Montag, 30. April 2012

Warum Meeresfische trinken müssen

Weshalb Meeresfische trinken müssen, liegt daran, dass sie sonst austrocknen würden. Anders ist es jedoch beim Süßwasserfisch - dessen Körperflüssigkeit hat einen höheren Salzgehalt als das Wasser, in dem sie schwimmen. Damit die hohe Salzkonzentration abgebaut werden kann, nehmen Süßwasserfische Wasser über die Haut auf, welches sich dann mit der Körperflüssigkeit vermischt und anschließend ausgeschieden wird. Würde ein Fisch, der im Süßwasser lebt, dies nicht tun können, platzt er regelrecht.

Salzwasserfische dagegen haben eine Körperflüssigkeit, die eine geringere Salzkonzentration aufweist als das Meerwasser, das sie umgibt. Das hat zur Folge, dass das Salz dem Fisch Flüssigkeit entzieht. Um nicht auszutrocknen, muss der Meeresfisch zum Ausgleich trinken. Dabei nimmt der Salzwasserfisch zwar auch wieder sehr viel Salz auf, doch diese zu hohe Menge scheidet er über den Stoffwechsel wie auch über spezielle Drüsen in den Kiemen wieder aus.

Sonntag, 29. April 2012

Wenn das Meer salzlos wäre

Wie ihr wahrscheinlich wisst, ist das Wasser des Meeres salzig. Dieses Salzwasser ist aber nicht trinkbar, weil es den menschlichen Körper austrocknet. Dabei sind nur etwa drei Prozent der gesamten Wassermenge auf der Erde als Trinkwasser verfügbar. Man könnte nun meinen, dass es ja optimal wäre, wenn die Weltmeere aus Süßwasser bestehen würden.

Doch das würde gar nicht gut sein, denn Ozeane ohne Salz gefrieren viel schneller, was zur Folge hätte, dass sich die Pole ausbreiten. Außerdem sinkt dadurch der Meeresspiegel. Letztendlich bedeutet dies dann, dass weniger Teile des Erdbodens kultivierbar sind und dann viel weniger Menschen ernährt werden können. Wenn das Meer salzlos wäre, sind auch die Meeresströmungen schwächer, und das bedeutet, kalte Zonen werden noch kälter und warme Zonen noch wärmer. Hier in den Regionen Deutschlands wäre es dann bitterkalt.

Weshalb wir beim Einschlafen erschrecken

Jeder von euch wird es bestimmt schon einmal erlebt haben - man ist am Einschlafen und hat plötzlich das Gefühl, zu stolpern oder in ein Loch zu fallen. Wir erschrecken uns daraufhin und wachen plötzlich mit Herzrasen auf. Bei solch einem Erlebnis handelt es sich jedoch nicht um einen Albtraum, sondern um eine sogenannte Muskelkontraktion.

Solch eine Muskelkontraktion entsteht, wenn sich unser Gehirn auf den Schlafmodus einstellt. Sehr oft kommt es dabei zu Störungen bei der Signalübertragung an das Rückenmark, weil sich einige Hirnbereiche schon im Halbschlaf befinden. Und die für die Motorik, also Bewegungsabläufe zuständigen Hirnareale sind gleichzeitig meistens noch aktiv. Die Folge ist deshalb, dass wir beim Einschlafen unkontrolliert zucken und uns davor erschrecken.

Warum Babys tauchen können

Häufig sieht man Bilder, auf denen Babys zu sehen sind, die tauchen können. Und tatsächlich sind Babys fähig zu tauchen, da sie einen Tauchreflex besitzen, der angeboren ist. Das kommt daher, weil sie nämlich neun Monate im Fruchtwasser der schwangeren Mutter verbrachten.

Wenn sich das Gesicht eines Babys unter Wasser befindet, wird von den feinen Nervenenden der Haut ein Signal an den Kehlkopf gesendet, wodurch sich dann die Stimmbänder aneinanderpressen. So wird folglich verhindert, dass Wasser in die Lungen gelangen kann. Und so kommt es dann, dass Babys tauchen können. Allerdings geht der angeborene Tauchreflex nach etwa dem vierten Lebensmonat wieder verloren, und das Tauchen muss später neu erlernt werden.

Weshalb Männer Brustwarzen haben

Normalerweise sind Brustwarzen notwendig, um einem Säugling Muttermilch spenden zu können. Doch Männer können keine Milch geben, da sie über keine Milchdrüsen verfügen, wodurch Brustwarzen eigentlich nicht notwendig sind. Dennoch haben Sie welche.

Der Grund, weshalb auch Männer Brustwarzen haben ist, dass sie bis zur siebten Schwangerschaftswoche ihrer Mutter die gleichen anatomischen, also körperlichen Anlagen besitzen wie Frauen. Zwar steht das Geschlecht bereits mit der Befruchtung aufgrund des Geschlechtschromosoms des Spermiums fest, doch erst ab etwa dem dritten Monat entwickelt sich im Mutterleib aus dem Embryo ein Fötus, der erkennen lässt, ob das bald geborene Baby ein Junge oder ein Mädchen wird - erst zu diesem Zeitpunkt können männliche und weibliche Geschlechtsorgane festgestellt werden.