Dienstag, 25. Dezember 2012

Wo die engste Gasse der Welt ist

An der schmalsten Stelle misst sie nur 31 Zentimeter und an der breitesten 43 Zentimeter - die engste Gasse der Welt. Es handelt sich um die knapp 50 Meter lange Spreuerhofstraße der Stadt Reutlingen in Deutschland. Die schmale Straße gibt es seit 300 Jahren und war ursprünglich als Durchgang neben dem Getreidelager für das Reutlinger Krankenhaus gedacht. Aus Brandschutzgründen war es zu dieser Zeit außerdem üblich, zwischen benachbarten Häusern stets einen Spalt zu lassen, um einem eventuell ausbrechenden Feuer das zu schnelle Übergreifen auf andere Gebäude zu erschweren.

Auch darf die engste Gasse der Welt offiziell als Straße bezeichnet werden, da der Durchgang schon ewig als Durchschlupf von Fußgängern benutzt wird. Übrigens ist die engste Gasse der Welt als solche seit dem Jahr 2007 im Guinness-Buch der Rekorde aufgeführt.

Freitag, 21. Dezember 2012

Was Singles an Paaren besonders stört

Sie turteln, sticheln, füttern sich gegenseitig und benehmen sich häufig wie kleine Kinder - frisch verliebte Paare. In der Regel merken die meisten Pärchen nicht wie sie sich verhalten, und die sich entwickelnde Eigendynamik verstärkt sich auch noch, wenn kein Außenstehender das betroffene Paar darauf hinweist.

Vor allem befreundeten Singles stört das Verhalten von Paaren, doch auch die subjektive Umwelt fühlt sich vom turtelnden Auftreten ziemlich genervt - das ergab eine Umfrage einer renomierten Partnervermittlung im Internet.

Was Singles folglich an Paaren besonders stört:
  1. das Austragen von Sticheleien vor anderen (64%)
  2. miteinander in Babysprache reden (62%)
  3. das Kommentieren des Partners beim Telefongespräch aus dem Hintergrund (37%)
  4. das gegenseitige Füttern (34%)
  5. stetiges Knutschen und Anfassen in der Öffentlichkeit (26%)
  6. das Beenden des Satzes durch den anderen Partner (23%)
  7. erzählen in der Wir-Form (12%)

Donnerstag, 20. Dezember 2012

Weshalb wir manchmal Sternchen sehen

Mit ziemlicher Sicherheit hat es jeder schon öfters erlebt, dass einem für wenige Sekunden kleine Lichtblitze vor den Augen erscheinen. Wenn wir manchmal solche Sternchen sehen, hängt das mit Blutdruckschwankungen zusammen - so lautet die gegenwärtige Meinung der Mediziner. Auf derart Blutdruckschwankungen reagiert vor allem das Auge sehr empfindlich. Sobald die Netzhaut unseres Sehorgans also gereizt wird, werden dem Gehirn Lichterscheinungen gemeldet, die eigentlich gar nicht vorhanden sind. Selbst wenn man die Augen reibt, kann man diese Lichtblitze wahrnehmen.

Häufig sieht man Sternchen, wenn man zu schnell aufsteht, doch auch Epileptiker oder an Migräne Leidende berichten von kurzzeitig auftauchenden Lichtblitzen vor den Augen. Grundlegend ist dieses Phänomen harmlos, allerdings sollte ein Arzt aufgesucht werden, wenn die Lichtblitze ungewöhnlich oft auftreten und / oder länger als ein paar Sekunden erscheinen. 

Dienstag, 18. Dezember 2012

Wer Leonardo da Vinci war

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Geboren wurde Leonardo da Vinci 1452 in der Nähe von Florenz. Heute betrachtet man den unermüdlichen Erfinder und Naturphilosophen als einen der bedeutendsten Universalgelehrten, der seiner Zeit um Längen voraus war. Leonardo da Vinci betätigte sich nicht nur als Maler und Bildhauer, sondern ebenso als Architekt, Ingenieur, Mechaniker sowie Anatom. Zahlreiche Erfindungen gehen auf sein Konto: Er entwickelte zahlreiche Maschinen, Mechanismen wie auch Werkzeuge.

Weiterhin entwarf er eine Vielzahl von Konstrukten - nämlich Vorläufer für beispielsweise Fahrräder, Schwimmbagger, Panzerwagen, mechanische Sägen, Wegmesser und diverse andere Sachen. Auch hatte Leonardo da Vinci ausgereifte Ideen für weitere Konstrukte, die allerdings erst im 20. Jahrhundert konstruiert werden konnten. Als Beispiel sollen hier die Vorläufer des Hubschraubers sowie des Automobils genannt werden. Der Erfinder starb 1519 in Amboise, Frankreich.

Information:
Zitate von Leonardo da Vinci

Freitag, 14. Dezember 2012

Welche Nationalflagge nicht rechteckig ist

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Obwohl sie es nicht müssen, sind alle Nationalflaggen rechteckig - außer eine, nämlich die von Nepal. Der Staat Nepal besitzt eine Nationalflagge, welche aus zwei übereinander angeordneten, aber zusammenhängenden Wimpeln besteht. Beide Wimpel sind das Symbol für die Gipfelspitzen des Himalaya. Doch in der Nationalflagge Nepals stecken noch mehr Symbolwerte: Der weiße auf einem Sichelmond liegende Stern gilt als Zeichen der Hoffnung und befindet sich im oberen Wimpel der roten Landesflagge mit blauem Rand. Spezieller ist das so zu deuten, dass Nepal so lange Bestand haben soll wie die Himmelskörper. Gleiches gilt auch für den alleinigen Stern im unteren Wimpel.

Sonntag, 2. Dezember 2012

Wie sich Tattoos entfernen lassen

Damit Tattoos effektiv entfernt werden können, benötigt man einen Laser. Allerdings reicht ein gewöhnlicher in der Medizin eingesetzter Laser dafür nicht, da das gebündelte Licht nicht so tief in die Hautschichten vordringen kann. Um Tätowierungen weg zu bekommen, wird ein sogenannter Pulslaser verwendet, welcher fähig ist, die Farbe unter der Haut in so kleine Teilchen aufzubrechen, dass der Körper sie anschließend selbst abbauen und ausscheiden kann.

Solch ein Pulslaser emittiert das Licht nicht kontinuierlich, sondern gepulst. Die Farbpigmente werden also mit ganz kurzen Laserblitzen beschossen, um das Tattoo letztendlich entfernen zu können. Die Methode funktioniert deshalb, weil mit dem Pulslaser derart hohe Energiespitzen erreicht werden, die im Gigawattbereich liegen können. Die Haut soll während dieser Laserbehandlung kaum beeinträchtigt werden.

Informationen zum Thema Tattoos und Körperschmuck:
Body Modification - Körpergestaltung als modischer Trend

Donnerstag, 29. November 2012

Weshalb der Pferdemagen so empfindlich ist

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Oftmals hört man den Spruch, dass jemand einen Pferdemagen hat, wenn jedes Essen in großen Mengen gut vertragen wird. Jedoch ist das eine unsinnige Aussage, da Pferde einen sehr sensiblen Magen haben. Ein Pferdemagen ist relativ klein und kann etwa 15 bis 20 Liter fassen, dennoch müssen Pferde ständig fressen, weil ihr Futter äußerst nährstoffarm ist. Allerdings müssen sich die Pferde ihre Nahrungsaufnahme einteilen - sie dürfen immer nur kleine Portionen zu sich nehmen. Würden diese Tiere nährstoffhaltige Nahrung oder zu große Stücken aufnehmen, bekommen sie sehr schnell Koliken. Und diese schmerzhaften Krämpfe können sogar zum Tode führen. Aus diesem Grunde ist der Pferdemagen so empfindlich - also ganz im Gegensatz zur landläufigen Meinung.

Dienstag, 27. November 2012

Wer das Eis am Stiel erfand

Es war Winter im Jahr 1905, als er das mit Brausepulver versetzte Wasser im Glas über Nacht draußen stehen ließ - die Rede ist von Frank Epperson. Am nächsten Morgen wollte der damals Elfjährige den Löffel aus dem Getränk nehmen, zog aber folglich einen kleinen Eisblock heraus. Seitdem machte er kleine Geschäfte und verkaufte gefrorenes Wassereis an andere Kinder in der Umgebung.

Zwar verfolgte Frank Epperson das Geschäft mit dem Eis bald nicht mehr und erlernte den Beruf des Immobilienmaklers. Nachdem er in diesem Job jedoch bald keinen ertragreichen Erfolg mehr hatte, kam ihm wieder das Wassereis in den Sinn. Im Jahre 1923 machte sich Frank Epperson nun dran, Eis am Stiel zu entwickeln. Es gab sieben Geschmacksrichtungen, welche er in einem kalifornischen Freizeitpark verkaufte - angeboten hatte er sein Wassereis unter dem Namen Popsicle. Nur ein Jahr später ließ Frank Epperson sein Eis am Stiel patentieren, allerdings verkaufte er das Patent aufgrund von Geldnot später an einen großen Hersteller. Innerhalb der ersten drei Jahre soll der Erfinder des Wassereis´ 60 Millionen Stück seiner Erfindung abgesetzt haben.

Mittlerweile sind zahlreiche Farben und Geschmacksrichtungen des Wassereis´ erhältlich, aber der Verkaufsschlager ist seit jeher die Geschmacksrichtung Orange.

Sonntag, 25. November 2012

Wie hoch Luftballons fliegen können

Mit bloßer Atemluft gefüllte Ballons schaffen kaum eine enorme Höhe. Anders ist es jedoch, wenn Luftballons mit Helium gefüllt sind. Denn ein mit diesem Gas gefüllter Ballon ist leichter als die ihn umgebene Luft. Umso mehr Helium sich im Luftballon befindet, desto zügiger kann er eine Höhe von bis zu 6.000 Metern erreichen. Weshalb er aber nicht noch höher steigen kann, liegt an dem immer weniger werdenden Luftdruck in der Höhe - der Ballon dehnt sich aus und platzt schließlich. Noch höher kann ein Luftballon fliegen, wenn er folglich weniger Helium beinhaltet. Allerdings ist bei etwa 10.000 Kilometern Höhe Schluss, denn hier oben ist es so kalt, dass das Material des Luftballons spröde wird und anschließend ermüdet.

Samstag, 24. November 2012

Wer Benjamin Franklin war

Die meisten kennen Benjamin Franklin als Politiker und als einen der Gründerväter der USA, doch ebenso war er Schriftsteller und Verleger. Aber auch das ist längst nicht alles, denn der von 1706 bis 1790 lebende Benjamin Franklin war auch Erfinder - er fand nämlich heraus, dass Blitze elektrische Entladungen sind. Zuvor glaubten die Menschen nämlich noch, Blitze seien eine Strafe des Himmels.

Der Legende nach soll er mit seinem Sohn bei Gewitter auf dem freien Feld ein Experiment gemacht haben, wo beide einen Drachen steigen ließen, an dessen Schnurende ein Schlüssel hing. Benjamin Franklin soll diesen Drachen erst losgelassen haben, kurz bevor der Blitz ihn erfasste. Und als der Blitz nun den Schlüssel erreichte und es Funken sprühte, hatte der Erfinder die Bestätigung für seine Theorie. Im Folgenden ließ er an Gebäuden Metallstangen aufstellen - der Blitzableiter war erfunden. Übrigens ist das Gesicht von Benjamin Franklin auf heutigen 100-Dollar-Scheinen abgebildet.

Mehr Informationen:
Zitate von Benjamin Franklin

Donnerstag, 22. November 2012

Was die Verbotene Stadt ist

Sie ist 73 Hektar groß und wurde ab dem Jahre 1406 erbaut und wohl 1420 fertiggestellt - die Verbotene Stadt. Sie befindet sich im Zentrum von Peking, wo einst die chinesischen Kaiser der Ming- als auch der Quing-Dynastie lebten. Platz war nicht nur für die Kaiserfamilie vorhanden, sondern auch 9.000 Beamte und Bedienstete waren hier anwesend. Bis zur Revolution im Jahre 1911 nutzte man die Verbotene Stadt als Palast.

Dem einfachen Volk war der Zugang zur Verbotenen Stadt strengstens untersagt, und kein einziges Gebäude in Peking durfte den Palast sowie das Anwesen im Gesamten überragen. Umgeben war das Gebiet von einer Mauer sowie einem Graben, um sich vom Rest der Stadt abzugrenzen. Seit 1987 gehört die Verbotene Stadt übrigens zum Weltkulturerbe.

Mittwoch, 21. November 2012

Weshalb Piraten eine Augenklappe trugen

Augenklappen dienen generell dazu, das Auge zu schützen. Und zu Zeiten der Piraten nutzte man eine Augenklappe mit Sicherheit auch, um ein verletztes oder funktionsuntüchtiges Auge zu verdecken. Jedoch war der Grund, weshalb Piraten eine Augenklappe trugen, mit hoher Wahrscheinlichkeit ein ganz anderer: Unter Deck war es zum Großteil dunkel, und um sich in dieser Dunkelheit schneller zurecht zu finden, brauchten die Piraten ihre verwendeten Augenklappen einfach nur abnehmen, denn das entsprechende Auge kam oben an Deck nicht mit Licht in Berührung und war dann sofort an die Dunkelheit angepasst. 

Wissenswerte Informationen:
Piraten - Freibeuter in der Karibik

Dienstag, 20. November 2012

Was radioaktiver Zerfall ist

Zwar sind Atome in der Regel äußerst stabil, jedoch gibt es auch einige Atome, deren Kerne unter extremen Umständen instabil werden. Von radioaktivem Zerfall spricht man folglich, wenn sich die Energie von Atomen, welche den Kern zusammenhält, auflöst und es dadurch zur spontanen Auflösung des Atomkerns kommt.

Sobald ein radioaktiver Zerfall eintritt, werden subatomare Partikel aus dem Kern freigesetzt - bei Alpha-Strahlung zwei Protonen und zwei Neutronen, bei Beta-Strahlung entsteht aus einem Neutron ein Proton, wodurch letztendlich eine Beta-Welle ausgelöst wird, und bei einer Gamma-Strahlung setzt der Kern Energie in Form eines Photons frei. Alles was vom ursprünglichen Atomkern übrig bleibt, wird dann Tochter-Atom genannt und ist vollkommen anders als das Ausgangsatom.

Mehr Wissenswertes:
Woraus Atome bestehen
Was Edelgase sind
Welches das radioaktivste Element ist

Montag, 19. November 2012

Wie man besser einschlafen kann

Viele Menschen schlafen schlecht ein, und um Einschlafprobleme zu vermeiden, hilft es zunächst, sich an geregelte Wach- und Schlafzeiten zu gewöhnen. Auf diese Weise wird nämlich der biologische Rhythmus der inneren Uhr gefestigt.

Besonders beachtet werden sollte aber auch, um besser einschlafen zu können, dass dem Körper mindestens drei Stunden vor dem Schlafengehen keine Anstrengungen mehr zugemutet werden - das betrifft beispielsweise sportliche Aktivität sowie die Verdauung. Auch sollten keine Stimulanzien, wie etwa Kaffee, zu sich genommen werden.

Man spricht außerdem davon, dass man aus seinem Schlafzimmer einen Palast machen soll - es gilt folglich, es sich bequem zu machen und sich eine gemütliche Atmosphäre zu schaffen. Zum Schlafengehen wird das Licht gedämpft oder natürlich ausgestellt, und störende Geräusche sollten vermieden werden. Besser einschlafen kann man vor allem auch, wenn die Zimmertemperatur eher kühl ist - die Heizung am besten gar nicht einschalten und vorher selbstverständlich gut lüften.

Mehr Wissenswertes:
Weshalb wir träumen
Was Schlafapnoe ist
Weshalb der Morgenmuffel schlechte Laune hat
Weshalb wir beim Einschlafen erschrecken

Samstag, 17. November 2012

Wie der Mond entstand

Laut der heute akzeptierten Theorie zur Entstehung des Erdtrabanten, kollidierte vor rund 4,5 Milliarden Jahren ein Planet namens Theia mit der Erde. Zwar wurde Theia bei diesem Impakt vollständig vernichtet, jedoch gelangte sein Eisen ins Erdinnere, und Trillionen Tonnen weiteres Material wurde in die Umlaufbahn der Erde geschleudert. Im Laufe der Zeit verband und verdichtete sich dieses Material, wodurch sich letztendlich der Mond bildete. Zwar gibt es momentan auch noch Zweifel an dieser Theorie, jedoch gilt sie als plausibelste, weil die Oberfläche des Mondes quasi identisch mit der der Erde ist. Zudem unterscheidet sich auch die mineralische Zusammensetzung zwischen Planet und Trabant kaum voneinander.

Die anderen drei Theorien zur Frage wie der Mond entstanden sein könnte, gelten mittlerweile als widerlegt. Einst nahm man an, dass der Mond die Folge von Staubzusammenballungen während der Entstehung des Sonnensystems war. Eine andere Theorie besagt, der Mond wäre ein Asteroid gewesen, der durch die Gravitation in die Erdumlaufbahn geriet. Und eine weitere Vermutung lautet, dass sich die Erde zu Beginn Ihrer Entstehung so schnell drehte, dass ein Teil ihrer geschmolzenen Masse abdriftete und sich dann zum Mond formte.

Freitag, 16. November 2012

Wie dick das Eis der Antarktis ist

Derzeit kann man nicht genau sagen, wie dick das Eis der Antarktis ist, da man kilometertiefe Bohrungen anstellen müsste - das scheint wohl zu aufwändig zu sein. Jedoch gibt es Schätzungen, die besagen, dass das Eis an der dünnsten Stelle etwa 200 Meter dick ist. Und die Dicke der stärksten Stelle kann bis zu 4.000 Meter betragen - das ist gewaltig.

Wie diese dicken Eisschichten entstehen, ist noch nicht genau geklärt. Entweder sind verschiedene Schneeschichten dafür verantwortlich, welche die darunterliegenden zusammenpressen oder der jeweilige Schnee schmilzt, wodurch das so entstandene Wasser nach unten sickert und am Boden wieder gefriert. Vielleicht ist es auch eine Kombination aus beiden Möglichkeiten.

Donnerstag, 15. November 2012

Was Schlafapnoe ist

Während wir schlafen, erschlafft die Atemwegsmuskulatur, was dazu führen kann, dass man schnarcht. Dies ist dann eine Folge der Beeinträchtigung der Luftpassage. Jedoch kann es auch sein, dass jene Luftpassage komplett verschlossen wird - dann ist von der Schlafapnoe die Rede.

Da die Atemwege bei einer Schlafapnoe blockiert sind, sinkt folglich der Sauerstoffspiegel im Blut, woraufhin das Gehirn befiehlt, den Schlaf zu unterbrechen. Dadurch holt der Betroffene Luft, so dass die Atemwege wieder frei werden, und das kann sich je Stunde bis zu 100 Mal wiederholen. In der Regel merken die unter Schlafapnoe Leidenden nichts von ihren nächtlichen Beschwerden, sondern erst dann, wenn ihre Partner am nächsten Tag davon berichten. 

Mittwoch, 14. November 2012

Weshalb Schwangere schneller seekrank werden

Generell ist bekannt, dass man seekrank wird, wenn der Gleichgewichtssinn und die optische Wahrnehmung nicht übereinstimmen. Das passiert fast immer bei ungewohnten Bewegungen: Unterschiedliche Reize erreichen zwar das Gleichgewichtssystem unseres Innenohrs, jedoch kann das Gehirn jene Reize nicht zuordnen, wenn die Ursache der ungewohnten Bewegung nicht dauerhaft mit den Augen verfolgt werden kann. So kommt es dann zu einer Fehlermeldung, die sich als Seekrankheit mit Brechreiz äußert.

Und Schwangere werden deshalb schneller seekrank, weil sie anfälliger auf die hormonelle Umstellung reagieren. Der vor allem morgendliche Brechreiz gehört grundlegend zur Schwangerschaft dazu - das vom Mutterkuchen erzeugte Hormon Beta-HCG scheint der Auslöser dafür zu sein. Und nach der Befruchtung erhöht sich der Spiegel dieses Hormons im Blut, was letztendlich zum Brechreiz führt. Somit ist dann folglich auch erkennbar, dass Schwangere viel schneller seekrank werden - sie sind nämlich vorbelastet.

Auch ist anhand der Erklärung erkennbar, dass Frauen von Natur aus schneller seekrank werden als Männer. Und Asiaten gehören mit zu denen, die am meisten an der Seekrankheit zu leiden haben. Aber: Laut einer Studie werden Chinesen übrigens nie seekrank. Allerdings weiß man noch nicht, weshalb das so ist.

Dienstag, 13. November 2012

Was Regionalwährung ist

Zahlreiche Regionen der Welt ermöglichen es, Einkäufe mit einer Regionalwährung zu tätigen. Anstatt mit der offiziellen Landeswährung, können Verbraucher also mit einer Währung bezahlen, die von einem bestimmten Träger an Privatpersonen herausgegeben wird. Entsprechend müssen sich dann selbstverständlich auch Unternehmen der Regionalwährung anschließen.

Vorteile ergeben sich sowohl für die Verbraucher als auch für die Unternehmen: Produkte und Dienstleistungen können vergünstigt von Anbietern der Region erworben beziehungsweise in Anspruch genommen werden, wodurch letztendlich die Wirtschaft der Region gestärkt wird. Mit Hilfe von Regionalwährung werden zudem Voraussetzungen geschaffen, um die undurchschaubaren Kreisläufe des Geldes wieder transparenter zu machen. Ein alternativer Begriff für Regionalwährung ist übrigens Regiogeld.

Montag, 12. November 2012

Was FE-Schrift ist

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Die Schrift, um die es in diesem Beitrag geht, besteht aus Buchstaben mit unförmig erscheinenden Proportionen und wird für Nummernschilder verwendet. FE-Schrift ist die Kurzform für "fälschungserschwerende Schrift", und wie der vollständige Name verrät, handelt es sich hierbei um eine Schrift, die es vor allem Kriminellen schwer machen soll, Kfz-Kennzeichen zu fälschen. Mit Hilfe der FE-Schrift ist es somit auch nicht möglich, aus beispielsweise einem F ein E oder aus einem P ein R zu machen, da jeder Buchstabe seine eigene Proportionen aufweist.

Dass es überhaupt dazu kam, eine FE-Schrift zu entwickeln, hat mit zahlreichen Banküberfällen und Anschlägen der damaligen RAF zu tun. Die Bundesanstalt für Straßenwesen beauftragte damals den Typografen Hansgeorg Hoefler, die heute verwendete FE-Schrift zu designen. Und wenn man es ganz genau nimmt, ist die korrekte Bezeichnung folglich auch Hoeflersche FE-Schrift. Übrigens verwendet nicht nur Deutschland diese fälschungserschwerende Schrift, sondern ebenso die Staaten Bosnien und Herzegowina, Südafrika, Kamerun, Malta, Sri Lanka, Uruguay sowie Sierra Leone.

Sonntag, 11. November 2012

Was katabatische Winde sind

Wenn von katabatischen Winden gesprochen wird, meint man Fallwinde. Katabatische Winde sind kalte Luftmassen aus höher gelegenen Regionen wie beispielsweise Berggipfel, die dann nach unten sinken, weil sie schwerer sind als warme Luftmassen. Und sobald diese katabatischen Winde abgesunken sind, nehmen sie an Geschwindigkeit zu und fegen über den Erdboden hinweg. Vor allem Gebiete in der Antarktis sind bekannt für die Fallwinde. Übrigens gibt es auch anabatische Winde - diese steigen dann an steilen Hängen nach oben.

Donnerstag, 8. November 2012

Weshalb wir im Winter unseren Atem sehen

Im Winter kann man ihn sehr gut beobachten - unseren ausgestoßenen Atem. Warum das so ist, lässt sich ganz einfach erklären: Die Lunge ist von Natur aus feucht, wodurch logischerweise auch unser Atem einen Feuchtigkeitsgehalt aufweist. Sobald die Umgebung um uns herum kalt ist und unser feuchter und warmer Atem ausgestoßen wird, kommt es zu einer sofortigen Abkühlung des Atems. Kommt der Atem also mit der kalten Luft in Kontakt, verändern die Wassermoleküle im Atem den Aggregatzustand, woraufhin sie kondensieren und sichtbar werden.

Mittwoch, 7. November 2012

Was saurer Regen ist

Saurer Regen - das ist Niederschlag, welcher chemisch verunreinigt ist. Immer dann, wenn Stickstoffoxid, Kohlendioxid und Schwefeldioxid mit dem Wasser des Regens reagieren und dadurch ein saurer pH-Wert zustande kommt, dann wird vom sauren Regen gesprochen. Dass eine solche Verunreinigung des Niederschlags entsteht, liegt an der Umweltverschmutzung. Vor allem Kohlekraftwerke, Fabriken und motorisierte Fahrzeuge sind dafür verantwortlich, dass es sauer herabregnet. Saurer Regen verursacht Schäden im Ökosystem wie auch an Gebäuden.

Wie Tiere schlafen

Fast alle Tiere haben einen ähnlichen Tagesrhythmus - bestehend aus Aktivität und Ruhephase - wie wir Menschen. Zwar besteht der Schlafzyklus bei Säugetieren und Vögeln auch aus Traum- und Nicht-Traum-Phasen, aber von Tier zu Tier sind Unterschiede vorhanden. Beim Delfin ist beispielsweise stets eine Gehirnhälfte wach, da der Unterwassersäuger zum Atmen regelmäßig auftauchen muss, um nicht zu ertrinken. Giraffen dagegen schlafen in der Regel am Stück nur fünf Minuten und im Gesamten nicht länger als fünf Stunden pro Tag. Diese langhalsigen Tiere haben einen leicht störbaren Schlaf. Und 19 Stunden des Tages verbringen Koalas im Schlafzustand. Das liegt daran, weil sie einen äußerst langsamen Stoffwechsel haben, der durch die energiearme Nahrung zustande kommt.

Dienstag, 6. November 2012

Weshalb Babys einen anderen Schlafrhythmus haben

Schlaf ist notwendig, damit sich Körper und Geist erholen können. Und die meisten Menschen schlafen an einem Stück, wobei eine Schlafenszeit von sechs bis acht Stunden bei Erwachsenen vollkommen ausreichend. Anders ist es bei Babys - sie haben einen ganz anderen Schlafrhythmus und zudem eine viel längere Schlafenszeit. Neugeborene schlafen bis zu 20 Stunden, und selbst einjährige Kinder verbringen noch 12 Stunden ihrer Zeit mit dem Schlafen. Das ist aber auch notwendig, denn in diesem Alter wächst das Gehirn ziemlich schnell, und Schlaf ist nun einmal wichtig für das Lernen. Außerdem werden während des Träumens Wachstumshormone gebildet, die letztendlich bei der körperlichen Entwicklung eine wichtige Rolle spielen.

Mehr Wissenswertes:
Weshalb wir träumen

Welcher der längste Fluss der Welt ist

Immer noch herrscht unter Wissenschaftlern Uneinigkeit darüber, welcher der längste Fluss der Welt ist. Das hat mit der Art und Weise der Längenermittlung zu tun, jedoch auch damit, ab welcher Stelle ein Srom als eigenständiger Fluss gilt. Somit ist fraglich, ob nun der Nil oder der Amazonas als längster Fluss bezeichnet werden soll.

In der Regel betitelt man den Nil mit einer Länge von 6.695 Kilometern als längsten Fluss der Erde, wobei er sich aus dem Weißen sowie dem Blauen Nil zusammensetzt. Seinen Weg bahnt sich der in Afrika befindliche Nil von Süd nach Nord und mündet ins Mittelmeer. Der nächstgrößere Strom ist der Amazonas - er hat eine Länge von 6.448 Kilometern und fließt von West nach Ost durch Südamerika, um zuletzt in den Atlantik zu münden. Immerhin ist der Amazonas der wasserreichste Fluss auf unserem Planeten, denn er führt 20 Prozent des weltweiten Süßwasseraufkommens mit sich.

Weitere Informationen:
Der Amazonas und das Amazonasbecken
Ägypten Reise - an einer Nilkreuzfahrt teilnehmen

Montag, 5. November 2012

Wofür das Fruchtwasser benötigt wird

Bereits einige Tage nach der Befruchtung füllt sich die Fruchtblase mit dem für den Embryo lebensnotwendigen Fruchtwasser. Das Fruchtwasser ist eine farblose Flüssigkeit, die hauptsächlich aus Wasser besteht und dafür sorgt, die Temperatur konstant zu halten und den Fötus vor Stößen zu bewahren. Außerdem versorgt das Fruchtwasser den Fötus mit wichtigen Stoffen, welche für das Atmen und Schlucken notwendig sind. Doch ebenso ist die lebensnotwendige Flüssigkeit dafür verantwortlich, dass sich weder das ungeborene Kind, noch die Gebärmutter selbst mit gefährlichen Erregern infiziert. Und sogar an der Entwicklung von Organen ist das Fruchtwasser beteiligt.

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Wozu die Nabelschnur da ist

Sonntag, 4. November 2012

Wie wir die Lautstärke unserer Stimme regeln

Dass wir fähig sind zu sprechen, liegt an den Stimmbändern in unserem Kehlkopf. Und immer dann, wenn die Luft aus unseren Lungen über die Stimmbänder gleitet, entsteht unsere Stimme. Da die Stimmbänder aus Muskeln und Knorpelgewebe zusammengesetzt sind, können sie sich zusammenziehen und entspannen, wodurch der Raum zwischen ihnen größer oder eben kleiner wird. Durch dieses variierende Wechselspiel erfolgt letztendlich eine Veränderung des Klangs sowie der Tonhöhe der Stimme. Und die Lautstärke der Stimme wird mit der Geschwindigkeit und Kraft geregelt, mit der die Luft über die Stimmbänder streicht. Wer laut sprechen möchte, sollte vorher folglich tief einatmen.

Samstag, 3. November 2012

Wie Hirsche die Brunftzeit erkennen

Die Paarungszeit der Hirsche findet immer dann statt, wenn eine bestimmte Dauer des Tageslichts erreicht wird, und das ist im Herbst. Somit werden junge Hirsche im Frühjahr geboren, was von Natur aus so eingerichtet ist, da die stillenden Hirschkühe nun ausreichend frisches Gras vorfinden.

Hirsche erkennen die Brunftzeit mit Hilfe spezieller Zellen im Auge. Diese sogenannten Ganglienzellen in der Retina, welche lichtempfindlich sind, messen die Tageslichtstunden und übermitteln die entsprechende Information an das Gehirn. Sind nun die Tage kurz genug, werden aufgrund der Informationen die Hormone freigesetzt, welche die Hirsche letztendlich veranlassen, sich zu paaren.  

Freitag, 2. November 2012

Weshalb manche Songs im Kopf bleiben

ECKSPRUNG "Happy Go Lucky"
Wenn sich in unserem Kopf immer wieder ein bestimmtes Lied abspielt, sprechen wir von einem "Ohrwurm". An manche Songs kann sich der Mensch sogar Wort für Wort erinnern - das sind meistens Lieder, welche wir in der Kindheit häufig gehört haben. Dass ein Song zum Ohrwurm wird, hat mehrere Gründe - die Kombination aus verschiedenen Faktoren spielt dabei eine enorme Rolle. Das jeweilige Lied muss eine einfache und somit einprägsame Melodie aufweisen, und auch der Text sowie das Arrangement ist in der Regel so gestaltet, um den Song nicht vergessen zu können. Selbstverständlich spielt auch der Rhythmus eine wichtige Rolle. Komponisten und Musikproduzenten verraten allerdings in den seltensten Fällen, wie ein Song gestaltet sein muss, damit er zu einem Ohrwurm wird.

Doch auch ganz persönliche emotionale Faktoren sind dafür verantwortlich, dass manche Songs im Kopf bleiben. So kommt es beispielsweise darauf an, in welcher Situation wir ein bestimmtes Lied zum ersten Mal hören, mit wem und wie es gehört wird und welche Stimmung im Augenblick des Hörens herrscht.

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Besser denken mit Musik

Wissen zum Thema Musikproduktion:
Homerecording - zuhause Musik produzieren

https://itunes.apple.com/de/artist/ecksprung/id665341335

Donnerstag, 1. November 2012

Weshalb Vollkornbrot gesund ist

So manch einer meint, braunes Brot wäre gesünder als weißes Brot, doch das ist grundlegend eine falsche Annahme. Denn braunes Brot ist letztendlich nichts anderes als Weißbrot - schließlich werden einfach nur Zucker- und Farbzusätze beigemischt.

Gesund ist aber Vollkornbrot, da das Vollkornmehl den Keim und die Kleie enthält. Somit beinhaltet Vollkornbrot die für die Gesundheit notwendigen Ballaststoffe, Öle, Vitamine und Mineralstoffe. Jene Bestandteile aus dem Getreide sorgen für eine ordentliche Verdauung und senken zudem den Cholesterinspiegel. Weiterhin wird mit dem Verzehr des Vollkornbrotes der Blutzuckerspiegel konstant gehalten, was ausschlaggebend dafür ist, sich länger satt zu fühlen - schließlich verdaut man Vollkorn länger.

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Mittwoch, 31. Oktober 2012

Weshalb der Morgenmuffel schlechte Laune hat

Wenn wir schlafen, durchlaufen wir einen bestimmten Schlafzyklus. Es findet in der Regel ein mehrfacher Wechsel zwischen Tiefschlafphasen und Traumphasen statt. Wird ein Mensch nun abrupt aus dem Tiefschlaf gerissen, ist er meist desorientiert, da das Bewusstsein durch das schnelle Wachwerden überfordert ist. Und oft reagieren Menschen dann mit schlecher Laune, weshalb sie folglich als Morgenmuffel bezeichnet werden. Optimal wäre es also, wenn man sanft aus der Traumphase, die übrigens auch REM-Schlaf-Phase genannt wird, heraus in den Wachzustand gelangt.

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Was Cholesterin ist

Häufig hört man, dass ein erhöhter Cholesterinspiegel ungesund sei. Das ist selbstverständlich auch so, denn ein zu hoher Anteil von Cholesterin kann dafür verantwortlich sein, dass Arterien nach und nach verstopfen, und das erhöht die Gefahr von Herzerkrankungen.

Cholesterin ist ein Fett, welches von Natur aus in unserem Blut enthalten ist. Jenes Fett ist grundlegend nicht ungesund, da der Körper es benötigt, um Zellmembranen aufzubauen und Reize in Nervenzellen weiterzuleiten - ohne Cholesterin könnten wir also gar nicht existieren. Selbst für den Hormonhaushalt ist das im Blut vorkommende Fett absolut notwendig.

Das Entstehen von erhöhten Cholesterinwerten hängt sehr häufig mit der falschen Ernährung zusammen. Zwar weisen viele Nahrungsmittel selbst gar kein Cholesterin auf, jedoch besitzen sie gesättigte Fettsäuren, die von der Leber in Cholesterin umgewandelt werden. Um einen erhöhten Cholesterinspiegel zu vermeiden, sollte regelmäßig Sport getrieben und auf eine ausgewogene Ernährung geachtet werden.

Dienstag, 30. Oktober 2012

Warum es beim Durchbrechen der Schallmauer knallt

Immer dann, wenn sich ein Gegenstand durch die Luft bewegt, erzeugt er Druckwellen, welche sich mit der Geschwindigkeit des Schalls ausbreiten. Nähert sich nun beispielsweise ein Flugzeug der Schallgeschwindigkeit, verdichten sich die Druckwellen vor dem Flugobjekt immer mehr. Und ist die Schallgeschwindigkeit - sie entspricht bei trockener Luft und einer Temperatur von 20 Grad Celsius etwa 1234,8 Kilometer pro Stunde - erreicht, entsteht eine Schockwelle, weil die Druckwellen nun zusammengestaucht sind. Unmittelbar vor dem Flugzeug wird beim Erreichen der Schallgeschwindigkeit ein sogenannter Mach´scher Kegel erzeugt, den das Flugobjekt als Schallschleppe hinter sich herzieht. Vom Ende des Flugzeugs geht aber noch eine zweite, negative Druckwelle aus.

Sobald die trichterförmige Schallwelle den Erdboden erreicht, äußert sich die vordere Druckwelle als Knall, und direkt danach folgt ein zweiter Knall, welcher von der hinteren Druckwelle verursacht wird. Das Durchbrechen der Schallmauer ist innerhalb des Flugzeugs jedoch nicht als Knall wahrzunehmen. 

Weshalb wir bei Kälte zittern

Sobald uns kalt ist, fangen wir an zu zittern. Dieses Zittern bei Kälte ist eine ganz natürliche Reaktion, wenn das Gehirn feststellt, dass wir frieren. Damit vorrangig unsere Organe funktionstüchtig bleiben und diese nicht deutlich auf unter 37 Grad Celcius abkühlen, befiehlt unser Gehirn folglich den Muskeln unseres Körpers zu zittern. Im Normalfall wird bei diesem Zittern so viel Wärmeenergie erzeugt, dass unsere Organe ganz normal weiterarbeiten können. Da das Zittern jedoch auch Energie verbraucht, darf es allerdings nicht zu kalt sein, denn dann schafft es der menschliche Körper nicht mehr, sich warm zu halten - man kann im Extremfall an Unterkühlung sterben.

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Weshalb Frauen häufig kalte Hände und Füße haben

Warum manche Tiere Winterschlaf machen

In den meisten Fällen ist der Winterschlaf für manche Tiere deshalb wichtig, um Zeiten zu überbrücken, in denen die Nahrung knapp ist. Zuvor aber müssen die entsprechenden Tiere jedoch genügend Nahrung aufnehmen, damit das gespeicherte Fett zum Überleben ausreichen kann. Somit ist der Winterschlaf dazu da, Energie zu sparen.

Die betroffenen Tiere fahren während des Winterschlafes ihren Stoffwechsel sowie ihre Körpertemperatur herunter, was letztendlich eine schlafartige Inaktivität zur Folge hat. Übrigens kann es vorkommen, dass der Winterschlaf enorme physische Veränderungen verursacht - einige Kriechtiere beispielsweise wachen erschöpft aus ihrer wochen- oder monatelangen schlafartigen Inaktivität auf und benötigen im Anschluss paradoxerweise sehr viel Schlaf, um sich zu erholen.

Donnerstag, 25. Oktober 2012

Was Seltene Erden sind

"Seltene Erden" - dieser Begriff stammt aus der Zeit der industriellen Revolution, in welcher man ein unbekanntes schwarzes Mineral entdeckte. Nach der Untersuchung stellte man fest, dass eine ebenso unbekannte Substanz in diesem Mineral verborgen war. Erden nannte man einst alle Stoffe, welche in chemischer Hinsicht als Sauerstoff-Verbindungen auftreten; und als selten bezeichnete man die gefundenen Stoffe, weil lediglich die größeren Vorkommen der entsprechenden Mineralien rar waren und sind.

Im Klartext bedeutet das nun, dass es sich nicht um Erden handelt, sondern um Metalle in den Mineralien, welche in der Erdkruste auftauchen. Der Begriff Seltene Erden wird einfach nur weiterverwendet. Zwar gibt es tatsächlich einige Seltene Erden, also bestimmte Metalle, die sehr selten sind, jedoch gibt es welche, die sogar häufiger vorhanden sind als beispielsweise Gold und Platin.

Seltene Erden sind schon länger bekannt, aber erst heutzutage weiß man, dass die Seltenerd-Metalle kaum noch wegzudenken sind, da sie in vielen modernen Technologien eingesetzt werden. So stecken Seltene Erden beispielsweise in modernen Leuchtmitteln für beispielsweise LCD- und Plasmabildschirme, in der Touchscreen-Technik von Smartphones, in Katalysatoren von Fahrzeugen wie auch in Magneten für Festplatten und Lautsprecher. Folgende Seltene Erden sind bekannt: Cer, Dysprosium, Erbium, Europium, Gadolinium, Holmium, Lanthan, Lutetium, Neodym, Praseodym, Promethium, Samarium, Scandium, Terbium, Thulium, Ytterbium und Yttrium.

Mittwoch, 24. Oktober 2012

Weshalb Verliebte in Babysprache reden

Hin und wieder kann man es mitbekommen, wenn Verliebte miteinander reden. Und dabei reden sie nicht zu selten in Babysprache. Linguisten und Paartherapeuten sind sich weitgehend einig, dass das Anwenden der Babysprache die Vertrautheit eines Paares stärkt - somit wird durch die gemeinsame Sprache Nähe geschaffen. Zudem grenzen sich verliebte Paare auf diese Weise von der Umwelt ab und zeigen, dass sie füreinander etwas ganz Besonderes sind.

Vermutet wird aber auch, dass die Babysprache von Verliebten deshalb angewendet wird, weil eine Art Glückseligkeit beim Verliebtsein aufkommt. Babys geben nämlich deshalb murmelnde Laute von sich, weil sie in der Regel vollkommen zufrieden sind und den jeweiligen Moment absolut genießen. Und das ist somit auch auf Verliebte übertragbar - die gemeinsame Zeit miteinander wird genossen, wobei sich die Sprache vom Kommunikationsinstrument wegentwickelt, sich jedoch zur reinen Artikulation von Glückseligkeit formiert.

Montag, 22. Oktober 2012

Was ein Urheber ist

Vor allem in künstlerischen Gebieten wie beispielsweise in der Literatur, der Musik, der Bildkunst sowie im Film aber auch in der Wissenschaft gibt es Urheber. Ein Urheber ist also ein Schöpfer, der Werke aus seinem Gedankengut heraus erschafft. Aus diesem Grunde genießen Urheber einen sogenannten Urheberrechtsschutz. Jedes von einem Künstler, Autor, Songwriter oder Komponist erschaffene Werke gilt somit als geistiges Eigentum, wofür der entsprechende Urheber bei Verkäufen eine angemessene Vergütung erhält. Ohne Einverständnis des künstlerischen Schöpfers dürfen urheberrechtliche Werke also nicht verbreitet und kopiert werden. Übrigens entsteht das Urheberrecht stets mit der Werkserschaffung selbst und muss nicht extra geschützt werden.

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Freitag, 19. Oktober 2012

Was ein Tatortreiniger macht

Immer dann, wenn die Reinigung von Leichenfundstellen, Tatorten, Unfallorten oder auch Suizidfahrzeugen ansteht, kommt der Tatortreiniger zum Einsatz. Sobald eine jeweilige Fundstelle von der Polizei freigegeben wurde, folgt zunächst eine Tatortbegehung durch die Tatortreiniger, welche ihre Arbeit mit Vollkörperschutzbekleidung, Atemmaske und Schutzbrille durchführen. Dabei kommt es dann zur Vordesinfektion, damit es vermieden wird, dass sich gefährliche Bakterien und Viren bilden. Erst dann beginnt die eigentliche Reinigung.

Tatortreiniger säubern, indem sie schrubben, saugen und wischen. Und dabei kommen auch eiweißlösende Spezialreinigungsmittel zum Einsatz, um Leichenflecken zu entfernen und andere kontaminierte Bereiche zu reinigen. Mit speziellen und zum Teil langfristigen Verfahren werden auch Möbelstücke gereinigt, doch sind diese zu sehr durch Verwesungsrückstände und Körperflüssigkeiten beeinträchtigt, werden sie als Sondermüll entsorgt. Ist die Säuberung von den Tatortreinigern erfolgt, kommt es zur eigentlichen Desinfektion des jeweiligen Tatorts. Und ein zum Teil sehr starker Leichengeruch wird mit Hilfe eines zeitintensiven Ozonverfahrens neutralisiert.

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Mittwoch, 17. Oktober 2012

Was der Pinocchio-Effekt ist

Die Nase der Kinderbuchfigur Pinocchio wird bei jeder Lüge stets ein Stück länger. Einen ähnlichen Effekt haben zwei Psychiater von der Universität Illinois in Chicago festgestellt. Zwar wird die Nase beim Lügen nicht länger, aber breiter. Sobald jemand lügt, kommt es zur Freisetzung bestimmter Hormone, die dafür verantwortlich sind, dass der Blutfluss in der Nase verstärkt wird. Natürlich ist das geringe Anschwellen der Nase mit bloßem Auge nicht zu sehen, jedoch könnte ein Lügner deshalb identifiziert werden, weil er sich merkbar häufig an die Nase fasst - durch den erhöhten Blutfluss kribbelt und juckt das Riechorgan nämlich.

Übrigens wurde der Pinocchio-Effekt von US-Forschern entdeckt, als sie Bill Clintons Aussagen zur Lewinsky-Affäre analysierten. Der ehemalige US-Präsident fasste sich nämlich immer dann an die Nase, wenn er behauptete, keine Affäre mit Monica Lewinsky gehabt zu haben.

Dienstag, 16. Oktober 2012

Was ein Cash Mob ist

Kleine Einkaufsläden, die von Inhabern geführt werden, haben es häufig schwer, sich gegen große Kaufhausketten durchzusetzen. Eine sehr gute Möglichkeit, solche inhabergeführten Läden zu unterstützen ist, wenn ein sogenannter "Cash Mob" organisiert wird. Bei einem Cash Mob geht es darum, mehrere Personen zu einer festgelegten Uhrzeit zu einem bestimmten Einkaufsladen einzuladen, damit sie dort letztendlich die Regale leer kaufen.

Ideal ist ein Cash Mob auch, um neue Geschäfte bekannt zu machen. In den USA sowie in Kanada werden regelmäßig Cash Mobs durchgeführt, und es wird wohl auch nicht mehr lange dauern, bis sich derart Aktionen auch in Deutschland durchsetzen. Übrigens hat die Handelskammer in Huntington vermutlich sogar beschlossen, dass in jedem Monat ein Cash Mob in einem ausgewählten Geschäft stattfinden soll.

Donnerstag, 11. Oktober 2012

Was eine Lavendelehe ist

Häufig ist es noch so, dass viele homosexuelle Menschen ihre Neigung vor Angehörigen, Freunden und Kollegen verheimlichen - verschleiern tun sie es dann, wenn sie eine sogenannte Lavendelehe eingehen. Solch eine Scheinehe ist also optimal, um beispielsweise sexuelle Neigungen für Außenstehende unkenntlich zu machen.

Auch in der Öffentlichkeit gab es in Bezug auf zahlreiche US-Schauspieler viele Gerüchte um ihre sexuelle Orientierung, weshalb die Filmproduktionen den entsprechenden Stars vorschlugen, Lavendelehen einzugehen - dadurch gab man der entsprechenden Person ein Image, welches die breite Öffentlichkeit quasi verlangte. Übrigens wird diese Art von Scheinehe deshalb als Lavendelehe bezeichnet, weil ein Lavendelstrauß in den Anfängen des 20. Jahrhunderts als Erkennungszeichen unter Homosexuellen diente.

Mittwoch, 10. Oktober 2012

Weshalb man das Fahrradfahren nicht verlernt

Dass man das Fahrradfahren nicht verlernt, liegt am Langzeitgedächtnis - jede Information, die dort abgespeichert ist, bleibt lebenslang vorhanden. Gleiches gilt auch für einstudierte Bewegungsabläufe. Voraussetzung dafür, damit die entsprechenden Bewegungsabläufe im Langzeitgedächtnis gespeichert bleiben ist, dass einige Stunden Übungszeit eingeplant werden müssen. Ohne Training würden die Bewegungsabläufe fürs Fahrradfahren nur im Kurzzeitgedächtnis bleiben.

Letztendlich also berherrscht man dann lebenslang das Fahrradfahren, wenn man fähig ist, beim Fahrradfahren auch noch andere Aufgaben zu erfüllen - das Radfahren ansich muss also unbewusst ablaufen. In der Psychologie spricht man bei solch einer Fähigkeit von prozeduralem Wissen, welches übrigens auch bei einem eingetretenen Hirnschaden noch abrufbar sein kann.

Weshalb wir träumen

Wenn wir träumen, geschieht das nicht grundlos, denn der Traum während des Schlafens dient dazu, den Alltag zu verarbeiten. Folglich werden Ereignisse und auch Probleme aufgegriffen, die einem am Tage beschäftigen, um letztendlich eine Art Problemlösung herbeischaffen zu können. Auch ist das Träumen wichtig, um sich in der Realität zu verwirklichen - Träume helfen uns also dabei, Selbsterkenntnis zu erlangen und an uns zu arbeiten. Aus diesen Gründen ist abzusehen, dass das Träumen äußerst wichtig ist - träumen gilt als eine Voraussetzung dafür, um unsere physische wie auch psychische Gesundheit zu erhalten.

Mehr Wissen zum Thema Traum:
Träume und Traumdeutung
Männer und Frauen haben unterschiedliche Traumerlebnisse

Dienstag, 9. Oktober 2012

Weshalb Kuchengabeln eine breite Zinke haben

Vielfach kommen sie gar nicht mehr zur Anwendung - Kuchengabeln. Das liegt wohl daran, dass es handliche Kleinkuchen wie beispielsweise Muffins und Madeleins gibt, die kaum krümeln. Kuchengabeln werden also nicht mehr benötigt - es sei denn, man möchte ein Stück Torte essen. Dann isst man gewöhnlicherweise mit einem Löffel oder mit einer Kuchengabel.

Weshalb die Kuchengabeln nun eine breite Zinke haben, ist einfach erklärt: Die breitere Zinke dient der Unterstützung beim Zerteilen der entsprechenden Kuchenportion und aufgrund der Breite zugleich der Stabilität. Da Besteck heutzutage vorwiegend aus Edelstahl gefertigt ist, würde eine Kuchengabel mit breiter Zinke nicht mehr unbedingt notwendig sein, jedoch halten die Hersteller an der Tradition fest. So aber kann eine Kuchengabel wenigstens von einer Obstgabel unterschieden werden. Übrigens befindet sich die breite Zinke der Kuchengabel stets links - das hat damit zu tun, dass man Anfang des 20. Jahrhunderts als anständiger Bürger rechtshändig zu sein hatte.

Montag, 8. Oktober 2012

Was eine Geisha ist

Anzeige - Die Geisha
Ihre Blütezeit hatten sie erst im 18. und 19. Jahrhundert - die Geishas. Die Tradition der Geishas ist jedoch schon etwa 400 Jahre alt. Im Grunde genommen ist eine Geisha eine japanische Unterhaltungskünstlerin, die auch typisch japanische Künste ausübt, und das Gewerbe hat nichts mit Prostitution zu tun, wie häufig vermutet wird. In den Anfängen der Geisha-Kultur begann die harte Ausbildung im Alter von sechs Jahren, sechs Monaten und sechs Tagen. Heutzutage ist es etwas anders - die Ausbildung zur Geisha beginnt im Alter von 16 Jahren und dauert in der Regel fünf Jahre.

Das Spektrum des Könnens einer Geisha ist groß - die japanischen Künstlerinnen sind geübt im Spielen von traditionellen Musikinstrumenten, beherrschen die Kalligrafie, sind hervorragende Sängerinnen und Tänzerinnen und sind versiert darin, anspruchsvolle Unterhaltungen zu führen. Übrigens übten ursprünglich nur Männer den Beruf der Geishas aus. Und heute sind die teuer eingekleideten weiblichen Geishas eher selten - es gibt nur noch rund 2.000 von ihnen.

Donnerstag, 4. Oktober 2012

Was ein Trauma ist

Ob Terroranschläge, Naturkatastrophen, Kriege, eine plötzliche Krankheit, Geiselnahmen oder Unfälle mit drohenden ernsthaften Verletzungen - diese Erlebnisse und einschneidenden Veränderungen im Leben können bei manchen Menschen ein Trauma auslösen.

In der Regel ist der Mensch so ausgestattet, dass er solche Extremsituationen problemlos überwinden kann, indem die psychischen Belastungen ins Leben integriert werden, um die Krise letztendlich zu verarbeiten. Jedoch gelingt es nicht jedem, dann kann es nämlich zu einem Trauma kommen. Hauptauslöser, der zu einem Trauma führt, ist aber stets ein lebensbedrohliches Ereignis, welchem der jeweils Betroffene ohnmächtig ausgesetzt war. Übrigens werden schwerwiegende Folgen von Naturkatastrophen besser bewältigt als vom Menschen ausgeübte Gewalt.

Mittwoch, 3. Oktober 2012

Weshalb Tarnkappenflugzeuge unsichtbar sind

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Zwar sind sie nicht wirklich unsichtbar, jedoch sind Tarnkappenflugzeuge auf Radarschirmen fast gar nicht auszumachen. Selbst Infrarotdetektoren sind kaum in der Lage, die Tarnkappenflugzeuge zu entdecken. Um solch eine Unsichtbarkeit zu erreichen, wenden die Konstrukteure dieser speziellen Flugzeuge einige technische Tricks an.

Am Beispiel der F-117 Nighthawk wird der Effekt durch ihre ungewöhnlich kantige Gestalt hervorgerufen. Die auftreffenden Radarstrahlen werden vom Tarnkappenflugzeug so abgelenkt, dass die Signalquelle nicht mehr aufgefunden werden kann - es erfolgt also fast gar kein Radarecho. Noch ausgeklügelter ist die Tarnkappentechnik der B-2 Spirit, denn ihre äußerst flache Form ohne Seitenleitwerk sorgt dafür, dass noch weniger Auffangfläche für Radarstrahlen vorhanden ist. Ebenso kann dieses Tarnkappenflugzeug Radarstrahlen sogar ablenken, was vorrangig durch die Oberfläche aus kohlefaserverstärktem Epoxitharz ermöglicht wird. So können die Radarstrahlen quasi verwirbelt werden, wodurch sie sich gegenseitig schwächen oder sogar auslöschen.

Auch die Infrarotdetektoren, die auf heiße Abgase reagieren, lassen sich austricksen. Mit Hilfe der Zufuhr von Außenluft werden die entstehenden Abgase von Tarnkappenflugzeugen nämlich enorm abgekühlt.

Dienstag, 2. Oktober 2012

Was ein Schneckenkönig ist

Der Begriff Schneckenkönig wird schon mehrere Jahrhunderte verwendet, und es geht um Gehäuseschnecken, deren Haus in die entgegengesetzte Richtung gewunden ist. Für die in Mitteleuropa heimische Weinbergschnecke beispielsweise ist das Schneckenhaus rechtsgewunden. Doch hin und wieder kann es vorkommen, dass das Gehäuse aufgrund eines minimalen Gendefekts linksgewunden ist - das passiert sehr selten. Und Schnecken, die dieses Merkmal besitzen, werden dann Schneckenkönig genannt.

Montag, 1. Oktober 2012

Was der Blinde Fleck ist

Unsere Augen gelten als eines der komplexesten Gebilde unseres Körpers, und die Netzthaut spielt eine enorm wichtige Rolle. Auf der Netzhaut befindet sich jedoch auch der sogenannte Blinde Fleck - hier befinden sich nämlich keine Lichtrezeptoren. Der Grund dafür ist, dass sich an dieser Stelle der Bereich befindet, wo der Sehnerv durch die Netzhaut dringt, um das Gehirn zu erreichen.

Weshalb wir den Blinden Fleck nicht bemerken, obwohl er relativ groß ist, liegt daran, dass er sich in jedem unserer Augen an einer anderen Position befindet. Das eine Auge kann folglich das Defizit des anderen Auges ausgleichen, indem sie die jeweiligen Bilder einander ergänzen.

Was der Schwerpunkt ist

Je mehr Materie ein Gegenstand besitzt, desto größer fällt seine Masse aus - umgekehrt ist es genauso. Somit entspricht die Masse eines Objekts der Menge an Materie, welche das jeweilige Objekt bildet. Und die Masse eines jeden Objekts verteilt sich um den Schwerpunkt, der auch als Gravitationszentrum bezeichnet wird. Der Schwerpunkt ist eine Kraft, die einen Gegenstand im Gleichgewicht hält. Dadurch ist folglich erkennbar, dass die Lage des Schwerpunktes ausschlaggebend dafür ist, wie stabil das jeweilige Objekt ist.

Sofern der Schwerpunkt sehr weit von der Grundfläche entfernt ist, dann besitzt der Gegenstand keine sehr hohe Stabilität. Stabil wäre ein Objekt mit breiter Basis und geringer Höhe, da sich der Schwerpunkt hier sehr weit unten befindet - das entsprechende Konstrukt weist somit ein sehr gutes Gleichgewicht auf. Übrigens: In manchen Fällen befindet sich der Schwerpunkt auch außerhalb eines Objekts - beispielsweise bei einem Hufeisen.

Sonntag, 30. September 2012

Was Intelligenz ist

Grundlegend gibt es keine eindeutige Definition für den Begriff Intelligenz, dennoch ist in der Regel die kognitive Leistungsfähigkeit gemeint. Die kognitiven Fähigkeiten des Menschen sind beispielsweise das Lernen, die Kreativität, das Planen und Orientieren, die Vorstellungskraft, der Wille und das Glauben sowie die Erinnerung. Je mehr Fähigkeiten vorhanden sind und kombiniert werden können, desto mehr kann scheinbar von Intelligenz gesprochen werden.

Speziell die Kognitionen können als Prozesse der Informationsverarbeitung verstanden werden, welche nämlich Neues erlernbar machen und Wissen verarbeiten lassen, was letztendlich der Problemlösung dienlich ist. Allerdings können Kognitionen durch Gefühle beeinflusst werden, und umgekehrt genauso. Aus diesem Grunde kann beispielsweise ein sehr intelligenter Mensch auch mal einen ganz dummen Fehler in seinem Leben machen.

Übrigens: Mit einem Intelligenztest lassen sich die kognitiven Fähigkeiten eines Menschen feststellen. Und der Intelligenzquotient sagt aus, wie hoch die Intelligenz ist - als durchschnittlich intelligent gilt, wer einen IQ zwischen 90 und 110 hat.

Information:
Das Gehirn - ein perfekt funktionierendes Duo

Was ein CAPTCHA ist

CAPTCHA
Um zu verhindern, dass Internetformulare missbräuchlich genutzt werden, müssen Internet-User ihre Daten häufig zusätzlich mit einem CAPTCHA bestätigen - somit dient ein CAPTCHA der Sicherheit. Oft besteht ein solches CAPTCHA aus verzerrten Buchstaben und Zahlen, und der Grund dafür ist, dass diese Verzerrungen von Computern nicht eindeutig erkannt werden können. Somit kann es sich bei korrekter Eingabe nur um eine des Menschen handeln.

Rechen-CAPTCHA
Zwar sind auch Computer in der Lage CAPTCHAs zu erkennen, jedoch wäre für die spezielle Software zum Auslesen eine sehr hohe Rechenleistung erforderlich. Übrigens bedeutet CAPTCHA: Completely Automated Public Turing test to tell Computers an Humans Apart, was übersetzt Vollautomatischer öffentlicher Turing-Test zur Unterscheidung von Computern und Menschen heißt.

Freitag, 28. September 2012

Wie groß die Milchstraße ist

Anzeige - Milchstraße
Unsere Heimatgalaxie, die Milchstraße, hat einen Durchmesser von zirka 100.000 Lichtjahren - das ist gewaltig. Wenn man mit Lichtgeschwindigkeit, die knapp 300.000 Kilometer pro Sekunde beträgt, reisen könnte, würden wir folglich 100.000 Jahre unterwegs sein, um von dem einen Ende der Milchstraße zum anderen zu gelangen. Somit ist erkennbar, welche enormen Ausmaße unsere Heimatgalaxie besitzt.

Die Milchstraße beherbergt etwa 100 bis 300 Milliarden Sterne und entstand bereits vor 13,6 Milliarden Jahren - also in der Frühzeit des Universums. Da unsere Milchstraße eine sogenannte Balkenspiralgalaxie ist, können wir von der Erde aus sogar ein Stück eines Spiralarmes erkennen.

Donnerstag, 27. September 2012

Weshalb es bei Schnee so ruhig ist

Jeder wird es bestimmt schon bemerkt haben: Sobald es schneit und sich bereits eine Schneedecke von einigen Zentimetern auf dem Erdboden gebildet hat, ist es allmählich angenehm ruhig. Das liegt nicht etwa daran, weil plötzlich weniger Verkehr herrscht, sondern weil die Lufttaschen zwischen den Flocken den Schall dämpfen. Allerdings kann es aber auch vorkommen, dass der Schall weitergeleitet wird, sofern es sich um einen dichten Schneefall mit Wind handelt.

Übrigens: Bei Schneeflocken handelt es sich um Eiskristalle, die mit einander verkleben. Und da Schneeflocken eine große Oberfläche und folglich einen hohen Luftwiderstand aufweisen, fallen sie mit einer durchschnittlichen Geschwindigkeit von etwa vier Kilometern pro Stunde in Richtung Erdboden.

Mittwoch, 26. September 2012

Wie groß das Universum ist

Ganz genau kann die Wissenschaft nicht sagen, wie groß das Universum ist. Das liegt daran, weil das Universum sich nach dem Urknall vermutlich so schnell ausbreitete, dass nur ein Teil davon mit unseren bisher vorhandenen Methoden und Messungen nachgewiesen werden kann. Ansonsten schätzen Wissenschaftler, dass unser Universum einen Radius von zirka 13,75 Milliarden Lichtjahren hat. Berechnet wird das, indem das bisher errechnete Alter des Universums mit der Lichtgeschwindigkeit multipliziert wird. Und diese Gleichung wird zur Berechnung genutzt, weil wir nicht fähig sind, weiter zu sehen als die Entfernung, die das Licht seit dem Urknall zurückgelegt haben muss.

Übrigens: Wie das Universum tatsächlich entstand, ist immer noch nicht eindeutig geklärt. Derzeit gilt noch die Urknall-Theorie als Faktum, da sie sich mit unseren derzeit bekannten Naturgesetzen vereinbaren lässt.

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Sonntag, 23. September 2012

Wie viele Knochen der Mensch hat

Als neugeborenes Kind besitzt man zwischen 300 und 350 Knochen und Knorpel, die im Laufe des Lebens zum Teil zusammenwachsen. So haben Erwachsene nur noch 206 Knochen, welche das gesamte Skelett etwas stabiler und belastbarer machen - nur manche Erwachsene haben ein paar mehr Knochen, was daran liegt, dass einige dieser Knochen nicht zusammengewachsen sind. Im Gesamten macht das vollständige Skelett zwischen 12 und 16 Prozent des gesamten Körpergewichts aus.

Die meisten der 206 Knochen befinden sich in den Händen und Füßen, wodurch diese Körperteile äußerst gelenkig sind. Der größte Knochen des menschlichen Körpers ist übrigens der etwa 46 Zentimeter lange Oberschenkelknochen, dessen Ausmaß aber auch notwendig ist - schließlich muss er das Gewicht des Oberkörpers tragen können. Und der kleinste Knochen nennt sich Steigbügel, welcher sich im Mittelohr befindet und etwa 3 Millimeter misst.

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Wie viel Haut wir im Leben verlieren

Unsere Haut übernimmt zahlreiche Aufgaben und ist ebenso vielen Belastungen ausgesetzt, weshalb sie viel Pflege benötigt. Als größtes Organ unseres menschlichen Körpers übernimmt die Haut beispielsweise die Produktion von Vitaminen sowie Mineralien und minimiert den Wasserverlust durch Verdunstung. Außerdem schützt die Haut die inneren Organe, und die Haut ist zudem für unseren Tastsinn verantwortlich. Übrigens hat ein durchschnittlicher Erwachsener so viel Haut, um eine Fläche von zwei Quadratmetern auszumachen - das ergibt ein Gewicht von etwa 3,5 Kilogramm.

Da die Haut nun vielen Belastungen ausgesetzt ist, muss sie stetig erneuert werden. Zirka 40.000 Hautzellen verliert der Mensch pro Minute, und in dieser Zeit entstehen auch gleich wieder neue. Nach ungefähr einem Monat hat sich die gesamte Haut einmal komplett erneuert. Erreicht man das durchschnittliche Lebensalter von 80 Jahren, hat sich die Haut also etwa 800-mal vollständig reproduziert. Innerhalb dieser Zeit hat der Mensch dann fast drei Tonnen Haut verloren.

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Donnerstag, 20. September 2012

Woraus Atome bestehen

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Atome bilden die Grundbausteine der Materie und sind somit der ultimative Bausatz, mit welchem man nahezu alles erschaffen könnte - vorausgesetzt, es ist die entsprechende Ausstattung und ausreichend Energie vorhanden. Das Zentrum eines Atoms besteht aus einem Kern, auch Nukleus genannt, welcher sich aus positiv geladenen Protonen sowie den Neutronen, die keine elektrische Ladung aufweisen, zusammensetzt. Die etwas größeren Neutronen geben dem jeweiligen Atom übrigens seine Masse, und die Anzahl der Protonen bestimmt letzendlich, um welches Element es sich handelt - die chemische Eigenschaft wird mit ihnen also festgelegt. Die Schale eines Atoms fungiert als Energieebene, auf der zusätzlich noch die negativ geladenen Elektronen angeordnet sind. Diese Elektronen bewegen sich zügig um den Atomkern.

Mittwoch, 19. September 2012

Welcher der kleinste Staat der Welt ist

Seine Grenzen sind nur 3,2 Kilometer lang - nämlich die des Vatikanstaates. Mit einer Fläche von nicht ganz 45 Hektar gilt der Vatikan als der kleinste Staat der Welt und befindet sich als Enklave in Italien innerhalb des Stadtgebiets von Rom. Vatikanstadt, wie der Vatikan auch genannt wird, finanziert sich durch Sammelgelder sowie durch eine Steuer auf alle römisch-katholischen Diözesen. Doch auch der Verkauf von Briefmarken und der Tourismus sind für das Bestehen des Vatikanstaates verantwortlich. Für den Schutz der Vatikanstadt ist die italienische Armee verantwortlich, und die Leibwache des Papstes ist die Schweizergarde.

Montag, 17. September 2012

Was Edelgase sind

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Als Edelgase werden im Periodensystem Elemente zusammengefasst, welche keine oder nur kaum chemische Reaktionen und Verbindungen mit anderen Elementen eingehen. Den Grund dafür findet man in der Schale, die die jeweiligen Atome umgibt. Diese Schalen stellen nämlich Plätze für eine bestimmte Anzahl von Elektronen zur Verfügung, doch bei Edelgasen sind jene Plätze restlos voll. Somit sind Edelgase chemisch äußerst stabil - selbst unter extremen Laborbedingungen reagieren sie nur sehr schwer mit anderen Elementen. Die sieben Edelgase laut Periodensystem der Elemente sind Helium, Neon, Argon, Krypton, Xenon, Radon und Ununoctium.

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Sonntag, 16. September 2012

Was QR-Codes sind

wissenkompakt.blogspot.de
Sieht man irgendwo ein Quadrat mit wirren Mustern in schwarz-weiß, handelt es sich mit ziemlicher Sicherheit um einen QR-Code. Anfangs waren QR-Codes nur auf E-Tickets zu finden, doch seit der jüngsten Vergangenheit entdeckt man sie vermehrt auch auf Werbeplakaten, in Zeitschriften, auf Visitenkarten und auf Lebensmittelverpackungen.

Ein QR-Code beinhaltet verschlüsselte Informationen, die mit einer entsprechenden Lese-Software geöffnet werden können - dazu reicht ein Smartphone mit der geeigneten App vollkommen aus. Ein QR-Code ist in der Lage, 4.296 Zeichen zu speichern, was im Gegensatz zum klassischen Barcode enorm ist - der übliche Strichcode speichert nämlich nur 20 Zeichen. QR-Codes dienen letztendlich dazu, auf Websites hinzuweisen oder machen auf Produkte aufmerksam. Zukünftig soll es möglich sein, direkt Produkte einzukaufen, wenn ein entsprechender QR-Code eingescannt wird.

Wer Casanova war

Die meisten Menschen, die bereits von Casanova gehört haben, wissen in der Regel, dass der in Venedig geborene Mann ein charmanter, aber skrupelloser Liebhaber war. Giacomo Casanova, der von 1725 bis 1798 lebte, erwähnte in seinen Memoiren 116 Geliebte, die er namentlich aufführte - Historiker schätzen jedoch, dass er noch viele weitere Affären einging. Doch dass Casanova die zahlreichen Frauen in ganz Europa schwach werden ließ, brachte ihm eine schillernde Karriere ein.

Im Alter von 18 Jahren erwarb Casanova einen Doktortitel als Jurist. Nachdem er sich jedoch ironischerweise als Priester versuchte, zog es ihn nach Rom, wo er bald den Papst für sich gewinnen konnte. Dadurch hatte er die Möglichkeit, in die vatikanischen Bibliotheken ein und aus zu gehen. Und über mehrere Jahrzehnte hinweg arbeitete Casanova als Schriftsteller - er beschäftigte sich mit philosophischen Streitfragen, schrieb neben seiner Autobiografie sogar einen Science-Fiction-Roman und verfasste Bücher über die Geschichte Venedigs.

Seine Rastlosigkeit war ebenso dafür verantwortlich, dass er eine Zeitschrift herausgab und sich als Orchestergeiger betätigte. Außerdem arbeitete Casanova als Theaterdirektor wie auch als Leiter einer Manufaktur für Seidenstoffe. Hatte Casanova mal kein Geld, war er sich auch nicht zu fein, sich als Soldat durchzuschlagen.

Information:
Zitate von Giacomo Casanova

Freitag, 14. September 2012

Welches das lauteste Tier ist

Mit seiner Gesamtlänge von nur fünf Zentimetern wirkt er eher unscheinbar - der Pistolenkrebs. Doch beeindruckend ist, wie er seine Beute tötet - nämlich mit einem Knall, der so laut ist, dass sogar die Sonargeräte von Schiffen in die Irre geführt werden können. In jedem Falle aber wird die Lautstärke eines startenden Düsenjets übertroffen.

Der Pistolenkrebs besitzt nur eine der üblichen Scheren, auf der anderen Seite dafür aber noch die sogenannte Knallschere, deren eine Seite einen großen Zahn besitzt, und die andere Seite weist eine entsprechende Grube auf. Spezielle Muskelanordnungen sowie eine Art Spritzpistolenlauf erlauben es dem Pistolenkrebs einen Wasserstrahl enorm zu beschleunigen - auf einer kurzen Entfernung nämlich auf bis zu 90 Kilometer pro Stunde.

Sobald der Pistolenkrebs abfeuert, schnalzt der Hahn der Schere innerhalb eines Bruchteils einer Sekunde zusammen, wodurch die beschleunigten Wasserpartikel in der direkten Nähe knapp über 4.000 Grad Celsius heiß werden. Und diese enorme Temperatur verursacht eine sogenannte Kavitations-Wasserdampfblase, welche kurz darauf mit einem Lichtblitz implodiert, was schlussendlich für den lauten Knall verantwortlich ist. Somit gilt der Pistolenkrebs als das lauteste Tier.

Was eine Blackbox ist

Als Blackbox bezeichnet man einen Datenschreiber, der sich in der Regel im Heck eines Flugzeugs befindet. Diese Blackbox wird außerdem auch Flugschreiber oder Flugdatenschreiber genannt und dient der Unfallanalyse. Der Name "Blackbox" stammt aus der Fernmeldetechnik des Militärs, denn es handelt sich bei derartigen Datenschreibern um Geräte, die nicht geöffnet werden durfte - schließlich war nie klar, was sich darin verbarg.

Eine Blackbox ist aufgrund dieser Tatsache auch nicht schwarz, sondern meistens knallig orange, was im Falle eines Flugzeugabsturzes das Auffinden erleichtern soll. Moderne Blackboxen sind bis zu 6.000 Meter Tiefe wasserdicht und sind so konzipiert, dass sie die gespeicherten Daten für einen bestimmten Zeitraum bei Temperaturen von mehr als 1.000 Grad Celsius schützen können.

Mittwoch, 12. September 2012

Worin sich Websites von Webseiten unterscheiden

Oftmals werden die Begriffe Website und Webseite gleichgesetzt, doch beides unterscheidet sich von einander. Eine Website als virtueller Platz im World Wide Web umfasst nämlich die vollständige Webpräsenz, wobei eine Webseite nur ein Bestandteil ist. Folglich kann eine Website rein theoretisch unendlich viele Webseiten besitzen, die in der Regel über ein Navigationsmenü aufrufbar sind. Übrigens wird auch oft von Homepage gesprochen, wenn eine Website gemeint ist - auch das ist nicht ganz korrekt, denn eine Homepage bezeichnet lediglich die Startseite einer Website.

Weshalb wir Blasen bekommen

Häufig sind sie ganz schön nervig - Blasen. Die meisten Blasen hat man in der Regel an den Füßen, wobei die Ursache in der stetig wiederholten Reibung zwischen Material des Schuhs sowie der Haut zu finden ist. Prinzipiell handelt es sich bei einer Blase um eine Verletzung, da die Haut an der entsprechenden Stelle gereizt ist. Hauptsächlich bildet sich bei solch einer wiederholten Reibung eine mit Flüssigkeit gefüllte Wasserblase, und jenes Blutwasser als Bestandteil unseres Blutes wird von den jeweils beschädigten Gewebezellen produziert.

Blasen haben folglich die Funktion eines Schutzpolsters, wodurch die unteren Hautschichten vor weiteren Schäden bewahrt werden. Übrigens sollten Blasen nicht geöffnet werden, da der Schutz der unteren Hautschichten entfällt - auch ist das Risiko erhöht, sich eine Infektion zu holen.

Weshalb man ein heißes Bügeleisen nimmt

Die Stofffasern eines Bekleidungsstückes werden durch chemische Verbindungen zusammengehalten. Sobald die jeweilige Kleidung irgendwo geknickt wird, bleibt die Form aufgrund der Eigenschaft der Polymerfasern erhalten - eine Falte entsteht. Bei Wärme werden die chemischen Verbindungen allerdings schwächer, weshalb man ein heißes Bügeleisen nimmt, um die Falten zu beseitigen. Das heiße Bügeleisen lockert also die Vernetzung der Stofffasern, und das Gewicht des Gerätes sorgt für eine glättende Form. Doch erst der Abkühlungsprozess erlaubt es schlussendlich, dass sich die Polymerfasern in ihrer neuen Position verbinden.

Wofür ein Inkubator benötigt wird

Ein Inkubator wird benötigt, um das Leben von Frühgeburten aufrecht zu erhalten, da noch nicht alle Körperfunktionen ausgereift sind. Somit stellt der Inkubator einen Brutkasten dar. Da Menschen gleichwarme Wesen sind, können sie ihre Körperwärme selbst regulieren - auch Neugeborene sind dazu fähig, jedoch nur in einem geringeren Umfang. Und bei Frühgeburten ist es so, dass diese kaum imstande sind, ihre Körperwärme konstant aufrecht zu erhalten, weshalb sie in den Inkubator kommen.

In diesem geschlossenen Kasten wird hauptsächlich dafür gesorgt, dass eine gleichmäßige Temperatur herrscht, und ein Ventilator sowie ein Luftbefeuchter verhindern, dass die jeweils Neugeborenen dehydrieren. Moderne Inkubatoren regulieren die Lufttemperatur automatisch über einen Thermistor. Dafür ist eine Sonde notwendig, welche am Bauch des Neugeborenen befestigt wird - so kann die Körperwärme letztendlich genaustens überwacht werden. 

Dienstag, 11. September 2012

Was ein Vakuum ist

Allgemein spricht man von einem Vakuum, wenn es sich um einen luftleeren Raum handelt. Spezieller heißt es, dass es sich um ein Vakuum handelt, sobald der Gasdruck in einem begrenzten Raum geringer ist als der atmosphärische Druck in Höhe des Meeresspiegels. Grundlegend gilt: Je weniger Atome innerhalb eines begrenzten Raumes, desto reiner das Vakuum. Ein absolutes Vakuum kann auf der Erde jedoch nicht erzeugt werden. Selbst in den Weiten des Universums gibt es kein hundertprozentiges Vakuum - Physiker haben herausgefunden, dass in einem Vakuum trotzdem Quantenbewegungen stattfinden und eine bestimmte Vakuumenergie vorhanden ist.

In der Praxis und im Alltag kennt man ein Vakuum beispielsweise von Glühlampen, Bildröhren, Sprühdosen und von Vakuumverpackungen. Bei Vakuumverpackungen wird Luft abgesaugt, um Nahrungsmittel besser vor Bakterien zu schützen. Auch bei Thermoskannen macht man sich das Vakuum zunutze, denn ein Vakuum überträgt Wärme nicht - weder durch Konvektion, noch durch Wärmeleitung. Somit befindet sich das Vakuum zwischen der inneren und der äußeren Wand.

Montag, 10. September 2012

Wie Quarzuhren funktionieren

Quarzuhren gehen sehr genau, was an einem bestimmten Bauteil liegt - dem Quarzkristall. Die besondere Eigenschaft des Kristalls ist nämlich, dass er konstant mit einer Frequenz von 32.768 Schwingungen je Sekunde vibriert. Um den Quarzkristall zum Schwingen zu bringen, ist nur eine winzige Stromquelle notwendig. Und die Schwingungen des Quarzkristalls wiederum sind für das Betreiben des LC-Displays oder eben des Motors der Uhrzeiger verantwortlich.

Da der Quarz jedoch auf Veränderungen der Atmosphäre reagiert, kommt es immer wieder zu geringen Schwingungsabweichungen, was schließlich die korrekte Zeitangabe verfälscht - diese Abweichungen werden aber durch ein automatisches und regelmäßig durchgeführtes Synchronisieren ausgeglichen.

Was Plasma ist

In der Schule lernen wir, dass es nur drei Aggregatzustände gibt - nämlich fest, flüssig und gasförmig. Das ist grundlegend auch richtig, dennoch ist in der Physik noch ein weiterer Aggregatzustand bekannt - der Plasmazustand. Plasma entsteht, wenn ein Gas sehr stark erhitzt wird, wobei sich die Elektronen in den Atomen von den Atomkernen lösen. Übrig bleiben dann nur noch Protonen und Neutronen - beide werden als Ionen zusammengefasst. Da die negativ geladenen Elektronen nicht vorhanden sind, weisen die Protonen eine positive Ladung auf. Und Wolken aus Elektronen oder Ionen werden letztendlich als Plasma bezeichnet. Weil die meisten Sterne, wie auch unsere Sonne, beinahe komplett aus Plasma bestehen, ist Plasma der Aggregatzustand, der in unserem Universum am meisten vertreten ist.

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Freitag, 7. September 2012

Weshalb man bei Gewitter im Auto sicher ist

Oft hört man es: Wer bei Gewitter im Auto sitzt, ist vor Blitzeinschlägen sicher. Und das ist tatsächlich so. Der Grund dafür ist der Metallrahmen des Fahrzeugs, welcher als elektrischer Leiter fungiert - der Metallrahmen entspricht somit dem sogenannten Faradayschen Käfig, welcher den von ihm umschlossenen Raum abschirmt. Die Insassen, die also während eines Gewitters im Auto sitzen, sind vor Blitzeinschlägen sicher. Allerdings sollte vermieden werden, Elektrogeräte mit Kabelverbindungen zu benutzen - schließlich läuft ein eintreffender Blitz am Kabel entlang. Außerdem sollte man nicht mit Metallgegenständen im Allgemeinen in Berührung kommen - das kann lebensgefährlich sein. 

Wie ein Hurrikan entsteht

Ein Hurrikan bildet sich in Äquatornähe, wenn sich warme und feuchte Luft über dem Ozean befindet. Sobald diese feuchtwarme Luft aufsteigt und diese sich zu Wolken formiert, kommt es über dem Meereswasser zu einem Unterdruck, welcher dafür sorgt, dass weitere feuchte Luft angesaugt wird - gleichzeitig herrscht über den sich gebildeten Wolken Hochdruck. Aufgrund dieser Konstellation entwickeln sich stark rotierende Winde. Und wenn solch ein sich rotierender Sturm die Geschwindigkeit von 119 Kilometer je Stunde erreicht, nenn man das Hurrikan. Erreicht ein Hurrikan Land, richtet er meist heftige Schäden an. Übrigens wird der Hurrikan, je nach Enstehungsregion, auch Taifun oder tropischer Wirbelsturm genannt.