, denn der stärkste Muskel ist unser Kaumuskel.

Jede Muskelfaser stellt eine einzige Zelle dar, die mehrere Kerne hat. Bis zu 30 Zentimeter lang und rund 0,1 Millimeter dick kann eine Muskelfaser werden. Jedoch kann sich eine Muskelzelle nicht teilen, weshalb sie auf natürlichem Wege nie ersetzt werden kann, sollte sie durch beispielsweise einen Unfall verloren gehen.

Mehr Muskeln bekommen - das geht eigentlich gar nicht, auch wenn man das oft so sagt. Denn sobald Muskeln trainiert werden, bedeutet dies nur, dass die Muskelfasern dicker werden.  

Mehr Wissen:
Wie viele Knochen der Mensch hat

Weshalb Vögel nicht pupsen

Vögel verfügen über nur einen einzigen Ausgang, der dazu da ist, einen Mix aus festen und flüssigen Abfallstoffen auszuscheiden. Auch die Darmflora ist bei Vögeln vollkommen anders als beim Menschen. Im Vogeldarm befinden sich nämlich Bakterien, die beim Verwerten der Nahrung keine Gase erzeugen - somit pupsen Vögel in der Regel nicht. Allerdings verursachen manche Krankheiten Gase im Darm der Vögel, welche dann, wie beim Menschen, auf üblichem Wege abgelassen werden.

Wie alt das Sonnenlicht ist

Schon vor 4,5 Milliarden Jahren begann die Sonne Licht auszusenden. Doch bis dies passieren konnte, brauchten die Lichtteilchen etwa eine Million Jahre, bis sie die Sonnenoberfläche erreichen konnten. Dass dies solange dauerte, liegt an der enormen Dichte des Sonnenkerns. Im Sonnenkern findet übrigens eine stetige Kernfusion statt, wobei zirka 600 Millionen Tonnen Wasserstoff in 594 Millionen Tonnen Helium umgewandelt werden - und das in jeder Sekunde.

Als das Sonnenlicht also an der Oberfläche unseres Zentralgestirns ankam, benötigte es dann noch einmal acht Minuten, bis es die Erde erreichte - schließlich legt das Licht der Sonne einen Weg von 150 Millionen Kilometer zurück. Dabei kühlt sich das Sonnenlicht von 15 Millionen Grad Celsius auf die durchschnittliche Temperatur der Erdoberfläche ab - nämlich 15 Grad Celsius.

Montag, 7. Mai 2012

Warum Glas durchsichtig ist

Feste Materialien lassen es nicht zu, dass sichtbares Licht sie durchdringen, weil sie eine Gitterstruktur haben, in der die Moleküle fest positioniert sind. Anders ist es bei Glas, denn diese Substanz ist nicht fest und auch nicht flüssig, sondern es handelt sich bei Glas um eine erstarrte gestaltlose (amorphe) Schmelze.

Glas entsteht, wenn Sand, Kalk und Soda bei einer Temperatur von 1.400 Grad Celsius zum Schmelzen gebracht wird. Dabei lösen sich die Moleküle aus der Gitterstruktur, und sobald das Glas abkühlt und sich verfestigt, erstarren die Moleküle in ihrer Bewegung. Das bedeutet schlussendlich, dass kein geordnetes Gittersystem mehr gebildet werden kann, und das Licht kann die Substanz Glas folglich passieren.

Sonntag, 6. Mai 2012

Weshalb Pollen Allergien auslösen

Für die Fortpflanzung nutzen einige Pflanzen den Wind - männliche Pollen können dadurch die Fortpflanzungsorgane anderer Pflanzen erreichen. Sobald sich vier bis zehn Pollen, die mit genetischem Material vollgepackt sind, auf einen Kubikmeter Luft verteilen, wird im menschlichen Körper eine allergische Reaktion ausgelöst.

Die Allergie wird aber nicht durch die Pollen direkt ausgelöst, sondern durch die in der stacheligen Schale befindlichen Proteinmoleküle, welche verhindern sollen, dass sich eine Pflanze selbst befruchtet. Das Immunsystem unseres Körpers sieht in diesen Proteinen eine Gefahr, wodurch Abwehrreaktionen ausgelöst werden, die sich beispielsweise in Form von Niesen, Juckreiz oder einer Bindehautentzündung des Auges bemerkbar machen.

Was die Nummern der Autobahnen bedeuten

Jedem, der schon einmal auf der Autobahn gefahren ist, wird aufgefallen sein, dass verschiedene Strecken unterschiedliche Nummern haben. Was viele aber wahrscheinlich nicht wissen: Autobahnen, welche in Nord-Süd-Richtung verlaufen, besitzen ungerade Nummern - beispielsweise die A1 und A7 - und Autobahnen, die von Osten nach Westen und umgekehrt führen, haben gerade Nummern - etwa die A2 und A8.

Außerdem steckt noch ein weiteres System hinter den Nummern der Autobahnen - die Strecken nämlich, die durch das ganze Bundesgebiet Deutschlands führen, sind einstellig nummeriert, und regionale Autobahnen zweistellig. Dreistellige Nummern haben letztendlich die Strecken, welche als Zubringer fungieren.

Das gesamte deutsche Autobahnnetz erstreckt sich über 12.500 Kilometer, wobei die längste Autobahn die A7 ist. Hier legt man eine Strecke von über 948 Kilometern zurück - von Flensburg bis nach Füssen.

Weshalb Mais zu Popcorn werden kann

Maiskörner bestehen neben Stärke und Eiweiß auch aus Wasser, welches zu Wasserdampf wird, sobald die Temperatur steigt. Zirka 250 Grad Celsius sind notwendig, damit der Innendruck eines Maiskorns aufgrund des darin befindlichen Wasserdampfes so groß wird, dass sich die Stärke unter der Schale aufbläht. Kurz darauf wird die Schale des Maiskorns dann aufgesprengt, wodurch die Stärke und das Eiweiß als schaumige Masse austreten. Da die Temperatur durch das Aufsprengen der Maiskornschale nun sofort wieder sinkt, verfestigt sich diese verkleisterte Stärke, und typisches Popcorn kommt zum Vorschein. Übrigens kann sich ein Maiskorn unter Hitzeeinfluss bis zu 40-fach vergrößern.

Samstag, 5. Mai 2012

Weshalb wir Augenringe haben

Die Adern in unserem Körper sind von kleinen Muskeln umgeben, welche die Aufgabe haben, den Blutfluss zu steuern. Und wenn wir erschöpft sind, ist die Spannung dieser Muskeln erhöht, wodurch das Blut Abfallstoffe nicht mehr optimal abtransportieren kann. Überall dort, wo die Haut äußerst dünn ist, lagern sich die entsprechenden dunklen Abfallstoffe im Bindegewebe ein. Das betrifft auch die Regionen unter den Augen - hier macht sich dies in Form von Augenringen bemerkbar. Wer bei einer Erschöpfung oder Müdigkeit außerdem noch viel Tabak oder Alkohol konsumiert, begünstigt das Entstehen von Augenringen, da sich zusätzliche Giftstoffe im Körper befinden.

Freitag, 4. Mai 2012

Warum wir beim Anblick der Sonne niesen

Der eigentliche Grund, weshalb wir niesen müssen ist, wenn die Schleimhaut der Nase durch Schmutzpartikel oder Pollen gereizt wird. Dieser Reiz teilt uns blitzschnell mit, dass die Nase unbedingt freigehalten werden muss, wodurch wir ruckartig Luft durch den Mund und die Nase ausstoßen. Bei diesem Reflex werden dann die entsprechenden Schmutzpartikel regelrecht herausgeschossen. Und ein spezielles Nieszentrum im Rückenmark, so vermuten Forscher, verursacht dieses Niesen, welches sich dann als typisches "Hatschi" bemerkbar macht.

Weshalb wir nun beim Anblick der Sonne oder auch einer künstlichen Beleuchtung niesen müssen, ist derzeit noch nicht hundertprozentig geklärt. Jedoch gehen Forscher davon aus, dass sich der Sehnerv sowie der mit der Nase verbundene Trigeminusnerv im Gehirn so nahe kommen, dass der durch die Sonne ausgelöste Reiz von einem Nerv auf den anderen springt. Gereizt werden dann Augen und Nase zusammen.

Donnerstag, 3. Mai 2012

Warum der Anblick von Blut ohnmächtig macht

Es ist nicht bei jedem so, doch viele Menschen fallen in Ohnmacht, wenn sie Blut sehen. Der Grund dafür ist eine Urangst, die tief in uns verwurzelt ist. Da Blut wichtig für unseren Körper ist, um zu existieren, signalisiert fließendes Blut höchste Gefahr. Sehen Menschen also, wie jemand blutet, denken sie unbewusst, es sei eine Verletzung am eigenen Körper. Reflexartig startet der Körper ein Notprogramm, welches dafür sorgt, dass der Kreislauf sofort heruntergefahren wird - Herzschlag und Blutdruck sinken, wodurch das Verbluten verhindert werden soll. Und bei vielen Menschen versackt das Blut in den Beinen, woraufhin in der Regel die Ohnmacht folgt. Einige Menschen haben sogar eine Blutphobie - sie werden schon beim Anblick eines winzigen Bluttropfens ohnmächtig.

Zum Glück gibt es aber eine Technik, um die Blutphobie überwinden zu können. Experten raten, die drohende Bewusstlosigkeit dadurch zu verhindern, indem man mehrmals die Pobacken zusammenkneift und die Oberschenkel anspannt. Dabei werden nämlich die Venen zusammengedrückt, und das Absacken des Blutes wird verhindert.

Allerdings sollte diese Technik angewendet werden, sobald sich die ersten Anzeichen einer Ohnmacht zeigen - typisch ist das "schwarz vor Augen werden". Mit dieser Technik, die übrigens auch von Kampfpiloten bei drohender Bewusstlosigkeit angewendet wird, kann die Blutphobie sogar dauerhaft verbannt werden. Jedoch muss das trainiert werden, aber so kann man sich als Betroffener an den Anblick von Blut gewöhnen.

Mittwoch, 2. Mai 2012

Weshalb Hasen ständig die Nase bewegen

Wie euch bestimmt bekannt ist, sind Kaninchen und Hasen aufgrund ihrer Größe und Wehrlosigkeit eine bevorzugte Beute für diverse Raubtiere. Damit Hasen Gefahren rechtzeitig erkennen können, hat die Natur sie mit einer hochentwickelten Nase ausgestattet. Diese Nase besitzt 100 Millionen Nervenzellen und ist somit für das Überleben des Hasen absolut wichtig. Hauptsächlich mit ihrer Hasennase nehmen die Tiere ihre Umgebung wahr, und sie sind stets auf der Lauer, um Feinde rechtzeitig zu wittern.

Wenn ein Hase ständig die Nase bewegt, ist es etwa vergleichbar mit dem Menschen, der sich immer wieder umsieht. Und anstatt zu blinzeln, reiben Hasen ihre Nase, um diese von Schmutz und Staub zu befreien. Außerdem bewegen und reiben Hasen ihre Nase auch deshalb, weil sie mit Hilfe der Atmung ihre Körpertemperatur regeln. Ihnen ist es möglich, in einer Minute 30- bis 60-mal zu atmen - das Herz schlägt in dieser Zeit bis zu 325-mal.

Weshalb die weiße Fahne Friedenssymbol ist

Zwar steht die Farbe Weiß in vielen Kulturen für Reinheit und Unschuld sowie für gute Absichten, doch weshalb gerade diese Farbe zum Zeichen für Frieden wurde, ist nicht eindeutig geklärt - man kann nur mutmaßen. Fest steht jedenfalls, dass jemand mit dem Schwenken einer weißen Fahne verdeutlicht, auf Gegenwehr zu verzichten und somit das Aufgeben signalisiert.

Die weiße Fahne wurde als Friedenssymbol im Jahre 1907 im juristischen Sinne offiziell festgelegt und gehört heute zu den anerkannten Symbolen des Völkerrechts. Doch die Verwendung der weißen Flagge geht vermutlich bis ins Alte Rom zurück, wo man bereits mit dem Schwenken eine Kapitulation ausdrückte. Selbst im Mittelalter gebrauchte man weiße Wimpel, um Boten zu schützen - schließlich waren die hellen Flaggen zwischen den bunten Fahnen der Kämpfer bestens zu unterscheiden und im dichten Pulverrauch auf dem Schlachtfeld noch gut zu erkennen.  

Weshalb Papier unterschiedlich laut raschelt

Es entsteht durch Reibung - das Rascheln und Knistern von Papier. Vor allem beim Umschlagen der Seiten einer Zeitung oder Zeitschrift ist das typische Geräusch zu hören. Wird nun also umgeblättert, reiben die Finger gegen das Papier, aber auch Papier gegen Papier. Die dadurch unterschiedlich erzeugten Frequenzen sorgen letztendlich für das bekannte Papiergeräusch, wobei es zu einem einfachen Rascheln, aber auch zu einem nervigen Knistern kommen kann.

Dass Papier jedoch unterschiedlich laut raschelt und knistert, liegt an der Länge der Fasern des jeweiligen Papiers. Für Zeitungen beispielsweise wird bei der Herstellung Altpapier verwendet, welches ziemlich kurze Fasern besitzt. Da das Umblättern einer Zeitungen schon recht laut ist, bedeutet dies, dass die Lautstärke sich erhöht, je kürzer die Fasern sind.

Grundsätzlich gilt, dass es umso lauter raschelt, je kürzer die Faser und je dichter und trockener das Papier ist. Ein sehr lautes Knistern verursacht zum Beispiel Pergamentpapier. Papiere von Küchenrollen und Taschentüchern, welche saugkräftig sind, knistern gar nicht, sondern rascheln nur ein wenig. Für diese Materialien verwendet man Papier, welches aus Nadelbäumen hergestellt wird, die beim Wachstum lange Fasern bilden - etwa Fichten und Kiefern.

Dienstag, 1. Mai 2012

Weshalb Frauen häufig kalte Hände und Füße haben

So mancher Mann kennt es, wenn die kalte Jahreszeit kommt und er seiner Frau im Bett die Füße oder draußen die Hände wärmen soll. Und tatsächlich ist es so, dass Frauen schneller kalte Hände und Füße bekommen als Männer, denn dieser Wärmeverlust hat mit der weiblichen Fruchtbarkeit zu tun.

Generell sind Frauen zwar gut gegen Kälte gewappnet, was dem weiblichen Geschlechtshormon Östradiol zu verdanken ist, da es die Blutgefäße weitet und somit für eine wärmende Durchblutung sorgt, doch hinsichtlich einer eventuellen Schwangerschaft ist eine gleichbleibende und nicht zu niedrige Innentemperatur viel wichtiger für die Mutter und das im Mutterleib wachsende Baby als eine warme Hand.

Damit die Körpermitte einer Frau also ausreichend gewärmt werden kann, hat die Natur es so eingerichtet, dass die Blutzufuhr in den Händen und Füßen, aber auch in der Nase und den Ohren gedrosselt wird. Die Muskeln der Körperextremitäten arbeiten sozusagen auf Sparflamme, weshalb Frauen letztendlich schnell kalte Hände und Füße bekommen.

Mücken stechen manche Menschen besonders gern

So manch einer von euch kennt es bestimmt, dass man selbst ständig von Mücken gestochen wird und andere weniger. Mücken lassen sich bei der Wahl ihrer Opfer vom Geruch leiten, wobei sie sich vom Männergeruch stärker angezogen fühlen. Dennoch werden Frauen öfter gestochen, denn die Haut des weiblichen Geschlechts ist viel dünner und nicht so haarig wie bei den Männern. So fällt es den Insekten leichter, zuzustechen und anschließend das Blut zu saugen.

Doch ebenso bevorzugen Mücken ganz bestimmte Gerüche wie zum Beispiel Fußschweiß und sogar den Duft von kosmetischen Produkten. Aber auch eine höhere Körpertemperatur sowie dunkle Farben sind ausschlaggebende Faktoren, die das Risiko, von einer Mücke gestochen zu werden, erhöht. Einfach blöde, denn die Mückenstiche jucken in der Regel extrem.

Warum wir Tafelgekratze nicht mögen

Nicht jeder ist davon betroffen, aber den meisten Menschen läuft ein Schauer über den Rücken, wenn sie ein Tafelgekratze vernehmen. Dabei spielt es gar keine Rolle, wie alt wir sind, welches Geschlecht wir haben und aus welchem Kulturkreis wir kommen. Zwar passiert nichts Bedrohliches, wenn an der Tafel gekratzt wird, dennoch ertragen wir es nicht. Selbst Menschen, die taub sind, reagieren empfindlich, sobald sie sehen, dass ein Tafelgekratze stattfindet.

Forscher aus den USA wollten dem Phänomen auf den Grund gehen, kratzten deshalb absichtlich auf einer Tafel herum und wollten wissen, ob es an den hohen und schrillen Frequenzen liegt, die das Geräusch verursacht. Doch so wirklich war man sich nicht schlüssig, weshalb wir das Tafelgekratze nicht mögen, da es nichts mit Tonlagen zu tun hat. Erst als die Forscher ein Geräuschvorbild in der Natur fanden, kam man auf die Lösung.

Das Warnkreischen japanischer Affen weist nämlich ein ähnliches Geräuschspektrum auf wie das Kratzen an der Tafel. Die Wissenschaft vermutet deshalb, dass unsere Reaktion auf das Tafelgekratze ein Überbleibsel aus Zeiten der Urmenschen ist. Aus diesem Grunde reagieren auch taube Menschen empfindlich - sie können davon sogar Zahnschmerzen bekommen.

Weshalb Fußballspieler O-Beine haben

Dass Fußballspieler O-Beine haben, ist kein Vorurteil, denn es ist tatsächlich so. Ein belgischer Sportwissenschaftler untersuchte im Rahmen einer Studie nämlich die Beinformen von 500 Kindern und Jugendlichen, welche regelmäßig Fußball spielen. Ein Großteil der Fußballspieler, so wurde festgestellt, besaßen zu diesem Zeitpunkt schon O-Beine. Und solch eine Beindeformation nimmt im Erwachsenenalter sogar zu.

Der Grund, weshalb es zu O-Beinen bei Fußballern kommt ist, dass eine nicht symetrische Krafteinwirkung auf die Kniegelenke stattfindet. Die inneren Beinmuskeln sind bei Fußballspielern folglich auch kürzer und somit kräftiger ausgebildet. Da solch eine Fehlstellung auf langfristige Sicht sogar Meniskusschäden sowie Kreuzbandschäden hervorrufen kann und es außerdem zu Arthrose kommen kann, empfehlen Ärzte, neben dem Fußballspielen zusätzlich noch andere Sportarten zu betreiben, um auch andere Muskelgruppen trainieren zu können.